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Zombies (und mehr) in 3D

Spätestens seit der Hommage an das Grindhouse Kino durch Robert Rodriguez und Quentin Tarantino in Form von Planet Terror und Death Proof (wobei mir Rodriguez’ Planet Terror wesentlich besser gefallen hat als Tarantinos Death Proof) dürfte das trashige Splatterkino wieder in Mode gekommen sein.
Und nun gibt es Nachschub! In Form eines Film, der mich als Freund des japanischen-Kinos und auch von Zombiefilmen, mehr als begeistert.

BIG TITS ZOMBIE aka KYONYU DRAGON
Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Präsentiert von Regisseur Nakano Takao (中野貴雄), der bereits für “bekannte Meisterwerke” wie

  • Sexual Parasite: Killer Pussy (寄生蟲 キラープッシー (Kiseichū: kirā pusshī)) oder
  • The Glamorous Life of Sachiko Hanai (花井さちこの華麗な生涯 (Hanai Sachiko no karei na shōgai))

verantwortlich war.

Kann man das noch besser machen?! Stripperinnen, die gegen Zombies kämpfen (wobei es das auch schon in Strippers vs. Zombies gab). Aoi Sora (蒼井そら), bewaffnet mit einer Kettensäge. Und dann auch noch in 3D… Ich denke, den Film muss man sich geben! xD

Offizielle Homepage: kyonyu-dragon.com

Übrigens wasche ich meine Hände in Unschuld. Schließlich hat mich Diruku-san (unter Freunden auch Fanservice Dirk genannt) auf den Streifen gebracht. :P

Big Tits Zombie

Dead & Breakfast

Sechs Freunde sind auf dem Weg zur Hochzeit einer Freundin. Unterwegs machen sie Halt in der verschlafenen Kleinstadt Lovelock um zu übernachten und lassen sich in der Privatpension von Mr. Wise (David Carradine) nieder. In der Nacht müssen sie entsetzt feststellen, dass der französische Koch ermordet wurde. Außerdem erleidet Mr. Wise kurz darauf einen Herzinfarkt und stirbt. Unverzüglich alarmieren sie den ortsansässigen Sheriff (Jeffrey Dean Morgan), welcher mit den Ermittlungen beginnt und die Gruppe an einer baldigen Weiterreise hindert.
Dead & BreakfastSara (Ever Carradine) und Christian (Jeremy Sisto) begeben sich ins Stadtarchiv um mehr über Mr. Wise und sein Gasthaus in Erfahrung zu bringen. Dabei stellt sich heraus, dass Mr. Wise die Leiche seines eigenes Sohnes exhumiert und ein dunkles ritual durchgeführt hat um den Geist seines Sohnes in eine kleine Holzschatulle zu sperren.
Währenddessen muss Johnny (Oz Perkins) feststellen, dass er von seinen Freunden aus dem Haus ausgesperrt wurde und versucht mit einer Leiter durch ein Fenster im ersten Stock zu klettern. Dabei stößt er unbeabsichtigt die Schatulle um und wird von dem bösartigen Geist besessen, welcher nun mordend durch die Stadt zieht. Zu allem Übel ist dieser mit Hilfe der Schatulle auch noch dazu in der Lage weitere besessene Menschen zu erschaffen, welche ihm bedingungslos folgen.

Der Film ist sehr witzig und qualitativ hochwertiger als der Durchschnitt des Genre. Dabei ist die musikalische Untermalung wie der gesamte OST erstklassig und stimmig (Country passt einfach zu Zombiefilmen!). Insbesonders die drei Lieder, welche von Zachariah Selwyn, dem Lead Singer von Zachariah and the Lobos Riders beigesteuert wurden sind sehr gut. Dabei wird die Handlung sehr schön durch Szenen eines singenden Cowboys (Zachariah) zusammengehalten, was den Comedyanspruch unterstreicht und der Stimmung zuträglich ist. Selbstverständlich fließt auch literweise Blut und Dead & Breakfast geizt nicht mit brutalen Szenen. Weggeschossene oder mit einer Kettensäge abgetrennte Köpfe sind eine Selbstverständlichkeit. Was ich jedoch seltsam finde ist, dass es der Film bei all der Gewalt irgendwie geschafft hat, als FSK 16 eingestuft zu werden.
Die deutsche DVD glänzt mit vielen Extras. Darunter ein alternativer Abspann, Outtakes und Audiokommentare der Darsteller.
Dead & Breakfast bietet eine solide B-Movie-Horror-Comedy. Diese kann zwar nicht an das Format eines Planet Terror heranreichen ist meines Erachtens aber besser als Shaun of the Dead.

Dead & Breakfast

Oira sukeban

Der Junge Banji Suke (Asami) wird von seinem merkwürdigen Vater aufgrund seines femininen Äußeren dazu gezwungen als Mädchen verkleidet auf eine reine Mädchenschule zu gehen. Dort muss er feststellen, welche Gefahren der alltägliche Schulbesuch mit sich bringen kann. Denn diverse Gangs treiben an dieser Schule ihr Unwesen. Als dann die Anführerin der “Strumpfhosen-Gang” von der “Super-nackt-Gang” angegriffen wird fällt der Verdacht auf Banji Suke, welcher von da an gejagt wird. Unter anderem von der “Oben-ohne-Gang” (nur, um noch eine zu nennen *g*).

Sukeban BoyOira sukeban (おいら女蛮) bzw. Sukeban Boy basiert auf dem gleichnamigen Manga von Nagai Gō (永井 豪), welcher unter anderem durch seine Werke Shin Devilman (新デビルマン) und Cutie Honey (キューティーハニー) bekannt ist. Ansonsten könnte der Film durch die viele, nackte Haut auch als billiger Softpornostreifen durchgehen, wenn andererseits nicht mit entsprechend viel Kunstblut aufgewarten werden würden. Dabei werden die Szenen im laufe des Films immer abgedrehter. Bis hin zu schießenden Brüsten.
Die Handlung gibt nicht viel her und “trashig” ist als Bezeichnung für diesen Film eigentlich noch untertrieben. Offiziell scheint dieser Film als Parodie gedacht zu sein. Ich bin mir nicht mal sicher, ob es nicht doch den ein oder anderen Japaner kranken Geist gibt, der das ganze als erotischen Film betrachten würde. Dabei werden so manche Bereiche bedient. Von Lolicon über Futanari bis zum üblichen “nein, nein”. Trotzdem haben wir sehr viel gelacht und wer sich traut, der soll sich ruhig sein eigenes Bild über diesen Film machen. Entsprechend niedrige Hemmschwelle für Asia-Trashfilme vorausgesetzt.