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Die kleinen Dinge

“Enjoy The Little Things.”

Zombieland Regel #32

Zombies (und mehr) in 3D

Spätestens seit der Hommage an das Grindhouse Kino durch Robert Rodriguez und Quentin Tarantino in Form von Planet Terror und Death Proof (wobei mir Rodriguez’ Planet Terror wesentlich besser gefallen hat als Tarantinos Death Proof) dürfte das trashige Splatterkino wieder in Mode gekommen sein.
Und nun gibt es Nachschub! In Form eines Film, der mich als Freund des japanischen-Kinos und auch von Zombiefilmen, mehr als begeistert.

BIG TITS ZOMBIE aka KYONYU DRAGON
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Präsentiert von Regisseur Nakano Takao (中野貴雄), der bereits für “bekannte Meisterwerke” wie

  • Sexual Parasite: Killer Pussy (寄生蟲 キラープッシー (Kiseichū: kirā pusshī)) oder
  • The Glamorous Life of Sachiko Hanai (花井さちこの華麗な生涯 (Hanai Sachiko no karei na shōgai))

verantwortlich war.

Kann man das noch besser machen?! Stripperinnen, die gegen Zombies kämpfen (wobei es das auch schon in Strippers vs. Zombies gab). Aoi Sora (蒼井そら), bewaffnet mit einer Kettensäge. Und dann auch noch in 3D… Ich denke, den Film muss man sich geben! xD

Offizielle Homepage: kyonyu-dragon.com

Übrigens wasche ich meine Hände in Unschuld. Schließlich hat mich Diruku-san (unter Freunden auch Fanservice Dirk genannt) auf den Streifen gebracht. :P

Big Tits Zombie

Zombieland

Der Überraschungserfolg an den amerikanischen Kinokassen… und mich hat er auch begeistert! :)

ZombielandWie der Name bereits vermuten lässt ist die Erde der Zombie-Apokalypse anheim gefallen und es gibt nur noch eine Hand voll Überlebende. Darunter auch der junge “Columbus” (Jesse Eisenberg), welcher die Zuschauer in seine Überlebensregeln in Zombieland (früher einmal U.S.A) einweiht. Er durchstreift das Land von West nach Ost, in der Hoffnung, dass seine Eltern in seiner Heimatstadt Columbus noch am Leben sind. Auf dem Weg dort hin trifft er “Tallahassee” (Woody Harrelson), einen abgedrehten Haudegen mit einer Obession für Twinkies. Die Reise des Duos geht so lange gut, bis sie zufällig “Witchita” (Emma Stone) und ihrer kleinen Schwester “Little Rock” (Abigail Breslin) über den Weg laufen.

Auch, wenn der Film anscheinend von Hostess (dem Twinkie Produzenten) gesponsert wurde, handelt es sich um eine erstklassige Komödie. Besonders die immer wiederkehrende Erinnerung an die Überlebensregeln ist witzig und nicht zu penetrant in den Film eingebettet. Und Woody Harrelson geht geradezu auf, in seiner Rolle als passionierter Zombiekiller.
Alles in allem ist der Film lustiger als Shawn of the Dead und mit einem kurzen Gastauftritt von Bill Murray ein absolutes Muss für Kinogänger! Deutschlandstart ist übrigens am 10. Dezember 2009.

‘Zombieland’ Trailer 2 HD
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Zombie Boot Camp

Der japanische Fuji-Q High Land (富士急ハイランド) Vergnügungspark nahe Fuji-san (富士山) ist nicht nur wegen seiner Achterbahnen sondern auch wegen seinem Haunted House bekannt. Nach eigenen Angaben handelt es sich bei dem 900 Meter langen, labyrinthartigen und zombieverseuchten Bau eines Krankenhauses um die weltweit größte Gruselattraktion. Es trägt den klangvollen Namen Saikyō Senritsu Meikyū (Ultimatives Horror Labyrinth) und ist zweifelsfrei der ultimative Grund für einen Besuch!

Hounted Hospital

Vor einem Monat wurde allerdings in einer “Pressekonferenz” bekannt gegeben, dass die Attraktion kurzfristig geschlossen wurde. Als Grund wurde die nachlassende Motivation der Zombies genannt und das diese die Menschen nicht ausreichend erschrecken würden. Daher werden die untoten Mitarbeiter bis auf weiteres einem harten Trainingsprogramm unterzogen um ihre Zombiefähigkeiten zu verbessern. Das folgende Video zeigt das harte Training im Zombie Boot Camp.

Zombie boot camp
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Inzwischen hat die Attraktion allerdings wieder geöffnet und die durch das Camp angehärteten Zombies sind wieder so furchterregend wie früher.

Dead Snow + Worst Case Scenario

Zweifelsohne bin ich ein Fan von trashigen Filmen. Dazu zählt selbstverständlich auch das Genre des Zombiefilms. Und was gibt es cooleres als Horden von Zombies? Ganz klar… eine Horde Nazi-Zombies! Und in naher Zukunft gibt in diesem Bereich Nachschub in Form des skandinavischen Films Dead Snow.

Dead Snow
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Eher schlecht sieht es hingegen mit dem Film Worst Case Scenario von Gorehound aus, da das Projekt aus Geldmangel für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt wurde.

Worst Case Scenario Trailer 2
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Ich in der Zombie Apokalypse

57%

Dead & Breakfast

Sechs Freunde sind auf dem Weg zur Hochzeit einer Freundin. Unterwegs machen sie Halt in der verschlafenen Kleinstadt Lovelock um zu übernachten und lassen sich in der Privatpension von Mr. Wise (David Carradine) nieder. In der Nacht müssen sie entsetzt feststellen, dass der französische Koch ermordet wurde. Außerdem erleidet Mr. Wise kurz darauf einen Herzinfarkt und stirbt. Unverzüglich alarmieren sie den ortsansässigen Sheriff (Jeffrey Dean Morgan), welcher mit den Ermittlungen beginnt und die Gruppe an einer baldigen Weiterreise hindert.
Dead & BreakfastSara (Ever Carradine) und Christian (Jeremy Sisto) begeben sich ins Stadtarchiv um mehr über Mr. Wise und sein Gasthaus in Erfahrung zu bringen. Dabei stellt sich heraus, dass Mr. Wise die Leiche seines eigenes Sohnes exhumiert und ein dunkles ritual durchgeführt hat um den Geist seines Sohnes in eine kleine Holzschatulle zu sperren.
Währenddessen muss Johnny (Oz Perkins) feststellen, dass er von seinen Freunden aus dem Haus ausgesperrt wurde und versucht mit einer Leiter durch ein Fenster im ersten Stock zu klettern. Dabei stößt er unbeabsichtigt die Schatulle um und wird von dem bösartigen Geist besessen, welcher nun mordend durch die Stadt zieht. Zu allem Übel ist dieser mit Hilfe der Schatulle auch noch dazu in der Lage weitere besessene Menschen zu erschaffen, welche ihm bedingungslos folgen.

Der Film ist sehr witzig und qualitativ hochwertiger als der Durchschnitt des Genre. Dabei ist die musikalische Untermalung wie der gesamte OST erstklassig und stimmig (Country passt einfach zu Zombiefilmen!). Insbesonders die drei Lieder, welche von Zachariah Selwyn, dem Lead Singer von Zachariah and the Lobos Riders beigesteuert wurden sind sehr gut. Dabei wird die Handlung sehr schön durch Szenen eines singenden Cowboys (Zachariah) zusammengehalten, was den Comedyanspruch unterstreicht und der Stimmung zuträglich ist. Selbstverständlich fließt auch literweise Blut und Dead & Breakfast geizt nicht mit brutalen Szenen. Weggeschossene oder mit einer Kettensäge abgetrennte Köpfe sind eine Selbstverständlichkeit. Was ich jedoch seltsam finde ist, dass es der Film bei all der Gewalt irgendwie geschafft hat, als FSK 16 eingestuft zu werden.
Die deutsche DVD glänzt mit vielen Extras. Darunter ein alternativer Abspann, Outtakes und Audiokommentare der Darsteller.
Dead & Breakfast bietet eine solide B-Movie-Horror-Comedy. Diese kann zwar nicht an das Format eines Planet Terror heranreichen ist meines Erachtens aber besser als Shaun of the Dead.

Dead & Breakfast

Zombie Nation

Der durch seine Kindheit psychisch gestörte Polizist Joe Singer (Günther Ziegler) hält während seines Streifendienstes ahnungslose Frauen an, verschleppt sie in ein Lagerhaus (in dem er zufällig auch noch wohnt), bringt sie um und beseitigt anschließend die Leichen, indem er sie vergräbt oder versucht im Meer zu versenken. Sein junger Partner Vitalio (Brandon Dean) muss während eines Mordes immer vor dem Lagerhaus warten. Er ahnt zwar etwas (dank dem Verschwinden der Frauen und der schweren Sporttaschen, die sein Partner anschließend immer in den Kofferraum des Wagens legt), traut sich aber nicht seinem Vorgesetzten darüber zu berichten, da er keinen Kollegen anschwärzen will (Zur Erinnerung: Wir reden hier von Mord).

Zombie NationAls Joe die junge Rumänen Romy (Martina Bottesch) als sein nächstes Opfer auswählt, ahnt dieser nicht, dass sie von einem Voodoo-Zauber “beschützt” wird. Als Ergebnis erwacht sie (und merkwürdigerweise auch die anderen Opfer) nach ihrem Tod als Untote wieder zu neuem Leben. Die erwachten und nicht einmal ansatzweise verschmutzen oder verfaulten (Zur Erinnerung: Sie wurden vergraben) Frauen bringen (äußerst unspektakulär) zwei ahnungslose Männer um, um an ihre Autos zu kommen und mit diesen zurück in die Stadt zu fahren. Es dauert anschließend noch eine Weile, bis sie schließlich auf die Idee kommen an Joe Singer Rache zu nehmen.

Selten habe ich so einen schlechten Film gesehen. Die Story ist haarstreubend schlecht und langweilig. Das Cover des Films hat rein garnichts mit diesem gemein. Bei 81 Minuten längen tauchen die Zombies erst zur 50. Minute auf und sind alles andere als das, was das Cover verspricht oder was man erwartet. Sprechende, autofahrende Frauen mit Lidschatten im Gesicht, der wohl mit einer Spachtel aufgetragen wurde, sind nunmal keine Zombies. Aber nicht nur an der Maske wurde offenbar gespart. Oder wäre es zu viel verlangt, dass die Polizei in Uniform auch in Polizeiautos durch die Gegend fährt? Das Autos Kopfstützen besitzen? Oder das man als Polizeistation nicht irgendeinen schäbiger Keller ohne Fenster, aber dafür mit ausreichend Gas- und Wasserrohren, vorgesetzt bekommt?
Nicht mal als Komödie taugt dieser Film. Die Dialoge sollen wohl witzig sein, sind aber eher brechreizerregend schlecht (vor allem, wenn man erfährt wie dieser Film zu seinem Titel kommt). Genauso, wie die schauspielerische Leistung und die deutsche Synchronisation, welche an manchen Stellen sehr an Sinnlos im Weltraum erinnert.

Es handelt sich also um einen langweiligen möchtegern-Zombiefilm ohne Spannung, Witz und - was das schlimmste ist - ohne Zombies. Wer kann sollte einen großen Bogen um dieses Trauerspiel eines Films machen.

Planet Terror

Grindhouse ist eine Hommage der beiden Regisseure Robert Rodriguez und Quentin Tarantino an die Grindhouse-Kinos der 1960er und 1970er Jahre. In diesen wurden immer zwei Filme im Doppelpack gezeigt. Aus diesem Grund besteht Grindhouse ebenfalls aus zwei Filmen, welche in Europa allerdings einzeln und nicht als Double Feature gezeigt wurde. Einer davon ist Planet Terror, welchen ich kürzlich bewundern durfte.
Völlig erwartungs- und wertfrei ins Kino gegangen muss ich nun sagen: Ich bin begeistert! Robert Rodriguez hat mit Planet Terror ein filmisches Meisterwerk erster Güte abgeliefert. Der Film ist mein persönliches Kino-Highlight des Jahres. Und das obwohl (oder gerade weil) es keiner dieser hoch gepriesenen Blockbuster ist. Dabei gelingt es Rodriguez die Atmosphäre der alten Grindhouse-Kinos auf interessante, lustige und spannende Weise einzufangen und dem Zuschauer zu präsentieren. Dies ist nur ein Grund, warum man den Film möglichst im Kino schauen sollte.

Planet TerrorIrgendwo in Texas scheitert die illegale Übergabe eines gefährlichen biochemischen Giftgases. Dieses wird daraufhin freigesetzt und verwandelt die Bewohner der näheren Umgebung in hirnlose, mordende Zombies. Für den kleinen, wild zusammengewürfelten Haufen unterschiedlichster Menschen - darunter die Stripperin Cherry Darling (Rose McGowan), ihrem Ex-Freund El Wray (Freddy Rodríguez), Sheriff Hague (Michael Biehn), der Ärztin Dr. Dakota Block (Marley Shelton) und noch einige andere - beginnt somit ein Kampf ums nackte Überleben.

Planet TerrorDie Story klingt ziemlich flach? Richtig! Denn genau so muss es auch sein. Der Film will nicht ernst genommen werden. Der Handlungsfaden ist teilweise gerade groß genug um nicht als eine Aneinanderreihung irgendwelcher Zombie-Blutorgien, Explosionen (von diesen gibt es übrigens jede Menge. Ein Grund ist zwar nie zu erkennen. Aber wo Zombies sind müssen wohl auch Autos explodieren!) und noch mehr toten Zombies zu gelten. Dabei ist der Verlauf des Films teilweise einfach nur abwägig und dermaßen unrealistisch, dass es urkomisch ist und die Lacher gegenüber irgendwelchen Ekelgefühlen deutlich überwiegen.
Die Besetzung ist sehr gut und die meisten Gesichter hat man irgendwo schon mal gesehen (LOST, Chamed, Terminator, From Dusk Till Dawn, etc…). Wobei Bruce Willis wohl der bekannteste Schauspieler sein sollte und die Sängerin Stacy Ferguson eine kleine Nebenrolle als Opfer bekommen hat.

Ich bin mir sicher, dass meine Kritik zu Planet Terror nicht bei jedem auf Zustimmung stoßen wird, da sich nicht jeder für das Genre des “billigen” B-Movie Zombiefilms (inkl. literweise Blut, abgetrennter Gliedmaßen und allem anderen, was dazu gehört) begeistern kann. Wer dies jedoch tut oder bereit ist einfach mal etwas Neues auszuprobieren (die Tolleranz für Blut und Gewalt sollte dementsprechend niedrig sein. Der Film ist nicht umsonst FSK18), der sollte sich die richtige Begleitung suchen (in meinem Fall Marco und “B-Movie” Mallek) und sich Planet Terror auf keinen Fall entgehen lassen.

Scheiße Zombies OST

The Deadheadz - Scheiße Zombies OST
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