Warhammer: Mark of Chaos

Während Dawn of War für das Warhammer 40.000 Universum neue Maßstäbe in Sachen Echtzeitstrategie gesetzt hat und mittlerweile das dritte Add-on in den Startlöchern steht, ist es um Mark of Chaos ziemlich ruhig geworden. Der erhoffte Erfolg scheint demnach also ausgeblieben zu sein. Zu Recht, wie ich finde.

Warhammer: Mark of ChaosWas den Hintergrund des Universums anbelangt, so hat man die Wahl zwischen vier Armeen (Chaos, Skaven, Hochelfen, Imperium) mit entsprechenden Unterfraktionen. Dabei ist es schon grausig genug, dass Orks & Goblins und Zwerge nur als Söldner angeheuert werden können. Aber wenn schon die verschiedenen Fraktionen eingebracht wurden, warum dann nur halbherzig? Wo sind zum Beispiel die beiden Chaosgötter Tzeentch und Slaanesh? Und warum fehlen bei den Skaven der Seuchen- und der Züchterclan? Insgesamt hat es den Anschein, als wären dies alles von Anfang an nur für ein Add-on geplant gewesen. Was es nun aber wohl nicht geben wird. Was wahrscheinlich im März 2008 erscheinen wird.

Das Spiel selber ist leider zu einem langweiligen Aufeinanderhetzten irgendwelcher Regimenter verkommen. Taktik ist kaum zu erkennen und in der Kampagne auch alles andere als notwendig. So, dass in dieser Umsetzung von dem guten, alten Warhammer Fantasy nicht viel übrig geblieben ist. Nach der Erfolgreichen Umsetzung von Warhammer 40.000 in Dawn of War war ich guter Dinge. Doch leider ist nicht draus geworden. Wie schon bei Schatten der gehörnten Ratte und Dark Omen bin ich der Meinung, dass Warhammer einfach nicht als Echtzeit-Strategiespiel funktioniert.

Comments (2)

campaignerNovember 23rd, 2007 at 13:10

War Schatten der gehörnten Ratte ein Spiel aus der Mitte der 90er ungefähr?
Falls ja, war das wirklich lahm.

MarcNovember 23rd, 2007 at 18:41

Ja, das Spiel ist 1995 für den PC und 1996 für die PSX erschienen.

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