Torii von Itsukushima - Insel Miyajima

Asiatische Schriftzeichen in Windows XP

21.10.08

Normalerweise hat mich der Internetexplorer immer gefragt, ob ich zusätzliche Zeichen installieren möchte, wenn ich eine entsprechende Seite besucht habe. Diesmal aus mir unbekannten Grünen allerdings nicht. Aber man kann das ja zum Glück auch manuell einstellen. Nämlich über >> Systemsteuerung >> Regions- und Sprachoptionen >> Sprachen >> Dateien für Ostasiatische Sprachen installieren.

Alice DSL ohne DFÜ

08.09.08

Nachdem ich nun endlich meine Hardware bekomme habe, habe ich diese prompt angeschlossen. Auf die Alice Software habe ich natürlich verzichtet und eine entsprechende DFÜ Verbindung eingerichtet. Was mich irritierte war die “Eingeschränkte Konnektivität” der LAN Verbindung, obwohl alles problemlos funktionierte. Als ich der Sache auf den Grund gehen wollte musste ich leider feststellen, dass ich nicht auf den Router zugreifen konnte. Etwas Recherche im Internet brachte schließlich die Erkenntnis.

Das Siemens Modem SL2-141-I, welches von Hansenet ausgeliefert wird wurde (warum auch immer?) abgespeckt. Allerdings gibt es die Möglichkeit, dies zu umgehen:

1. Die TCP/IP Einstellungen erfordern folgende Konfiguration:
IP-Adresse: 192.168.1.2
Subnetzmaske: 255.255.255.0
Standardgateway: 192.168.1.1
Bevorzugter DNS-Server: 192.168.1.1

2. Nun ist es möglich auf den Router über die IP 192.168.1.1 zugreifen:
Benutzername:
alice@13184
Passwort:
hnto$mgmt@lice

3. Über –> Erweitert –> Internet die bestehende Konfiguration löschen.

4. Über “Schnellstart” den Router richtig konfigurieren und z. B. auch NAT aktivieren.

5. Nicht vergessen, den DNS Server zu aktivieren.

Fertig. :-)

Wet - The Sexy Empire

19.06.08

Wet ist eine erotische Wirtschaftssimulation im Comicstil aus dem Jahre 1997. Durch ungünstige Umstände (man sollte sich seine Partner bei einem Bankraub sehr gut aussuchen) ist der Spieler in einem kleinen, verschlafenden Nest, mitten in der Wüste, gestrandet. Dort trifft er auf die sexy Lula und das Spiel beginnt. Zuerst gilt es, Geld zu verdienen um sich eine falsche Identität zuzulegen und dieses Kaff verlassen zu können. Sobald diese Hürde genommen ist beginnt das big business: Der Aufbau eines Porno- und Sexshopimperiums.

Die Handlung klingt nicht sonderlich spannend und wirklich anspruchsvoll ist es auch nicht unbedingt. Sobald man anfängt sein eigenes Studio einzurichten und Filme zu drehen entwickelt sich das Spiel größtenteils zum Selbstläufer. Trotzdem handelt es sich um ein nettes, kleines Spiel für zwischendurch. Obwohl Frauen damit wohl weniger anfangen können. ;-)

Leider war es mir nicht möglich, das Spiel unter Windows Vista (64 Bit) befriedigend zum Laufen zu bekommen. So habe ich im Spiel keinen Sound und es stürzt am Ende eines Videos wegen einem Speicherfehler mit folgender Fehlermeldung ab.

Wet

Da es aber so scheint, dass das Spiel nicht nur bei Windows Vista sondern auch unter Windows XP Probleme bereitet möchte ich den Weg offenlegen, wie ich es installieren konnte. Vielleicht haben andere ja mehr Glück.

  1. Gesamter Inhalt der CD auf die Festplatte kopieren. Zum Beispiel in das Verzeichnis E:\WET
  2. Die Datei wet.ex_ aus dem Verzeichnis E:\WET in wet.exe umbenennen.
  3. Die Datei CDROM.txt im Verzeichnis E:\WET anlegen.
  4. CD-Rom Laufwerk in CDROM.txt Eintragen. Zum Beispiel H:\
  5. Die Datei CDROM.txt in CDROM.LOC umbenennen.
  6. Im Verzeichnis E:\WET\DATA den Ordner DATABASE anlegen.

Fertig, es kann los gehen. Sollte nun aber beim ersten Start des Spiels nach der CD-Rom verlangt werden, dann einfach auf dem entsprechende Laufwerk die Datei SEARCH.SEA auswählen.

Afterlife

17.01.07

Mit Freunde habe ich festgestellt, dass Afterlife unter Windows XP (im gegensatz zu Windows Vista 64 Bit) immernoch lauffähig ist. Allerdings nicht im Windows95- sondern im DOS-Kompatibilitätsmodus. Dabei ist zu beachten, dass der Sound bei einer Installation manuell konfiguriert werden muss. Zumindest meine Soundkarte (Soundblaster Live) hat keine Probleme mit den standart Soundblaster Pro Einstellungen.

afterlifeDer Spieler verkörpert eine Art örtliche Gottheit, welche von den “ewigen Mächten des Seins” dazu beauftragt wurde einen Planeten mit einem System der ewigen Belohnungen und Bestrafungen (Himmel + Hölle) zu versehen. Dieser Planet (Es ist nicht die Erde!) wird von den sogenannten EMBOs (Ethisch Mündige Biologische Organismen), einer intelligenten, zweibeinige Lebensform bewohnt.
Jeder EMBO hat eine SEELE (Selbständig Erneuernde Ewige Lebens-Energie). Was mit dieser nach seinem Tod passiert wird dadurch bestimmt, woran der EMBO zu Lebzeiten geglaubt hat. Und es gibt jede Menge an unterschiedlichen Glaubensrichtungen. Die Herausforderung besteht also darin, ein Jenseits zu schaffen, welches die verschiedenen Glaubensvorstellungen was nach dem Tod passieren wird miteinander zu kombinieren und aufeinander abzustimmen.

Es ist schade, dass dieser Ausflug von LucasArts ins Gebiet der Aufbaustrategie à la SimCity damals kaum Beachtung gefunden hat. Heute würde ich das Spiel trotzdem zu den Spieleklassigern zählen, welche unsere Spielelandschaft nachhaltig geprägt haben. So zum Beispiel durch die beiden Berater Aria Goodhalo (Engel) und Jasper Wormthworth (Dämon), welche dem Spieler mit hilfreichen Tipps, witzigen Kommentaren und besonders lustigen Dialogen zur Seite stehen. Diese originelle Idee einer Spielerhilfe wurde spätestens durch Black&White wieder aufgegriffen.