The Otaku Encyclopedia: An Insider’s Guide to the Subculture of Cool Japan

Patrick W. Galbraith gehört zu den wenigen Menschen, die sich objektiv, intensiv und offen mit dem Phänomen Cool Japan bzw. der japanischen Popkultur und ihrer Ausprägungen wie Anime, Manga, JPop, etc. auseinandersetzt hat.

Das Buch ist genau das, was es sein sollte. Nämlich eine ausführliche (ich war angenehm überrascht wie umfassend) Enzyklopädie von A wie Aho (アホ) über F wie Fan Service (ファンサービス) und M wie Moe (萌え) bis zu Z wie Zettai Ryouiki (絶対領域).
Wie bereits gesagt ist es äußert umfangreich und beschäftigt sich mit vielen verschiedenen Begriffen, Orten, Veranstaltungen oder auch bekannten Personen (z. B. dem Blogger Danny Choo).

otaku encyclopedia

Darüber hinaus enthält das Buch einige kurze aber interessante Interviews mit Personen, welche in der Szene zu Hause sind. Unter anderem von:

  • Yamamoto Yutaka (山本 寛), dem Regisseur von The Melancholy of Haruhi Suzumiya (涼宮ハルヒの憂鬱 (Suzumiya Haruhi no Yūutsu)) oder Lucky Star (らき☆すた (Raki☆Suta)),
  • Okada Toshio (岡田斗司夫) Mitgebgründer des Animationsstudios GAINAX oder
  • der Sängerin, Tarento (タレント), Bloggerin, Idol (アイドル) und Zeichnerin Nakagawa Shōko (中川 翔子)

Meiner Einschätzung nach ist die im Kodansha Verlag erschienene Enzyklopädie ein literarisches MUSS für jeden, der sich für das Thema Otaku-Subkultur in Japan und seine Zusammenhänge ernsthaft interessiert.

Übrigens habe ich mein Exemplar für 2.100 円 (inkl. Steuer) in Roppongi (六本木) gekauft. ^_^

Kommentare (1)

[...] kann. Man kann sie praktisch überall treffen und sie verkörpern einen Teil Japans, der als Cool Japan zum Exportschlager geworden ist. Insbesondere in Form von Videospielen, Manga und [...]

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