Einträge mit dem Tag: tokyo

Wrong about Japan

Der australische Autor Peter Carey und sein Sohn Charley teilen ihre Begeisterung für japanische Anime (アニメ) und reisen daher zusammen nach Japan. Dieses Buch schildert ihre Eindrücke und Erlebnisse in Tokyo (東京). Während ihrer Reise haben sie das unglaubliche Glück berühmte Mangaka (漫画家) wie Tomino Yoshiyuki (富野 由悠季) und Miyazaki Hayao (宮崎 駿) persönliche zu treffen und diese zu interviewen. Vor allem letztes grenzt an ein kleines Wunder. Oder wie Charleys japanischer Freund Takashi sagte: “Sie werden Mr. Miyazaki nie treffen. Alle Japaner wissen das. [...] Aber Mr. Miyazaki ist schwieriger zu treffen als Walt Disney.” Und der ist ja bekanntlich schon tot.
Ein äußerst interessantes Buch, in dem nicht nur westliche und östliche Kultur sowie Tradition und Moderne aufeinander treffen sondern auch verschiedene Generationen in Form von Vater und Sohn. Denn beide haben ihre eigenen Vorstellungen von Japan. Und wie dieses Land nun einmal so ist, treffen sie zwar beide zu, aber auch irgendwie nicht. So, dass Japan dem Gaijin (外人) wie immer verschlossen bleibt und am Ende teilweise mehr Fragen als Antworten stehen.
Besonders lesenswert, vor allem wenn man sich für Anime und Manga (漫画) interessiert.

Wrong about Japan

Namazu

Japan liegt wahrscheinlich in der erdbebenreichsten Region diese Erde. Im durchschnitt erreicht jedes fünfte starke Erdbeben der Erde die Inselgruppe. Jährlich werden von der japanischen Regierung und Wirtschaft Milliarden zur Prävention ausgegeben. Zur Erforschung von See- und Erdbeben, für Frühwarnsysteme, Sicherheitstrainings und noch sichereren Bauweisen. Doch eine absolute Sicherheit wird es für Japan nie geben.
Im Gegenteil: Die Wissenschaftler erwarten sogar, dass es früher oder später ein Erdbeben geben wird, welches Tokyo gänzlich zerstören könnte. Sollte dies geschehen ist davon auszugehen, dass das japanische Großkapital aus der Welt zurückgezogen wird und sich Japan erst einmal um sich selber und um den eigenen Wiederaufbau kümmert. Als einer der wichtigsten Kreditgeber der Erde hätte dies die Folge, dass die globale Wirtschaft straucheln und wahrscheinlich in eine Weltwirtschaftskrise stürzen würde.

Da Japan seit Menschengedenken unter Erdbeben zu leiden hat ist es wenig verwunderlich, dass sich dies auch in der der japanischen Mythologie wiederspiegelt. Laut dieser ist Namazu (鯰), ein riesiger Katzenfisch, welcher im Inneren der Erde lebt, für die Erdbeben verantwortlich. Nur der Gott Kashima (鹿島) hält ihn mit Hilfe eines Steins zurück und bewahrt so die Welt vor seinen cholerischen Ausbrüchen. Doch leider kommt es ab und zu vor, dass Kashima abgelenkt ist, wodurch sich Namazu befreien kann und durch seine Wutausbrüche die Erde erbeben lässt.

Namazu

Tokyo bei Nacht

Als wenn Tokyo (東京) - falls es noch nicht jeder bemerkt hat: Ich ziehe die englische der deutschen Schreibweise vor - an sich nicht schon ein einziges Lichtermeer wäre, sticht Ginza (銀座) noch einmal besonders hervor.

Tokyo

Danke für das Foto, Herbert!

Fernweh

Ich will zurück! :)

Tokyo

Asahi Bīru Kabushiki Gaisha

Noch nie zuvor hat mich der Anblick einer Großstadt dermaßen gefesselt, wie Toyko (東京) bei Nacht. Und dieser Anblick ist eine der Sachen, welche ich am meisten an Japan vermisse. So saßen wir abends gerne in der Firmenzentrale der Asahi Bierbrauerei (アサヒビール株式会社), welche gerade einmal 5 Minuten Fußmarsch von unserem Hotel in Asakusa (浅草) entfernt war.
Im übrigen kann ich nur jedem empfehlen die Biere welche dort angeboten werden auch zu probieren.

Asahi Bīru Kabushiki Gaisha

Danke sehr Karin, dass du mir das Bild geschickt hast!

Japan

Ein kleiner Auszug aus über 3 Gigabyte an Bildern von meinem Japan-Urlaub.

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