Die Story ist ausgereifter als bei Outpost, da sie sich aus den Missionsbeschreibungen und einer von J. Steven York geschriebenen Novelle zusammensetzt. Wie auch im ersten Teil der Serie wir die Erde durch einen riesigen Asteroiden zerstört und die Menschheit (oder besser gesagt eine kleine Gruppe von dieser) bricht auf um in den Weiten des Alls eine neue Heimat zu finden. Als nach mehreren Jahren Flugzeit der Kapitän des Schiffs und einige Kolonisten aus dem Kälteschlag geweckt werden, steht es nicht gut um die Mission. Sie sehen sich dazu gezwungen auf einem nahegelegenen Planeten notzulanden. Dieser ähnelt mit seiner lebensfeindlichen Atmosphäre zwar mehr dem Mars, wird von den Kolonisten aber kurzerhand Neu Terra getauft und die Kolonie Eden gegründet.
Wie so oft in der Geschichte der Menscheit kommt es jedoch irgendwann zu Zwist und Unzufriedenheit. Während ein Teil der Kolonisten damit beginnen möchte, den Planten Terraformingmaßnahmen zu unterziehen ist eine andere Gruppe der überzeugung, dass sich statt dessen der Mensch weiter an die gegebenen Lebensbedingungen anpassen sollte. Der Streit gipfelt schließlich in der Gründung der Splitterkolonie Plymouth.

An dieser Stelle beginnt das Spiel. Man hat die Auswahl zwischen eine der beiden verfeindeten Kolonien, welche unterschiedliche Kampagnen besitzen. Während die Terraformingexperimente von Eden gescheitert sind und dadurch eine Art Biomasse fressendes Virus erschaffen wurde sehen sich die Bewohner von Plymoth mit einem bevorstehenden Vulkanausbruch konfrontiert, der ihre Kolonie bedroht. Dabei haben beide Parteien mit den Naturgewalten in Form von Asteroideneinschlägen, Erdbeben oder Ionenstürmen zu kämpfen.
Outpost 2 muss sich selbstverständlich an seinem Vorgänger messen. Leider erreicht das Spiel jedoch nicht dessen Format. Trotz besserer Grafik und einer wirklich interessanten Kampagne bzw. Story. Denn leider wurde der Aufbaupart zu Lasten von Echtzeitelementen vernachlässigt. So ist weder eine ordentliche Aufbausimulation noch ein gutes Echtzeitstrategiespiel sondern irgendetwas unausgegorenes dazwischen entstanden. Ein großes Manko ist beispielsweise das Fehlen wichtigen Indikatoren, welche einem mitteilen, warum sich die Moral der Kolonisten in eine bestimmte Richtung verändert. Auch vermisse ich eine Detaillierte Ansicht zur Bevölkerungsentwicklung. Mehr Statistik wäre in diesem Fall einfach besser gewesen.
Alles in allem würde ich dem ersten Teil der Serie jederzeit den Vorzug geben. Es ist jedoch noch positiv zu erwähnen, dass Outpost 2 problemlos unter Windows Vista funktioniert.
Da die Erde der Apokalyse in Fom eines riesigen Asteroiden entgegenblickt, welcher sich auf Kollisionskurs befindet, bleibt nur eine Hoffnung: Der Exodus zu einer fremden, lebensfeindlichen Welt.

Der Sierra Klassiker aus dem Jahre 1994 hatte seine Stärken und seine Schwächen. Ein sehr gut ausgearbeitetes Science-Fiction Setting, tolle Videosequenzen und ein gutes Spielprinzip machten Outpost zu einer der besten Aufbausimulationen aller Zeiten. Leider standem dem jede Menge Fehler gegenüber, welche den Spielspaß ohne Patches gegen 0% tendieren ließen. So z. B. wenn ohne Erkennbaren Grund und ohne die Möglichkeit dagegen vorzugehen, ein spontanes Kolonistensterben einsetzte, welche das Spiel schnell beendete. Trotz allem aber ein tolles Spiel und besser als sein Nachfolger Outpost 2.
Leider läßt sich die 32 Bit Anwendung unter Windows Vista 64 Bit nicht mehr installieren.
Wet ist eine erotische Wirtschaftssimulation im Comicstil aus dem Jahre 1997. Durch ungünstige Umstände (man sollte sich seine Partner bei einem Bankraub sehr gut aussuchen) ist der Spieler in einem kleinen, verschlafenden Nest, mitten in der Wüste, gestrandet. Dort trifft er auf die sexy Lula und das Spiel beginnt. Zuerst gilt es, Geld zu verdienen um sich eine falsche Identität zuzulegen und dieses Kaff verlassen zu können. Sobald diese Hürde genommen ist beginnt das big business: Der Aufbau eines Porno- und Sexshopimperiums.
Die Handlung klingt nicht sonderlich spannend und wirklich anspruchsvoll ist es auch nicht unbedingt. Sobald man anfängt sein eigenes Studio einzurichten und Filme zu drehen entwickelt sich das Spiel größtenteils zum Selbstläufer. Trotzdem handelt es sich um ein nettes, kleines Spiel für zwischendurch. Obwohl Frauen damit wohl weniger anfangen können. ;-)
Leider war es mir nicht möglich, das Spiel unter Windows Vista (64 Bit) befriedigend zum Laufen zu bekommen. So habe ich im Spiel keinen Sound und es stürzt am Ende eines Videos wegen einem Speicherfehler mit folgender Fehlermeldung ab.

Da es aber so scheint, dass das Spiel nicht nur bei Windows Vista sondern auch unter Windows XP Probleme bereitet möchte ich den Weg offenlegen, wie ich es installieren konnte. Vielleicht haben andere ja mehr Glück.
- Gesamter Inhalt der CD auf die Festplatte kopieren. Zum Beispiel in das Verzeichnis E:\WET
- Die Datei wet.ex_ aus dem Verzeichnis E:\WET in wet.exe umbenennen.
- Die Datei CDROM.txt im Verzeichnis E:\WET anlegen.
- CD-Rom Laufwerk in CDROM.txt Eintragen. Zum Beispiel H:\
- Die Datei CDROM.txt in CDROM.LOC umbenennen.
- Im Verzeichnis E:\WET\DATA den Ordner DATABASE anlegen.
Fertig, es kann los gehen. Sollte nun aber beim ersten Start des Spiels nach der CD-Rom verlangt werden, dann einfach auf dem entsprechende Laufwerk die Datei SEARCH.SEA auswählen.