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Gensō Suikoden Tierkreis

Gensō Suikoden Tierkreis (幻想水滸伝ティアクライス) für den Nintendo DS (ニンテンドーDS) war meine erste Kontakt mit der Gensō Suikoden Serie der Konami Corporation (コナミ株式会社 (Konami Kabushiki-gaisha)) und ich bin außerordentlich begeistert! Das Spiel erschien am 18. Dezember 2008 in Japan, am 12. März 2009 in Deutschland und am 17. März 2009 in Nordamerika.

Gensō Suikoden TierkreisAnfangs fand ich es etwas irritierend mit einer immer größer werdenden Schaar an spielbaren Charakteren (bis zu 108!) konfrontiert zu werden, doch dank dem guten Erfahrungspunktesystem war es kein Problem, diese auf einem einheitlichen Level zu halten. An den rundenbasierten Kämpfen nehmen jeweils nur vier kämpfende und ein Support-Charakter teil.
Insgesamt ist der Einstieg in das Spiel allerdings kinderleicht und auch ohne RPG-Erfahrung problemlos zu meistern und äußerst einsteigerfreundlich. Dabei wird das Niveau im späteren Spielverlauf allerdings nicht weiter angehoben. Die Kämpfe gestalten sich also bis zum Ende recht einfach. Was für den ein oder anderen ein Minuspunkt aufgrund mangelnder Herausforderung ist, ist mir jedoch egal, da es durch eine Spannende und mitreißende Story und liebevoll arrangierte Charaktere mehr als genug ausgeglichen wird. Und es meines Erachtens auf die erzählte Geschichte mehr ankommt, als auf komplizierte Kämpfe.
Die größten Pluspunkte des Spiels sind die vielen, liebevollen Videosequenzen, welche maßgeblich zur Atmosphäre und dem Spannungsaufbau beitragen, sowie die Sprachausgabe und der sehr gute Soundtrack von Norikazu Miura (三浦憲和), der insgesamt drei CDs füllt.
Alles in allem ein wunderbares Rollenspiel. Genau nach meinem Geschmack und sehr zu empfehlen!

Im Gegensatz zu den anderen Spielen der Serie spielt Gensō Suikoden Tierkreis in einer anderen Welt und knüpft nicht an diese an.
Der Held und seine Freunde, welche aus dem Dorf Citro stammen, werden ausgeschickt um ein paar Monster zu vertreiben, welche in den Bergen ihr Unwesen treiben. Dabei finden sie ein merkwürdiges Buch. Als sie dieses berühren werden sie von Visionen geplagt und es wird ihnen bewusst, dass irgend etwas nicht stimmt. Denn der Wald, von dem sie glaubten, er wäre immer da gewesen, ist erst kürzlich erschienen. Nur scheint sich niemand außer ihnen daran zu erinnern.
Auf der Suche nach des Rätsels Lösung geraten sie in Konflikt mit der Kirche des wahren Weges und erfahren, dass es neben ihrer auch noch viele Parallelwelten gibt, welche über versteckte Portale miteinander verbunden sind.
Dies ist der Auftakt zu einem spannenden Abenteuer epischen Ausmaßes, bei dem mehr auf dem Spiel steht als nur das Schicksal ihrer eigenen Welt. Sie werden in einen Krieg verschiedener Mächte und Königreiche hineingezogen und sehen sich mit einer unaufhaltsamen Macht konfrontiert, welche die Welt zu vernichten droht. Doch zum Glück treffen sie auf eine Vielzahl von Freunden und Verbündeten, welche ihnen zur Seite stehen.

Gensō Suikoden Tierkreis - Japanese Trailer
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Tales of Phantasia

Tales of Phantasia (テイルズ オブ ファンタジア) ist der erste Teil der Tales-Rollenspielsaga der Firma Namco und erschien das erste mal 1995 auf dem SNES. Es folgten zahlreiche weitere Teile und Ableger der Serie auf den verschiedensten Konsolen. Unter anderem 2006 für den Game Boy Advance.
Tales of PhantasiaWie von Namco nicht anders zu erwarten bietet Tales of Phantasia ein solides Rollenspiel mit einer interessanten und abwechslungsreichen Handlung. Einzig das LMBS (Linear Motion Battle System) ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. So wird in echtzeit in einer 2-D Umgebung gekämpft, was stark an Street Fighter & Co. erinnert. Wobei man max. einen Charakter wirklich selbst steuert und den anderen Gruppenmitgliedern nur eine Strategie vorgibt oder bestimmte Befehle über das Menü zuweist. Allerdings gewöhnt man sich sehr schnell daran.
Skuril finde ich, dass die weiblichen Weggefährten zwar keine Leder- dafür aber Kochhandschuhe tragen können. Was sicherlich einige Feministinnen auf die Barikaden treibt. Außerdem frage ich mich, ob die Minen von Morlia eine bewusste Anspielung auf Herr der Ringe sein sollen. ^_^
Echte Kritikpunkte sind meiner Meinung nach nur die unvorhersehbaren Kämpfe, welche einem mit der Zeit, besonders wenn man ein Rätsel in einem Dungeon lösen möchte, auf die Nerven gehen. Außerdem sind die Speicherpunkte für meinen Geschmack zu rar gesät.

Tales of Phantasia (GBA) Promo Video
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Die beiden Freunde Cress und Chester leben mit ihren Familien in dem kleinen Dorf Toltus. Eines Tages kommen sie von der Jagd nach Hause und müssen feststellen, dass ihre Heimat zerstört und all ihre Freunde und Angehörigen ermordet wurden. Während Chester in dem zerstörten Dorf bleibt um die Toten zu beerdigen schlägt sich Cress nach Norden zu seinem Onkel durch. Doch dort wird er bereits vom schwarzen Ritter Mars erwartet. Dieser entreist ihm seine Halskette, welche er von seinem Vater bekommen hat und läßt Cress in den Kerker werfen. Dort begegnet er Mint, einer angehenden Heilerin, und beiden gelingt die Flucht. Sie fliehen in das Haus von Trinicus D. Morrison, wo sie auch wieder auf Chester treffen. Von Morrison erfahren sie, dass sowohl Cress als auch Mint nachfahren Legendärer Helden sind, welche einst Dhaos - einen mächtigen Schwarzmagier - besiegt und gebannt haben.
MintObwohl Morrison versucht Mars aufzuhalten gelingt es diesem mit Cress’ Kette den Bann zu brechen, der Dhaos gefangen hält. Dieser versucht nun Rache an den Nachfahren seiner Peiniger zu nehmen. Doch im letzten Moment werden Cress und Mint von Morrison in eine andere Zeit geschickt.
Wie beide feststellen müssen wurden sie 100 Jahre in die Vergangenheit geschickt. Als die Magie noch nicht aus der Welt verschwunden war. Nun gilt es, neue Freunde zu finden und die Kräfte für die bevorstehende Schlacht gegen Dhaos zu sammeln.