Warum Entwicklunsghilfe für China und Indien?

Ich wusste garnicht, dass Indien ein Weltraumprogramm hat. Um so verwunderter war ich gestern, als ich lesen konnte, dass es geplant ist, am 22. Oktober eine Sonde auf den Mond zu schießen.

Spontan ist mir eingefallen, dass Indien immer noch ein bitterarmes Land ist, in dem jeden Tag Menschen auf offener Straße verhungern. Und es daher - übrigens genau wie China - Entwicklungshilfe bekommt. Allerdings wird das heute lieber “Entwicklungszusammenarbeit” genannt. Ist aber inhaltlich das selbe.
Die Ziele von Entwicklungshilfe sind: “Armut bekämpfen, Frieden sichern und Demokratie verwirklichen, die Globalisierung gerecht gestalten und die Umwelt schützen.” (Tagesschau)

Löbliche Ziele. Aber in Anbetracht dessen, dass sowohl in China als auch in Indien die große Mehrheit der Bevölkerung in Armut lebt und die Machthaber das Geld offensichtlich für Spielereien wie ein Weltraumprogramm oder die Entwicklung eigener Atombomben (wie war das mit dem Frieden?) ausgeben, vollkommen unangebracht. In Länder, welche sich durch solche Staatsausgaben quasi selbst disqualifizieren sollte kein einziger Cent mehr fließen.
Denn es gibt noch genügend andere arme Länder auf der Welt - besonders in Afrika - die Entwicklungshilfe ebenfalls bitter nötig hätten. Wo Brunnen gebohrt, Krankenhäuser und Schulen gebaut und versucht werden sollte eine landwirtschaftliche Infrastruktur aufzubauen.

Von der Idee, das Geld zu nehmen um die immer weiter wachsende Staatsverschuldung Deutschlands abzubauen, ganz zu schweigen.

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