Mittlerweile gewöhnt man sich ja daran, dass es teilweise eine kleine Ewigkeit dauert, bis einige Noten ans Student Service Center übermittelt werden. Genauso, wie bei zusammengesetzten Noten von mehr als 2 Dozenten, wobei die Gesamtnoten auf sich warten lassen und selbst bei Semesterbeginn noch nicht feststehen. Neu ist allerdings, dass selbst einige Teilnoten noch nicht feststehen und die Studentenschaft gespannt auf ihre Veröffentlichung warten darf.
Dabei wäre es nicht gerade uninteressant über den Erfolg (oder ggf. Misserfolg) der Klausur informiert zu werden. Denn in diesem Semester hätte ich die, ansonsten einmalige Gelegenheit - letzter Diplomstudiengang sei dank - die entsprechende Vorlesung noch einmal zu besuchen. Dies wäre dahingehend wichtig, falls ich mich dazu entschließen sollte (was der Fall wäre, sollte ich die Klausur nicht bestanden haben), die Klausur erneut zu schreiben.
Bedauerlicherweise wird man auf die Frage, wann denn ungefähr mit dem Aushang der Noten zu rechnen sei, mit den Worten “Ich bin noch nicht fertig” abgespeist. Auch der Hinweis darauf, dass die Bekanntgabe der Noten dahingehend wichtig wäre, um die Lehrveranstaltung ggf. noch einmal zu besuchen, bringt keinen weiteren Erfolg: “Ich weiß. Aber ich habe die Noten noch nicht fertig und das hat seinen Grund”.
Was auch immer dieser mysteriöse “Grund” sein mag, der nicht weiter benannt wurde. Es bleibt nur zu hoffen, dass dieser bald überwunen ist und die Noten veröffentlicht werden. Bis dahin habe ich nicht vor, eine Vorlesung zu besuchen, welche ich am Ende wahrscheinlich garnicht mehr benötige. Da gibt es andere Lehrveranstaltungen, welche meiner Aufmerksamkeit bedürfen.
Geschrieben am 12.10.06 um 1:33 Uhr in
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Erlaubte Spickzettel und Beispielklausuren beim Dozenten Stephan Huckemann im SS06 als .pdf-Dateien.
Spickzettel1 erstellt anhand von Klausur1
Spickzettel2 erstellt anhand von Klausur2
Spickzettel3 erstellt anhand von Klausur3
Geschrieben am 14.07.06 um 0:29 Uhr in
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“Die Wahrheit liegt im Code.”
– Prof. Dr. Ehrenberger
“Programmiersprachen haben die unausrottbare Tendenz, immer größer zu werden.”
– Prof. Dr. Ehrenberger
Obwohl in der Hessischen Verfassung verankert ist, dass das Erststudium Gebührenfrei sein muss, wurde von der Landesregierung ein Gesetz verabschiedet, welches Studiengebühren ab 2007 auch in Hessen zur traurigen Realität werden läßt. Ich persönlich bin gegen die Erhebung von Studiengebühren, weil es ein Faktum ist, dass das Geld, welche diese einbringen, nicht an die Hochschulen fließt, sondern vom Land dazu genutzt wird, Haushaltslöcher zu stopfen. Allerdings habe ich nicht das geringste Verständnis für sinnlose Aktionen und Demonstrationen, welche manche Studenten (allen Vorran AStA + Fachschaft) betreiben. Es fängt schon damit an, dass auf einer Vollversammlung ein “Streik” beschlossen wird. Ob diese Versamlung nun Meinungsbildend ist oder nicht, sei einfach mal dahingestellt. Ich kenne genügend Leute, die nicht da waren. Aber gehen wir einfach mal davon aus, es wären über 50% der Studenten anwesend gewesen.
Jedenfalls ist das Wort “Streik” definitiv falsch gewählt. “Streik” stammt aus der Arbeitswelt und ist einer Arbeitsniederlegung der Belegschaft gegenüber eines Arbeitgebers. Hochschulen sind mit der Wirtschaft nicht zu vergleichen. Natürlich steht es jedem Studenten frei, nicht zu einer Lehrveranstaltung zu erscheinen. Allerdings bedarf es dafür keinen Streik. Das ist jedem seine eigene Entscheidung und wer nicht da ist, ist nicht da. Jedem sein eigenes Defizit.
Was mich gleich dazu bringt, dass manche Studenten die illusorische Auffassung haben, dass alle Professoren hinter den Studenten ständen und “niemand benachteiligt werden darf”. Wie ich bereits sagte ist jeder selbst für sein Studium verantwortlich. Wenn man also auf einer Demonstration ist, statt in einer Vorlesung zu sitzen, hat man Pech gehabt. Die Professoren dürfen nicht streiken und eine Lehrveranstaltung findet bestenfalls nicht statt, wenn weniger als 5 Studenten anwesend sind.
Nun ist es natürlich ungünstig, wenn man einen Demonstrationszug Mittwochs, mitten in der Woche, gegen 12:00 Uhr ansetzt. Das hat natürlich zur Folge, dass viele Studenten - inklusive mir - lieber ihr Studium vorran treiben, statt mit Plakaten bewaffnet in Richtung Uniplatz zu marschieren. Aber zum Glück (achtung, Sarkamus!) kommt der liebe AStA auf die Idee, die Gebäude mit Vorhängeschlössern zu versehen oder anderweitig zu verbarrikadieren. Dies führt zwar auch nicht zu mehr Demonstranten, da die meisten Studierenden gleich wieder nach Hause gefahren oder garnicht erst gekommen sind (von 4500 Studenten waren max. 500 bei der Demonstration). Aber man hat noch das Ergebnis, dass diejenigen, welche gerne studieren würden, davon abgehalten werden. Wenn irgendwelche Leute einen Streik ausrufen, ist das ihre Sache. Aber dann andere am Studieren hindern? Das geht meiner Meinung nach zu weit.
Irgendein Wahnsinniger hatte auch vorgeschlagen, die A7 zu blockieren. Er würde der Gesellschaft sicherlich einen Gefallen tun, wenn er es einfach mal probieren würde. Sowas ist dann nur leider immer etwas ärgerlich für die Polizei und Rettungskräfte, welche die Bröckchen wieder einsammeln müssen. Der Vorschlag, die B27 dicht zu machen, war auch keinen Deut besser. Als diese Idee, beim Marsch zu Uniplatz wieder aufflammte, wurde dieses Vorhaben durch die Aussage der Polizei, dies mit allen möglichen Mitteln zu unterbinden, im Keim erstickt. Daher blieb es bei der eigentlichen Route und der Sperrung der Leipziger Straße, durch die Polizei. Wenigstens war jemand so schlau, diese Demonstration und den Protestmarsch der selbigen, vorher anzumeldet.
Trotz dem guten Willen, der hinter dieser ganzen Sache steht, muss ich leider sagen, dass es eher kontraproduktiv war. Es erweist sich als ungünstig, die Bevölkerung für seine Sache zu gewinnen, wenn man den Verkehr zum Erliegen bringt. Die meisten Autofahrer zeigten sich genervt und brachten kein Verständnis für die Studenten auf. Ganz im Gegenteil, es fanden sicherlich viele das Bild des faulen Studenten bestätigt. Aber was will man erwarten, wenn man neben der eigentlichen Botschaft noch Bier und Volksfeststimmung verbreitet? Zumindest, dass man “Schaffen” auch mit “c” schreibt!
Geschrieben am 25.05.06 um 16:39 Uhr in
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