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テイルズ オブ シンフォニア -ラタトスクの騎士

Tales of Symphonia: Dawn of the New World bzw. Teiruzu obu Shinfonia: Ratatosuku no Kishi (Tales of Symphonia: Knight of Ratatosk) ist das direkte Sequel von Tales of Symphonia, welches für den GameCube erschienen ist. Dementsprechend finden sich Spieler, welche den 1. Teil kennen sofort zurecht und die Geschichte knüpft unmittelbar an diesen an.

Tales of Symphonia: Dawn of the New World
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Zwei Jahre ist es her, seitdem es Lloyd Irving, Colette und ihren Freunden gelungen ist die beiden Welten Sylvarant and Tethe’alla zu einer zu vereinen. Doch es liegt einiges im argen:

Die Bewohner der (ehemals) zwei Welten harmonisieren nicht miteinander. Die Tethe’allaner schauen auf die Sylvaranti herab, da sie ihre Technologie als minderwertig ansehen. Gleichzeitig fürchten die Sylvaranti die Macht der Tethe’allaner. Was dazu führte, dass sie die Vanguard, eine Untergrundbewegung, welche gegen die Tethe’allaner und die Kirche von Martel kämpft, gegründet haben.
Außerdem sieht sich die Welt mit außergewöhnlichen, klimatischen Veränderungen konfrontiert. So trocknen z. B. Seen ohne ersichtlichen Grund aus und Wüstenregionen klagen über Mengen aus Schnee und Eis.

Als die Kirche von Martel massiv gegen die Vanguard und ihre Unterstützer vor geht, gerät die Stadt Palmacosta ins Kreuzfeuer. Dieses Massaker - bekannt als Blutreinigung - führt zur Zerstörung der Stadt und dem Tod vieler unschuldiger. Angeführt wurden die Truppen der Kirche von Lloyd Irving.
Emil Castagnier, ein Junge aus Palmacosta muss mit ansehen, wie Lloyed seine beiden Eltern kaltblütig ermordet. Traumatisiert wird er zu seiner Tante und seinem Onkel ins kleine Dort Luin geschickt. Dort wird er allerdings von allen Einwohnern mit Missgunst und Argwohn bestraft, welche Lloyed als Helden ansehen.

Emils Leben nimmt eine dramatische Wendung, als er sich mit Marta Lualdin, einem quirligen Mädchen, welches von den Vanguard und einem Mann namens Richter Abend verfolgt wird, anfreundet. Um Marta zu retten nimmt er all seinen Mut zusammen und schließt einen Pakt mit Tenebrae, einem Zenturion und Diener von Lord Ratatosk, um von dessen Kraft zu profitieren. Damit wird Emil zu einem Ritter von Ratatosk.

Nach ihrer Rettung versuchen Marta und Tenebrae die Situation zu erklären: Die ungewöhnlichen Ereignisse, die überall auftreten, hängen mit der Vereinigung der Welten zusammen. Des Geist des alten Kharlan Baumes (im neuen steckt der Geist der Göttin Martel) existiert noch. Doch sein Schlaf stürzt die Welt langsam ins Chaos. Neben Tenebrae existieren noch weitere Zenturio, welche allerdings noch schlafen. So liegt es nun an Emil und Marta, diese zu finden und Lord Ratatosk so zu erwecken und die Welt zu retten. Eine Reise um Rache und Erneuerung beginnt…

Tales of Symphonia: Dawn of the New World
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Selten hat man so ein Weichei eines Protagonisten gesehen. Trotzdem macht es sehr viel Spaß zu sehen, wie sich Emil und die anderen Charaktere entwickeln und miteinander interagieren. Insbesondere durch die Skits mit kompletter Sprachausgabe!
Außerdem gibt es Wiedersehen mit vielen lieb gewonnen Charakteren aus dem 1. Teil und die Story erweist sich als spannend und abwechslungsreich.
Als zusätzliches Schmankerl dürfen sich die Besitzer der PAL Version über einen zusätzlichen Galerie-Modus freuen, in dem man sich Skits, Illustrationen und Skizzen des Spiels anschauen kann.

Das Kampfsystem ist - wie immer bei einem Teil der Tales-Reihe - gewöhnungsbedürftig. Entweder es gefällt einem oder eben nicht. Trotzdem muss ich sagen, dass ich immer wieder Probleme habe mit dem Schwierigkeitsgrad zurecht zu kommen. Insbesondere die Bosskämpfe sind sehr anspruchsvoll und dementsprechende Frustfaktoren.

Im direkten vergleich mit dem 1. Teil von Tales of Symphonia ergibt sich also folgender Gesamteindruck:

Pro
[+] Bessere Grafik
[+] Vollständige Sprachausgabe (auch in den Skits!)
[+] Erstklassiges Charakterdesign von alten und neuen Charakteren
[+] Die spannende Story wird fortgeführt
[+] Abwechslungs- und Wendungsreich wie eh und je

Contra
[-] Die Kämpfe sind teilweise zu hart.

In meinen Augen hat Bandai Namco größtenteils alles richtig gemacht und einen sehr guten Nachfolger für Tales of Symphonia kreiert. Daher eine klare Kaufempfehlung von meiner Seite! :)

テイルズオブシンフォニア

Tales of Symphonia ist in Europa am 19. November 2004 exklusiv für den Nintendo GameCube erschienen und zählt damit zu einem der (viel zu) wenigen guten Rollenspiele für das System. In Japan erschien es bereits 2003. Die Verwandtschaft zu anderen Tales Spielen, wie etwa Tales of Phantasia für den GBA, ist offensichtlich. Besonders durch das für die Tales-Serie typische Echtzeit-Kampfsystem, bei dem zwar die Gruppe kämpft, man aber immer nur die direkte Kontrolle über einen der Charaktere hat. Das Kampfsystem ist wahrscheinlich auch der Knackpunkt an dem sich die Geister scheiden. Aber wer damit zurecht kommt, dem wird das Spiel sicherlich gefallen.
Die Geschichte ist ziemlich komplex, weshalb ich mich auf eine (sehr) grobe Beschreibung der Rahmenhandlung beschränke.

Tales of Symphonia

Die Welt Sylvarant liegt im Sterben, denn das Mana - Quelle der Magie und des Lebens - wird immer schwächer. Es gibt jedoch Hoffnung in Form des jungen Mädchens Colette, welche die Auserwählte der Göttin Martel ist. Denn ihr ist es bestimmt die beschwerlichen Reise der Welterneuerung anzutreten, um zu einem Engel zu werden und dem Manastrom neue Kraft zu verleihen. Durch viele Umstände bedingt, wird sie von Lloyd Irving (dem Spieler), seinem besten Freund Genis, der Lehrerin Professor Raine und dem Söldner Kratos begleitet. Für alle beginnt ein spannendes Abenteuer, bei dem sie vielen Freunden und Feinden begegnen und nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheinen mag.

Neben vielen Cutscenes bietet Tales of Symphonia darüber hinaus so genannte Skits, d. h. Dialoge der Charaktere, welche sich mal mehr, mal weniger um die Story drehen und all zu oft unglaublich komisch sind. Sie tragen maßgeblich zur Entwicklung der Charaktere bei und ich möchte sie nicht mehr missen.
Namco hat bewiesen, dass sie sehr gute Rollenspiele machen können. Und Tales of Symphonia zählt zweifelsfrei dazu. Es ist nicht nur durch liebevoll entworfene Charaktere, sondern auch durch eine fesselnde, umfangreiche und abwechslungsreiche Story geprägt.

Tales of Symphonia