Das zweite Buch zu Star Wars: The Old Republic, welches mir Nico ausgeliehen hat, hat mich ebenso positiv überrascht, wie das erste. Im Gegensatz zu diesem ist es enger mit dem Spiel verknüpft, da es die direkte Vorgeschichte beinhaltet, welche man auch in einem der Videos sieht.
Für die Republik und die Jedi bricht ihre bis dahin geltende Weltordnung zusammen. Denn das Imperium hat das Herz der Republik, seine Hauptwelt Coruscant erobert und den Jeditempel vernichtet.
Die Hiobsbotschaft verbreitet sich wie ein Lauffeuer durch die Galaxis. Und auch auf dem Planeten Alderaan, auf dem zur Zeit die Friedensverhandlungen zwischen der Republik und dem Impierum laufen, wird die Jedi-Ritterin Aryn Leneer - durch den Tod ihres Meisters Ven Zallow - alarmiert. Entgegen den Grundsätzen ihres Ordens entschließt sie sich, auf eigene Faust nach Coruscant zu reisen um den Mörder ihres Meisters aufzuspüren und seinen Tod zu rächen.
Währenddessen muss sich Darth Malgus - der Eroberer Coruscants - mit den Widrigkeiten der Politik innerhalb der Sith und des Imperiums auseinander setzen.
Ich finde, dass das Buch nach einem fulminanten Start - nämlich die Eroberung Coruscants - in der Mitte etwas abflacht und die Spannung nicht wirklich halten kann. Erst gegen Ende, wenn man erfährt, wie es mit Darth Malgus weiter geht und sich die Konfrontation zwischen ihm und Aryn Leneer anbahnt, wird es wieder richtig gut und lesenswert.
Sehr gut hat mir gefallen, wie innerlich zerrissen die jeweiligen Hauptcharaktere sind. So, dass man sie nicht wirklich in Kategorien wie Schwarz oder Weiß einteilen kann. Am Ende wählt jeder von ihnen seinen eigenen Weg und die Mittel um mit diesem Zerwürfnis seiner selbst fertig zu werden.
Nico war so freundlich, mir anlässlich des bevorstehenden Release des Star Wars: The Old Republic MMORPG zwei Bücher dazu auszuleihen. Und vom ersten bin ich angenehm überrascht.
Im Weltraum stößt das Schmugglerschiff Auriga Fire unter Befehl seinem Captain Jet Nebula auf ein manövrierunfähiges Schiff unbekannter Herkunft. Das Schiff selber identifiziert sich zwar als Cinzia, aktiviert dann allerdings die Selbstzerstörung, bevor es geentert werden kann.
Kurze Zeit später werden sowohl das Imperium als auch die Republik von den Hutten kontaktiert. Die Überreste des Schiffs - inkl. eines intakten Navigationscomputers - sollen auf Nal Hutta an den Meistbietenden versteigert werden. In der Hoffnung dadurch den Ursprung des fremden Schiffes zu erfahren und diesen bisher unbekannten Planeten zu annektieren, entsenden beide Großmächte diplomatische Vertreter um die Ware zu ersteigern.
Doch sowohl die Sith als auch die Jedi haben ihre ganz eigene Vorstellung davon, wie sie in den Besitz der Überreste kommen. Zu allem Überfluss haben auch noch die Mandalorianer ihre Finger mit im Spiel und sind ebenfalls nicht bereit, für diese Information zu bezahlen. Es bahnt sich nicht nur ein ausgedehnter Konflikt an, der schnell in einen offenen Krieg gipfeln könnte. Keine der beiden Seiten ahnt, dass in den Weiten des Alls noch eine viel größere Gefahr auf sie wartet, welche die gesamte Galaxis bedroht.
Die Handlung wird insgesamt aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt und gibt dadurch interessante Einblicke in der Beweggründe und Ambitionen der einzelnen Hauptpersonen. Zwar dauert es etwas, bis man mit den zahlreichen Charakteren wirklich warm wird und sich die Story so weit ausgeweitet hat, dass sie interessant wird; dann steigert sich das Buch allerdings kontinuierlich und bietet einen ordentlichen Abschluss, der eindeutig Lust auf mehr macht.
Interessanterweise funktioniert das Add-on Forces of Corrution überhaupt nicht dafür aber das Grundspiel von Star Wars: Empire at War ohne Probleme unter Windows Vista 64 Bit. Bleibt zu hoffen, dass von Petroglyph irgendwann ein Patch nachgereicht wird, welcher das Problem behebt.
Die meisten Fan-Synchronisationen sind in furchbar schlechter Qualität und nicht witzig sondern allenfalls vulgär. Aber wie so oft gibt es auch hierbei die Ausnahme welche die Regel bestätigt.
17. Oktober 2006: Caesar IV
26. Oktober 2006: Star Wars - Empire at War: Forces of Corruption *
27. Oktober 2006: Dawn of War - Dark Crusade *
09. November 2006: Phantasy Star Universe
17. November 2006: Warhammer - Mark of Chaos
30. November 2006: Heros of Might an Magic V - Hammers of Fate *
Lange hat es gedauert und nun kommen wieder jede Menge Spiele, welche mich interessieren und wahrscheinlich so gut sind, dass sich ein Kauf rechtfertigen läßt und lohnt. Meinem Geldbeutel gefällt das zwar weniger, aber irgendwas… ist ja immer. Insbesonders die anstehenden Add-Ons zu Empire at War, Dawn of War und Heroes of Might & Magic V haben es mir angetan.
Im nächsten Jahr stehen dann 2 begnadete Echtzeittitel auf der Kaufliste. Trotz der herben Enttäuschung durch Command & Conquer II: Tiberian Sun und dem damit verbundenen Kundenbetrug durch verfälschte Screenshots, werde ich wohl nicht darum herum kommen, mir auch den 3. Teil der Kultserie zu kaufen. Und was Supreme Commander angeht… so bin ich bereits jetzt schon Feuer und Flamme für das erst Echtzeitstrategiespiel, welches diesen Namen auch wirklich verdient.