お姉チャンバラ Revolution
OneChanbara: Bikini Zombie Slayers ist das Wii exklusive Sequel zu お姉チャンバラvorteX ~忌血を継ぐ者たち~ (Oneechanbara VorteX ~The Descendants of The Cursed Blood~), welches für die XBox 360 erschienen ist und basiert damit auf den お姉チャンバラ-Filmen.
Zuerst hat man die Wahl Aya oder ihre jüngere Halbschwester Saki zu spielen. Je nachdem, mit wem die Kampagne erfolgreich abgeschlossen wird, werden weitere Charaktere freigeschaltet. Reiko №9, wenn man das Spiel mit Aya beendet und Misery, wenn man es mit Saki durch spielt.
Als RPG-Element sammeln die Charaktere während des Spiels Erfahrung, welche zur Steigerung ihrer Attribute genutzt werden können. Diese wiederum haben direkte Auswirkungen auf das Spiel, da sie bspw. bestimmen, ob man stark genug ist auch 2 Schwerter problemlos führen zu können oder wie viel Lebensenergie man besitzt.
Die Story wird leider nur in Textform erzählt und ich habe ihr - wenn ich ehrlich bin - nicht wirklich gefolgt. Wahrscheinlich sollte ich mir erst einmal die Filme dazu anschauen um mein Interesse zu wecken. Denn Bikini Zombie Slayers schafft das leider nicht. An sich sind die doch ziemlich linearen Level zu uninteressant. Von einigen Bosskämpfen abgesehen macht man im Grunde immer nur das selbe: Man bahnt sich seinen Weg durch Horden von Zombies, welche wahlweise mit einem oder zwei Katanas relativ spektakulär zerlegt werden.
Grundsätzlich ist die Idee weibliche, knapp bekleidete Protagonisten mit Schwertern gegen bösartige Zombies antreten zu lassen nicht schlecht. Sehr schnell (und ich denke, dass sich das Spiel hier an den Filmen orientiert) watet man durch Literweise Blut, was sich auch direkt am Aussehen der Charaktere bemerkbar macht. Aber leider wird das ganze sehr schnell eintönig; es fehlt einfach ab Abwechslung.
Außerdem ist die Grafik selbst für Wii Spiele nicht wirklich prickelnd. Und das aller schlimmste ist die hackelige Steuerung! Nicht nur, dass diese manchmal versagt, was vor allem bei einigen Gegnertypen, die man nur mit bestimmten Attacken vernichten kann, ziemlich deprimierend ist. Zu allem Überfluss bedeutet jeder Schlag ein Schwingen der Wiimote. Und da es - anders als in Red Steel 2 - nicht um coole Schwertkämpfe sondern nur wildes Gehacke geht, sollte man statt Spielspaß eher mit einem Tennisarm rechnen.

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