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Star Ocean: The Last Hope

Der vierte Teil der スターオーシャン (Sutā Ōshan) Serie erschien 2009 erst einmal für die XBox 360 und fast ein Jahr später für die Playstation 3. Die PS3 Version (International) bietet zusätzliche Features: So hat neben der Auswahl zwischen japanischer und englischer Tonspur auch noch die Möglichkeit das Design der Menüs und Charakterportraits von moderner CG Graphik auf klassischen 2D Anime Stil zu ändern. Was auch auch prompt gemacht habe. ;-) Und es wurden wohl auch einige Stücke zum Soundtrack hinzugefügt.

Star Ocean

2064 bricht der 3. Weltkrieg aus, der die Menschheit an den Rand der Vernichtung bringt. Auch nach dem Einlenken der verfeindeten Parteien bleibt die Situation aussichtslos. Denn die Erdoberfläche ist unbewohnbar geworden, wodurch sich die verbliebenen Menschen in den Untergrund zurückziehen müssen.
Es ist offensichtlich, dass die Menschheit auf Dauer nicht auf der Erde überleben kann. Daher wird die Universal Science and Technology Administration (USTA) gegründet, um in den Weiten des Weltraums nach einer neuen Heimat für die Menschen zu suchen. Die erfolgreichen Warp-Experimente im Jahre 2087 bringen die USTA diesem Zeil ein großes Stück näher. Und bereits 10 Jahre später soll die erste offizielle Mission zu unbekannten Himmelskörpern aufbrechen. Doch es kommt zu unerwarteten Komplikationen…

Star Ocean

Während The Last Hope graphisch top ist und mit wunderschönen Landschaften und vielen Details aufwarten kann, gibt es doch ein echtes Manko: Die Mimik der Charaktere. Es gibt sie nicht. Der Gesichtsausdruck der Charaktere ist immer gleich. Was natürlich in bestimmten Situationen sehr auf die die Atmosphäre drückt.
Das Kampfsystem ist - ähnlich wie in Tales of Symphonia: Dawn of the New World - in Echtzeit; allerdings ist der Schwierigkeitsgrad ausgeglichener und man gewöhnt sich sehr schnell daran. Man steuert also nur einen der Charaktere direkt, während der Rest der Gruppe autonom, entsprechend ihrer Kampf-Konfiguration (z. B. wer welche Spezialattacken verwenden soll), agieren.
Besondere Attacken sind auf mehrere Arten möglich. Nämlich durch:

  • Kettenkombos (Spezialfähigkeiten)
  • Symbologie (Zauber).
  • Blindsides, bei denen man sich in den Rücken des Gegners schleicht und so kritischen Schaden verursacht.
  • den Zorn Modus mehr Schaden austeilen und weniger einstecken (Anzeige füllt sich im Laufe eines Kampf).

Star Ocean

Star Ocean zeichnet sich unter anderem durch sein umfangreiches Craftingsystem aus, durch das neue Gegenstände, Waffen und Rüstungen erdacht (ja, im Team *g*) und angefertigt werden. Nach meiner Kritik an Monster Hunter Tri ist damit bewiesen, dass man es besser machen kann. Denn im Gegensatz dazu ist es nur ein nützlicher Zusatz und nicht der einzige Spielinhalt. Ganz im Gegenteil: Das Spiel glänzt durch eine interessante und abwechslungsreiche Geschichte, bei der man unbekannte Planeten erkundet, exotischen Wesen begegnet und Kontakt zu fremden Kulturen und Völkern herstellt.
Die Charaktere sind liebevoll (wenn auch leider ohne Mimik) designed und man identifiziert sich sehr schnell mit ihnen. Abgerundet wird das ganze noch mit einem guten, genretypischen Soundtrack.

エンド オブ エタニティ

End of Eternity, welches im Westen (warum auch immer) unter dem Titel Resonance of Fate veröffentlicht wurde, erhielt angesichts der Veröffentlichung von Final Fantasy XIII leider nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient hätte. Denn das von tri-Ace - bekannt durch die Star Ocean-Serie - entwickelte und von SEGA vertriebene Rollenspiel ist ein Glanzstück unter den JRPGs.

Resonance of Fate - Launch Trailer
Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

In einer postapokalyptischen Welt ist die Erde verseucht und die Menschheit hat sich in eine riesige, in den Himmel aufragende Maschine - genannt Basel - zurückgezogen. Diese säubert die Luft und erzeugt Energie. Doch im Laufe der Jahrhunderte ist das Wissen um Basel verloren gegangen. Immer mehr Menschen haben sich auf ihr angesiedelt, was die Maschine mehr und mehr belastet hat. Und nun scheint sie nicht mehr richtig zu funktionieren…

In dieser, durch die allgegenwärtigen Zahnräder, Ketten und andere Maschinenteile sehr steampunk anmutenden Welt leben die 3 Protagonisten, welche sich als Jäger (Söldner) ihren Lebensunterhalt verdienen und die einige Rätsel aufgeben:
Vashyron (ヴァシュロン, Vashuron): Anführer der Jägergruppe und letzter Überlebender eines durch einen Kardinal (die weltlichen und religiösen Führer Basels) angeführten Großangriffs.
Zephyr (ゼファー, Zefā): Verbrachte seine Kindheit in einem Konvikt. Lernte Vashyron bei einem Zwischenfall kennen, bei dem dieser ihn zur Strecke bringen sollte.
Leanne (リーンベル, Rīnberu): Versucht sich das Leben zu nehmen und wurde von Zephyr gerettet.

VashyronZephyrLeanne

Resonance of Fate zeichnet neben der interessanten Welt, die spannende Handlung und die sehr gute Graphik vor allem durch das innovative und fordernde Kampfsystem aus. Es nennt sich t-A-B (tri-Attack-Battle) und besteht aus rundenbasierten pseudo-Echtzeitkämpfen. Rundenbasiert, weil jeder Charakter erst einmal eine Aktion ausgeführt haben muss, bevor ein Charakter ein zweites mal an der Reihe ist. Und pseudo-Echtzeit, weil es auf Aktionsleisten basiert. Das heißt, dass die Gegner erst agieren, wenn auch die Charaktere Aktionen (laufen, kämpfen (schießen), Gegenstände benutzen) ausführen.
Besonders spektakulär wird das ganze durch den Einsatz von Heldenaktionspunkten. Diese stehen nur in Begrenzter Zahl zur Verfügung, können aber im Laufe einer Schlacht wieder aufgefüllt werden. Durch sie werden spektakuläre Aktionen wie z. B. der gleichzeitige Angriff mit allen 3 Charakteren möglich.
Auf die schnelle mag das Kampfsystem vielleicht verwirrend wirken. Jedoch lernt man die Grundzüge sehr schnell und man wird durch ein entsprechendes Tutorial unterstützt, welches einem die Mechanik Schritt für Schritt erläutert. Das ganze zu meistern ist jedoch etwas anderes, da die Kämpfe teilweise sehr anspruchsvoll sind und Fehler kaum verzeihen.

Resonance of Fate