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Radeon Treiber statt fglrx

Das Umstellen der Treiber von fglrx zu den OpenSource Radeon Treibern kann einige Performance-Probleme unter Ubuntu 8.10 (z. B. wenn Compiz verwendet wird und Firefox beim Scrollen ruckelt und / oder Videos flackern) lösen. Bei meinem AsusM6700N mit ATI Mobility Redeon 9700 hat es problemlos funktioniert. Quelle: Ubuntuusers

1.) fglrx deinstallieren.
sudo aptitude purge xorg-driver-fglrx

2.) OpenSource-Treiber für ATI-Karten installieren.
sudo aptitude install xserver-xorg-video-ati

3.) Pakete für DRI installieren.
sudo aptitude install libgl1-mesa-dri libgl1-mesa-glx

4.) Neue X.org Konfigurationsdatei generieren.
sudo dpkg-reconfigure -phigh xserver-xorg

5.) Die Konfigurationsdatei öffnen …
gksu gedit /etc/X11/xorg.conf

6.) … und folgende Zeilen im Abschnitt Section “Device” direkt unter Identifier “Configured Video Device” hinzufügen.
Driver "ati"
Option "DRI"
Option "AccelMethod" "EXA"
Option "AccelDFS"
Option "DynamicClocks" "true" # Optional, Strom sparen

7.) Rechner neu starten um das fglrx Kernelmodul zu entfernen und den neuen Treiber zu aktivieren.

8.) Compiz (Desktopeffelkte) aktivieren.
System -> Einstellungen -> Erscheinungsbild -> Visuelle Effekte -> Normal
Falls Ubuntu nach dem fglrx-Treiber fragt, auf abbrechen klicken.
Bei ungenutzen Desktopeffekten sollte die Optionen AccelMethod und AccelDFS entfernt werden, da diese das System ohne Compiz verlangsamen.

9.) In der Datei /var/log/Xorg.0.log kann überprüft werden, ob DRI und die Hardwarebeschleunigung funktionieren. Sie sollten folgende Zeile enthalten:
(II) GLX: Initialized DRI GL provider for screen 0

Ubuntu und Flashvideos in Firefox

Es kann so einfach sein. ;-)

vdb@Dejiko:~$ sudo apt-get install flashplugin-nonfree
vdb@Dejiko:~$ sudo update-flashplugin

Temperatur der Festplatte nach HDD Bugfix

Eine Nebenwirkung des Fix für den Festplattenbug von Ubuntu ist, dass die Temperatur der Festplatte ansteigen kann. Eine Problematik, welche der Aufmerksamkeit bedarf.

Zuerst einmal muss geklärt werden, wie warm die eigene Festplatte eigentlich werden darf. In meinem Fall (Hitachi Travelstar 80GN: IC25N040ATMR04) sind es maximal 55°C.

Als hilfreiches Tool zum feststellen der Festplattentemperatur dient z. B. hddtemp, welches schnell mittels sudo apt-get install hddtemp nachinstalliert werden kann. Damit ist es möglich die Temperatur der Festplatte direkt aus dem S.M.A.R.T. der Festplatte auszulesen. Dies geschieht durch die Eingabe des Befehls sudo hddtemp /dev/sda und sieht in meinem Fall so aus:

vdb@Dejiko:~$ sudo hddtemp /dev/sda
/dev/sda: IC25N040ATMR04-0: 35°C

Eine regelmäßige Überprüfung der Temperatur ergab, dass sich diese im normalen Betrieb (Open Office, Internet + MP3s) auf 40°C einpendelt.

HDD Temperatur

Eine stärkere Belastung der Festplatte durch zusätzliche Schreib- und Leseoperationen (Downloads, Uploads, Kopieren von Dateien + Abspielen eines HD Films) führte zwar zu einer Erhöhung der Temperatur, blieb dann aber konstant bei 47°C.

HDD Temperatur

Demnach befinde ich mich trotz Bugfix im sicheren Temperaturbereich der Festplatte und muss mir keine Sorgen machen. Andernfalls hätte ich es mit einer anderen Powermanagementeinstellung der Festplatte probiert (z. B. 220).

Kill-Harddisk-Bug

Es gibt in Ubuntu diesen ziemlich ekligen Bug, welcher die Festplatte zwar nicht direkt schädigt aber ihren Verschleiß doch unverhältnismäßig erhöht.
Danke Goldi, dass du mich darauf hingewiesen hast!
Zur Überprüfung sollte das Paket smartmontools installiert werden. Dann ist es möglich die gesamte Anzahl der Parkpositionen der Festplatte (RAW_VALUE) mit dem Befehl sudo smartctl -a /dev/sda | grep Load_Cycle_Count zu überprüfen. Leider bin ich von diesem Bug auch betroffen. In meinem Fall läuft die Festplatte mit folgendem Werten (sudo hdparm -I /dev/sda | grep Advanced):

Netzbetrieb

$ sudo hdparm -I /dev/sda|grep Advanced
Advanced power management level: 128
* Advanced Power Management feature set

Batteriebetrieb

$ sudo hdparm -I /dev/sda|grep Advanced
Advanced power management level: 1
* Advanced Power Management feature set

So komme ich im Netzbetrieb bereits auf ~80 Parkpositionen pro Stunde. Was viel zu hoch ist! Denn bei 80 Parkpositionen pro Stunde und einer angenommenen Lebensdauer der Festplatte von 600.000 Parkpositionen und einem täglichen Betrieb 10 Stunden würde die Platte (wenn sie neu wäre) nur 600.000/80/10 = 750 Tage halten und wäre somit nach spätestens nach 3 Jahren am Ende.
Ich hätte die Platte also schon weggeworfen. Denn mein Laptop, auf dem bis vor kurzem vorwiegend Windows XP lief, ist inzwischen 4 Jahre alt und hat erst einen RAW_VALUE von ~103.000.

Nun zur Problemlösung: Nach der Installation der laptop-mode-tools musste in der Datei /etc/default/acpi-support erst einmal der Zeile ENABLE_LAPTOP_MODE=false in ENABLE_LAPTOP_MODE=true geändert werden um den Laptop Mode zu aktivieren.

In der Datei /etc/laptop-mode/laptop-mode.conf finden sich die Zeilen

CONTROL_HD_POWERMGMT=1

und

BATT_HD_POWERMGMT=1
LM_AC_HD_POWERMGMT=254
NOLM_AC_HD_POWERMGMT=254

von denen nur BATT_HD_POWERMGMT=1 auf BATT_HD_POWERMGMT=128 geändert werden musste.

Seitdem ergibt sich beim Netzbetrieb ein konstanter RAW_VALUE und im Batteriebetrieb habe ich einen (immer noch schlechten) Kompromiss zwischen Stoßsicherheit und Anzahl der Parkpositionen. Aber die meiste Zeit arbeite ich ja mit bestehender Stromversorgung.

Übrigens ist es ein Unding, dass man über dieses Problem, welches schon seit 7.10 (Gutsy Gibbon) bekannt ist, nicht besser informiert wird und es seitdem auch keinen ordentlichen Fix dazu gegeben hat. Denn es darf einfach nicht sein, dass ein Betriebssystem dazu beiträgt, dass die Hardware eines Rechners beschädigt wird bzw. schneller verschleißt.

Ubuntu 8.10 - Zweiter Versuch

Beim 2. Versuch habe ich kein Update durchgeführt sondern alles neu von LiveCD installiert. Und diesmal lief alles wie gewohnt und ohne Probleme. :)
Ich habe übrigens inzwischen die Vermutung, dasss Ubuntu beim Update mit den proprietäre Treibern meiner Grafikkarte kollidiert ist.

Ubuntu 8.10

Seit gestern ist Ubuntu 8.10 offiziell veröffentlicht und es ist mir zum ersten mal passiert, dass ich mit einem Update auf eine neue Ubuntu Version auf die Nase gefallen bin. Aber so richtig… Es ging ja so gut wie überhaupt nichts mehr. Der XServer wollte nicht richtig, das Internet ging nicht und selbst USB Sticks ließen sich nicht ordnungsgemäß einbinden. Da ich leider keine Zeit hatte mich mit den Problemen die ganze Nacht auseinander zusetzen (schließlich muss ich morgens früh aufstehen) und der Rechner aber laufen muss, damit ich daran arbeiten kann, habe ich erstmal zurück gerudert und bin nun wieder bei Ubuntu 8.04. Wenn ich mal mehr Zeit habe, mich mit den Problemen genauer zu befassen, werde ich einen erneuten Anlauf starten. Oder auf die nächste LTS Version warten, denn wirklich interessante Neuerungen bringt Ubuntu 8.10 nicht.

Wer sich übrigens wundert, warum die Aktualisierungsverwaltung nicht automatisch auf ein mögliches Update hinweist, dem sei hiermit geholfen. Der Grund ist, dass im Ubuntu standardmäßig nur langzeitunterstützte Freigaben als Updates installiert werden. Das heißt nur Updates für Ubuntu 8.04 (LTS). LTS steht hierbei für Long Term Support; für diese Version gibt es also länger Updates als für andere Versionen. Dementsprechend sollte ein Versionsupdate auch erst mit dem Erscheinen einer neuen LTS Version geschehen. Nun gibt es 2 einfache Möglichkeiten, das Update auf Ubuntu 8.10 trotzdem durchzuführen.

In der graphischen Benutzeroberfläche können unter >> System >> Systemverwaltung >> Software-Paketquellen >> Aktualisierungen die Update-Einstellungen geändert werden. Einfach Übliche Freigaben statt Nur langzeitunterstützte Freigaben auswählen und dann wie gewohnt die Aktualisierungsverwaltung starten oder im Terminal den Befehl
vdb@Dejiko:~$ sudo update-manager -c
eingeben. Das -c steht hierbei übrigens für “check-dist-upgrades”

RAR Archive in Ubuntu öffnen

Der Gnome Archivmanager kann von Grund auf leider nur .zip Dateien öffnen. Um auch .rar Dateien öffnen zu können, muss diese Funktion mit dem Befehl
vdb@Dejiko:~$ sudo apt-get install rar
nachinstalliert werden.

C Programmierung unter Ubuntu

Zum kompilieren von C und C++ Programmen benötigt man die GNU Compiler Collection (GCC). Diese ist zwar standardmäßig nicht installiert, kann aber schnell und einfach über den Befehl
vdb@Dejiko:~$ sudo apt-get install gcc
nachinstalliert werden. Sollte es Probleme geben hilft ggf. ein Update mittels des Befehl
vdb@Dejiko:~$ sudo apt-get update.

Danach muss nurnoch das libc6-dev Paket (GNU C Library: Development Libraries and Header Files) über die Synaptic-Paketverwaltung installiert werden, um über die nötigen Header wie beispielsweise stdio.h zu verfügen.

Das zu kompilierende Programm kann nun mittels gcc dateiname.c kompiliert werden. Nach einer fehlerfreien Kompilierung findet sich in dem Verzeichnis nun die Datei a.out, welche mit ./a.out ausgeführt werden kann.

Hilfreiche Parameter des Befehls gcc sind unter anderem:
-o: Dateiname der auszuführenden Datei selbst bestimmen (statt a.out).
-pedantic: Alle Fehlermeldungen und Warnungen werden ausgegeben.

Beispiel:
vdb@Dejiko:~$ gcc -o first_forc.out first_forc.c
vdb@Dejiko:~$ ./first_forc.out

Ubuntu wird immer besser

Jetzt habe ich Ubuntu neu installiert und mich gefreut, endlich wieder up to date zu sein. Nur um festzustellen, dass die Version 8.04.11 “Hardy Heron” in 14 Tagen schon wieder durch 8.10 “Intrepid Ibex” ersetzt wird. Man sieht also, dass immer fleißig an Ubuntu gearbeitet wird. Und dabei wird es immer besser! So erinnere ich mich noch gut daran, wie ich meine Bildschirmauflösung bei meiner ersten Ubuntu Installation noch selbst in die Datei xorg.conf schreiben musste. Ein Problem, welches wie ich durch die Neuinstallation selbst erleben durfte, schon seit geraumer Zeit nicht mehr besteht.

CD/DVD Brennen mit Nautilus

Selbstverständlich verfügt Nautilus, der Dateimanager von Ubuntu, über eine integrierte Software zum Brennen von CDs und DVDs, welche über das Menü –> Orte –> CD/DVD-Ersteller geöffnet werden kann. Die zu entsprechenden Daten müssen dann nur noch per Drag & Drop verschoben und anschließend mit einem Klick auf Auf CD/DVD schreiben auf den Datenträger gebrannt werden.
Ein Nachteil ist, dass die (verbrauchte) Kapazität des Datenträgers nicht angezeigt wird.
Außerdem ist Burnproof zwar vorhanden aber standardmäßig nicht aktiviert. Die Aktivierung erfolgt im gconf-editor über –> apps –> nautilis-cd-burner –> burnproof