Einträge mit dem Tag: ps3

Outland

Bereits mit der 3D Version mit Super Stardust HD haben mich die Entwickler von Housemarque überzeugt. Daher lag es nahe auch einmal ihr neustes Werk genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ein Namenloser Mann wird von Träumen aus der Vergangenheit gequält. Als einzigen Ausweg sucht er schließlich einen Schamanen auf. Dieser klärt ihn darüber auf, was seine Visionen zu bedeuten haben: Er erzählt ihm von der alten Sage über den Kampf eines Helden gegen die beiden Schwestern des Chaos - Licht und Dunkelheit - vor 30.000 Jahren. Zwar wurde der Held bei diesem Kampf getötet, doch gelang es ihm vorher die beiden Schwestern einzusperren. Der Schamane berichtet ihm, dass er die Reinkarnation dieses alten Helden sei und es an ihm sei die beiden Schwestern, welche aus ihrem Gefängnis entkommen konnten, aufzuhalten.

Outland Launch Trailer
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Outland überzeugt als actionreicher 2D Platformer mit interessanten Bosskämpfen und einem Grafikstil, der mir sehr gut gefällt. Irgendwie minimalistisch erinnern der Held und die Gegner an Tron. Auch die Spielemechanik, d. h. der ständige Wechsel zwischen Licht und Dunkelheit ist sehr schön umgesetzt.
Einziger Kritikpunkt ist, dass es keinen lokalen sondern nur einen online Kooperativmodus gibt.
Alles in allem erinnert das Spiel irgendwie an die Metroid-Reihe, da die Welt grundsätzlich offen ist und man im laufe des Spiels immer neue Fähigkeiten erhält, welche einem weitere Spielbereiche eröffnen.

キャサリン

Catherine ist ein japanisches Horror-Puzzle-Adventure, von Atlus welches mich begeistert, wie schon lange kein Spiel mehr. Ich habe es mir aus Kanada bestellt und als Pre-Order Bonus gab es noch eine Sound Disc und ein Art Book.
Auf die Puzzle Elemente herunter gebrochen versucht man einen, aus Blöcken bestehenden Turm zu erklimmen, indem man diese Blöcke verschiebt um sich so “Treppen” zu bauen. Klingt erst einmal einfacher als es ist. Man steht jedoch immer unter Zeitdruck und die verschiedenen Arten von Blöcken - Fallen, Blöcke die Explodieren oder aus Eis sind, etc. - machen das ganze auch nicht wirklich einfacher. Es ist anspruchsvoll aber man bekommt immer wieder Tipps zu verschiedenen Taktiken, die einem helfen die Level zu meistern.
Tatsächlich besteht Catherine aber aus viel mehr als nur den Puzzle-Stages und sagt viel über Beziehungen, Ehrlichkeit und Verantwortungsbewusstsein aus.

Catherine - Japanese Proposal Trailer
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Das Leben von Vincent Brooks (ヴィンセント・ブルックス) gerät aus den Fugen. Während er keine weiteren romantischen Ambitionen hegt und gerne alles beim alten belassen würde, versucht ihn seine reifere Langzeitfreundin Katherine McBride (キャサリン・マクブライド) davon zu überzeugen, dass es langsam an der Zeit sei erwachsen zu werden und sie zu heiraten.
Als er dann, nachdem er mit seinen Freunden in einer Bar seine Situation diskutiert hat, zu tief ins Glas geschaut hat, begegnet er einer hübschen, mysteriösen, jungen Frau: Catherine (キャサリン). Sie findet gefallen an ihm und schließlich verbringen beide die Nacht in Vincents Appartement. So entwickelt sich eine rasante ménage à trois, die Vincent - da keiner der beiden Frauen voneinander weiß - in arge Bedrängnis bringt.
Zu allem Überfluss häufen sich Berichte, dass es in der Stadt zu mysteriösen Todesfällen unter Männern kommt, die auf unerklärliche Weise im Schlaf gestorben sind. Und auch Vincent kommt Nachts nicht mehr zur Ruhe und wird von seinen Albträumen verfolgt, seit er Catherine begegnet ist.
Zwischen den Puzzle-Level wird die Story in schönen Anime- und CG-Sequenzen erzählt und man kann Vincent frei steuern. Diese treibt sich Abends in einer Bar herum und trinkt, quatscht mit Freunden oder anderen Gästen, macht sich Gedanken über seine Situation oder beantwortet SMS.
Sehr gut gefällt mir, dass viele Entscheidungen, die man während dem Spiel trifft direkte Auswirkungen auf die Story und den Ausgang des Spiels haben. So gibt es insgesamt 8 verschiedene Spielenden.
Einziger Wermutstropfen ist, dass - obwohl alle Dialoge mit Untertiteln versehen sind - es keine Möglichkeit gibt die Audio-Sprache auf Japanisch zu stellen.

In letzter Zeit wird viel über die Krise der japanischen Spieleindustrie gesprochen und das es an kreativen Impulsen mangeln würde. Catherine tritt jedoch den Gegenbeweis an, denn es verkörpert meiner Meinung nach die Quintessenz dessen, was ich von einem japanischen Spiel erwarte: Es ist sexy, aufregend, abgedreht und abwechslungsreich mit einer steilen Lernkurve und einer wirklich guten Geschichte, die spannend erzählt wird. Ordentlicher voice acting und der klassische Soundtrack von Meguro Shōji (目黒 将司) rundet das Gesamtbild ab.

キャサリン

Ratchet & Clank - Quest for Booty

Ratchet & Clank - Quest for Booty ist der 8. von (bisher) 10 Teilen der Ratchet & Clank Reihe und mein Einstieg in die Serie. Im Zuge des Welcome Back Programms von Sony nach dem Ausfall des PlayStation Networks habe ich das Spiel - aus Ermangelung attraktiver Alternativen - herunter geladen.

Ratchet & Clank - Quest for Booty

Ratchets Weggefährte Clank wurde am Ende des 6. Teils (Tools of Destruction) von einer Spezies interdimensionaler Wesen entführt, welche Zoni genannt werden und schließt damit direkt an diesen Teil an.
Zusammen mit seiner Freundin Talwyn macht sich Ratchet auf den Weg um Clank zu retten. Hierfür benötigen sie allerdings Informationen des (Roboter-)Piraten Darkwater, der Kontakt mit den Zoni hatte. Dumm nur, dass dieser bereits das zeitliche gesegnet hat. Und auch sein designierter Nachfolger / Meuterer Slagweilt inzwischen nicht mehr unter den Lebenden.
So begeben sich Ratchet und Talwyn auf die Suche nach Darkwaters Schatz. Sie kommen zwar hinter Darkwaters Geheimnis, doch durch einen Fluch, den er vor seinem Tod ausgesprochen hat, wird nicht nur eine Horde untoter (sofern das bei Robotern geht) Piraten sondern auch ein Darkwater/Slag Hybrid wieder zum Leben erweckt, der ihnen von da an das Leben schwer macht.

Ratchet & Clank - Quest for Booty

Zwar wird man, wenn man die anderen Teile nicht kennt, ziemlich unvorbereitet in die Handlung geworfen, allerdings sind die Welt und die Charaktere so interessant, dass man gerne weiter spielt und darüber hinweg sieht. Dabei wechseln sich actionreiche Kämpfe, bei denen ein mannigfaltiges Waffenarsenal zum Einsatz kommen kann und einfache Rätsel, bei denen sich die Platformer-Seite des Spiels zeigt, regelmäßig ab.
Schade ist, dass es wieder einen lokalen noch einen online Co-Op Modus gibt. Außerdem ist die Spielzeit mit 3-4 Stunden doch sehr kurz. Gerade, wenn man denkt “jetzt geht es richtig los”, ist es leider schon vorbei. Unterm Strich also ein nettes, kleines Action-Adventure, für das ich aber kein Geld ausgeben würde.

Duke Nukem Forever

15 lange Jahre hat es gedauert von der ersten Ankündigung am 27. April 1997 bis zum endgültigen Release des Spiels am 10. Juni 2011. Der Witz, wann das Spiel denn endlich erscheinen würde hatte also einen dementsprechend langen Bart. Doch allen Unkenrufen zum Trotz hat es der Duke tatsächlich noch einmal auf die Monitore und TV-Geräte geschafft.
Grundsätzlich ist erst einmal Leistung von Gearbox Software zu würdigen. Schließlich haben sie geschafft, woran andere jahrelang gescheitert sind.

Zur Handlung gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Der Duke ist nach den Geschehnissen von Duke Nukem 3D ein gefeierter Held und genießt seinen Ruhestand. Bis der böse Alienabschaum wieder auftaucht um die Erde zu erobern, die Babes zu entführen und den Duke (da hat wohl jemand etwas persönlich genommen) zu killen. Also ist wieder Ärsche treten angesagt!

Der Anfang es Spiels ist durchaus vielversprechend. Zwar entspricht die Grafik nicht dem aktuellen Stand. Aber die durch coole Sprüche, dicke Wummen, freizügige Babes und fiese Aliens aufgeheizte Stimmung wird sehr gut rübergebracht. So fühlt sich das ganze genau so an, wie es soll: Nämlich nach dem Duke. Da stört auch die etwas abgeranzte Grafik (mit der ich irgendwie gerechnet hatte) nicht wirklich.

Leider ist das Spiel nicht in der Lage das Niveau zu halten oder weiter auszubauen. Schnell fällt einem das einfallslose und lineare Leveldesign auf. Auch die Tatsache, dass der Duke auf einmal nur noch zwei Waffen gleichzeitig tragen kann ist ziemlich frustrierend.
Schließlich setzt gegen Ende ein nicht tolerierbarer Mangel an Babes ein, der dem Spiel den letzten Charme raubt. Statt dessen darf man aber mit einem Pickup durch die Wüste heizen. Vorher ist man zwar bereits geschrumpft mit einem ferngesteuerten Rennwagen durch ein Casion gefahren. Aber ich habe das Gefühl, dass die Entwickler (nicht nur bei diesem Spiel) der Meinung sind, dass jeder, der Shooter mag, ein verkappter Rennspiel-Fan sein muss. -_-
Der Endboss - Nostalgie hin oder her - schlägt dem Fass schließlich den Boden aus. Lahmer ging es wohl kaum…

Alles in allem ist der Duke als Spiel okay. Man kann ja warten, bis er als Budget-Titel verramscht wird. Aber irgendwie ist es sehr schade, dass der Auftritt des Dukes nur unterdurchschnittlich ist. Denn wenn er sich nicht ordentlich verkauft ist leider davon auszugehen, dass es in absehbarer Zeit kein neues Spiel mehr von und mit ihm geben wird. Dazu ist er einfach politisch zu unkorrekt.
An dieser Stelle sei allen, die sich darüber aufregen, dass der Duke sexistisch sei, nur eins gesagt: FUCK YOU!

Duke Nukem Forever

Might & Magic: Clash of Heroes

Ich hatte mich ja bereits äußert positiv über die Nintendo DS Version von Might & Magic: Clash of Heroes geäußert. Seit kurzem kann man das Spiel aber auch auf der XBox360 und PS3 in HD genießen.

Grundsätzlich ist alles, wie gehabt. Das Spielprinzip ist bekannt und auch der Verlauf der Kampagne ist gleich geblieben. Was sich jedoch verändert hat ist die Bewältigung bestimmter Aufgaben (nicht Puzzle) und das Ressourcenmanagement. Insgesamt sammelt man mehr Ressourcen und muss keine mehr abgeben, wenn man einen Kampf verliert. Die Kampagne ist also etwas einfacher geworden.
Sehr positiv ist, dass am Balancing gefeilt wurde und damit die einzelnen Fähigkeiten der Einheiten, Helden und Artefakte überarbeitet wurden, damit der Multiplayer-Modus ausgeglichener ist. Dieser kann wahlweise lokal oder online in einer 1vs1 oder 2vs2 Partie bestritten werden. Letzteres erweist sich als interessant, aber auch schwierig, da man nur seine eigenen Einheiten bewegen kann und die Kommunikationsmöglichkeiten doch sehr rudimentär sind.

Wer das Spiel noch nicht kennt, dem kann ich es nur empfehlen. Aber auch für alte Hasen, die das Spiel bereits auf dem Nintendo DS haben, gilt: Der Kauf lohnt sich. Alleine, wegen des verbesserten Multiplayermodus.

Might and Magic: Clash of Heroes
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グランディア

Da mein Einstieg in die Serie erst mit Grandia II begonnen hat, war ich um so erfreuter, als ich erfahren habe, dass der erste Teil - der ursprünglich 1997 für den Saturn (und 1999 auch für die Playstation) erschienen ist - nun noch einmal im Playstation Network veröffentlicht wird. Dementsprechend wurde er auch sofort runter geladen und gespielt.

Justin und seine Freundin Sue träumen davon fremde Kontinente zu erforschen, Schätze zu suchen und wilde Abenteuer zu erleben. Justin eifert dabei seinem verschollenen Vater nach, der selbst ein großer Abenteurer war.
Die beiden begeben sich zu den Ruinen der alten Angelou-Zivilisation, für die sich seit kurzem auch die Streitkräfte der Garlyle-Truppen zu interessieren scheinen. In den Ruinen erscheint ihnen das Hologramm eines jungen Mädchens namens Liete. Sie offenbart ihnen, dass sie sich - wenn sie den Spuren der Angelou folgen wollen - nach Osten, zur Stadt Alent begeben müssen.
So beginnt ein fantastisches Abenteuer voller Gefahren, Geheimnisse, unerwarteter Wendungen und trauriger Abschiede…

GrandiaGrandia

Die Graphik der Videosequenzen wie auch die im Spiel entspricht dem Standard der damaligen Zeit. Wobei es aber auch heute noch, bei eingeschaltetem Kantenglätten, sehr ansehnlich ist. Die Musik von 岩垂徳行 (Iwadare Noriyuki) ist durchgehend gut und untermalt die Atmosphäre maßgeblich.
Die Sprachausgabe ist in Englisch und die Texte in Deutsch, was ich okay finde. Einziges Manko ist, dass die Videosequenzen furchtbar billig und lustlos Deutsch nachsynchronisiert wurden und die Stimmen irgendwie überhaupt nicht zu den Charakteren passen wollen. Untertitel wären hier die bessere Wahl gewesen.

GrandiaGrandia

Alles in allem war es nach Final Fantasy XIII eine echte Wohltat wieder ein ordentliches und solides japanisches Rollenspiel zu spielen! Das Zeitleistenbasierte Kampfsystem ist einfach nur genial, die sympathischen Charaktere schließt man unweigerlich ins Herz und die abwechslungsreiche und interessante Story begeistert mit Spannung und viel Witz.

Killzone 3

Sonys bekannteste Shooter-Reihe ist in die nächste Runde gegangen. Und nachdem bereits Killzone 2 ein echter Kracher war, stellt sich die Frage, ob Killzone 3 da wirklich mithalten kann.
Graphisch und musikalisch steht dies außer Frage. Hinzu kommt, dass das Spiel für stereoskopische Fernseher optimiert wurde und man es komplett in 3D spielen kann. Das englische voice acting ist einfach nur der Hammer und trägt maßgeblich zur Atmosphäre bei. Alternativ stehen aber auch noch jede Menge andere Sprachen zur Verfügung. Ich persönlich habe z. B. direkt einmal Japanisch ausprobiert. ;-)

Killzone 3

Story
Killzone 3 knüpft direkt an Killzone 2 an. Nachdem Scolar Visari, Autarch des Helghan Empire, von Sergeant Ricardo Velasquez erschossen wurde, ist die Führung der Helghast zerstritten. Das entstandene Machtvakuum, welches Visaris Tod ausgelöst hat, führt zu internen Spannungen und Kompetenzgerangel. Primär steht Admiral Orlock, militärischer Oberbefehlshaber und Vize-Autarch, in Opposition zu dem mächtigen Großindustriellen Jorhan Brimve Stahl.
Währenddessen befinden sich die Streitkräfte der Interplanetary Strategic Alliance (ISA) auf dem Rückzug. Gejagt von den Helghast gelingt es ihnen jedoch nicht, ihre Truppen von dem Planeten Helghan zu evakuieren. Auf der Flucht und in ständige Rückzugsgefechte verwickelt, sieht die Lage aussichtslos aus. Doch bald müssen die tapferen Männer der ISA feststellen, dass viel mehr auf dem Spiel steht, als nur ihre eigene Haut zu retten.

Steuerung
Die Steuerung erfolgt wahlweise mit dem normalen PS3 Controller (und entspricht im Allg. der Konfiguration, wie man sie aus Killzone 2 kennt) oder per Move. Letzteres ist insgesamt anspruchsvoller, da die Waffen eher verziehen.

Kampagne
Die Kampagne kann alleine oder im lokalen Coop-Modus bestritten werden. Zwar gibt es die ein oder andere Designentscheidung, die meiner Meinung nach in Killzone 2 besser war; im großen und ganzen wird die Story jedoch spannend, abwechslungsreich und in vielen, epischen Videosequenzen erzählt. Ehe man sich versieht, ist man bereits am Ende. Wobei gerade da offensichtlich wird, dass der Schwierigkeitsgrad im Vergleich zum Vorgänger, runter geschraubt wurde.

Killzone 3

Multiplayer
Hier wurden die größten Änderungen vorgenommen. Auffällig ist vor allem, dass man keine Möglichkeit mehr hat eigene Spiele zu erstellen, was ich sehr schade finde. Man kann also nur noch zu einem der drei Spielmodi verbinden:
Warzone entspricht dem Multiplayer von Killzone 2, d. h. 7 verschiedene Missionen, die zufällig bewältigt werden müssen.
Operation ist eine wirklich schöne Ergänzung. Hierbei fungiert die ISA als Angreifer, während die Helghast sie aufhalten müssen. Insgesamt müssen 3 verschiedene Aufgaben innerhalb der vorgegebenen Zeit erfüllt werden. Das ganze wird dabei durch Cutszenes in Szene gesetzt, welche die Spieler beinhalten.
Guerrilla Warfare: Die meisten Kills gewinnen. Leider ziemlich doof, weil die Zeit und der Killcounter viel zu kurz sind.
Das Klassensystem wurde ebenfalls vollständig überarbeitet. So wurde die Assault-Klasse ersatzlos gestrichen. Außerdem sammelt man XP, welche einem Rangaufstiege ermöglichen, welche wiederum Unlock-Points frei schalten. Mit diesen kann man bei den jeweiligen Klassen bis zu 3 Primärwaffen, 3 Sekundärwaffen und 2 individuelle Spezialfähigkeiten frei schalten. Dadurch variieren die Klassen viel mehr und ein Mischen von Fähigkeiten / Waffen wie in Killzone 2 ist nicht mehr möglich.

Fazit
Wahrscheinlich der beste Shooter des Jahres und ein würdiger Nachfolger von Killzone 2. Alles in allem ein absoluter Pflichtkauf für jeden PS3 Besitzer. Und mit entsprechendem Equipment (3D Fernseher) macht das ganze sogar noch mehr Spaß.

Killzone 3

PS3 Headset

Zwecks besserer Team-Koordination musste das einfach sein. :)
Das Anschließen ist kinderleicht, der Sitz am Ohr auch okay und der Sound aus dem Fernseher wird erfolgreich herausgefiltert.

PS3 Headset

ファイナルファンタジー XIII

Die Welt Gran Pulse wird von einer künstlichen Sphäre namens Cocoon umkreist. Die beiden Welten werden von den fal’Cie - mächtigen Maschinen, welche bestimmte Aufgaben erfüllen (z. B. Cocoons künstliche Sonne) - beherrscht. Die fal’Cie können die Menschen zu ihren direkten Dienern machen, indem sie diese in l’Cie verwandeln und ihnen eine Aufgabe (Focus) erteilen. Erfüllt ein l’Cie seinen Focus rechtzeitig verwandelt er sich in einen Kristall und erlangt, der Legende nach, ewiges Leben. Scheitert er jedoch, verwandelt er sich in einen Cie’th, ein hirnloses Monster. Die l’Cie haben Visionen, die sich interpretieren müssen um herauszufinden, was ihr Focus ist.

Vor hunderten von Jahren tobte ein Krieg zwischen Gran Pulse und Cocoon, der sogar dazu führte, dass Cocoons Hülle beschädigt wurde. Die Schäden wurden zwar schon lange beseitigt, doch seit dieser Zeit leben die Menschen in Cocoon in Angst und Schrecken vor Gran Pulse.

Final Fantasy XIII

Durch die Verstrickung verschiedener Umstände (die in vielen Rückblenden erzählt werden) werden die Charaktere in l’Cie verwandelt. Sie werden zu gejagten ihrer eigenen Regierung und müssen schnell feststellen, dass in ihrer Welt nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Die fal’Cie, welche sich immer als Beschützer der Menschen präsentiert hatten, wollen die l’Cie dazu zu nutzen Cocoon zu zerstören. Sie erhoffen sich dadurch die Rückkehr ihres eigenen Schöpfers. Die Charaktere setzen nun alles daran, diesen Plan zu vereiteln.

Ich bin alles andere als ein Fan der Final Fantasy Reihe und jedem sollte inzwischen klar sein, dass das Spiel dem Hype, der darum gemacht wurde nicht einmal ansatzweise gerecht wurde. Es ist sicherlich kein schlechtes Spiel. Aber auch nicht der große Wurf, als der es verkauft wurde. Zugegeben, die Videosequenzen sind umwerfend und auch die Spielegrafik sieht bombastisch aus. Dazu kommt ein erstklassiger Soundtrack, der einfach ins Ohr gehen muss. Aber in viel wichtigeren Bereichen kann Final Fantasy XIII leider nicht punkten, da entweder schwere Design-Fehler gemacht wurden oder andere Spiele einfach zeigen, wie es besser geht.

Final Fantasy XIII

Nehmen wir zum Beispiel das Kampfsystem: Furchtbar trifft es nur ansatzweise.
Jeder Charakter bekommt ein Paradigma, das bestimmt, welche Rolle er oder sie im Kampf übernimmt und welches jederzeit gewechselt werden kann. Man steuert dann jedoch nur noch den Gruppenanführer während der Rest autark kämpft. Wobei steuern im Grunde zu viel gesagt ist, da man nichts weiter macht als die vorgeschlagenen Aktionen zu bestätigen.
Das ganze soll mehr Action bringen… von der ich allerdings nichts viel merke. Klar, auf dem Bildschirm kracht es ununterbrochen und man weiß gar nicht, wohin mal vor lauter Farben, Effekte und Schadenszahlen schauen soll. Aber für den Spieler verkommt ein Kampf zum monotonen Drücken der X-Taste und dem gelegentlichen Wechseln von Paradigmen. Resonance of Fate macht da einiges besser und ist sowohl innovativer als auch taktischer.

Das Craftingsystem ist unglaublich dämlich. Es fängt schon damit an, dass man grundsätzlich nur Waffen findet, die schlechter sind, als die, die man bereits hat. Nun hat man die Möglichkeit jede Menge gefundene Items (die sich aber nur durch den Wert an EP, den sie einer Waffe geben, unterscheiden) zu nutzen um ihr Level zu erhöhen. Höhere Level bedeutet höhere Werte und vielleicht auch andere Boni. Und genau hier liegt das Problem: Beim “vielleicht”. Ich finde eine Waffe, die - wenn ich genügend Item rein butter VIELLEICHT besser ist als die, die ich gerade habe. VIELLEICHT auch nicht, wenn ich die Gegenstände weiter in die Waffe packe, welche gerade verwendet wird. Doch VIELLEICHT ist sowieso beides Schwachsinn, wenn ich später noch eine andere Waffe finde, die VIELLEICHT noch besser sein könnte.
Muss man sich erst das verdammte Lösungsbuch kaufen, damit man weiß, was die Waffen, die man findet, überhaupt können? Hier zeigt Star Ocean: The Last Hope auf eindrucksvolle Weise, wie ein gutes Craftingsystem auszusehen hat.

Final Fantasy XIII

Und zu guter Letzt: Die Story. Wenn ich an die mitreißenste und beste Story eines JRPG in den letzten Jahren denke, dann denke ich an Fragile Dreams: Farewell Ruins of the Moon; aber nicht an Final Fantasy XIII.
Die ganzen Final Fantasy Fanboys erzählen einem immer und immer wieder, dass das Spiel besser werden würde, wenn man sich endlich frei bewegen könne. Ist nur leider nicht so. Man rennt die meiste Zeit durch schlauchartige Levelgebilde. Es kommt dann zwar ein kurzer Abschnitt, in dem man sich frei bewegen kann und von einer Quest zur nächsten hetzt, aber danach geht es wie gewohnt weiter. Ich habe nichts gegen das Leveldesign und auch, dass die Geschichte linear ist stört mich nicht. Aber ich bin kein Fan von interaktiven Filmen und genau so kommt mir das Spiel leider vor. Statt an der Geschichte zu partizipieren und sie mit zu gestalten hetzt man von einer zur nächsten aufgeblasenen Videosequenz, in der alles abgehandelt wird.

Da ein wirklich gutes Spiel mehr enthalten muss als gute Graphik und Musik ist Final Fantasy XIII keins. Klar gibt es schlechtere JRPGs; aber eben auch genug, die besser sind. Vor allem meine Kritik an der Story gibt mir zu denken. Denn es kommt mir fast so vor, als hätte Square Enix verlernt, wie man eine gute Geschichte erzählt. Final Fantasy XIII-2 wird zeigen, ob aus den Fehlern gelernt wurde oder nicht. Wobei ich allerdings leider glaube, dass die Zeiten von Square - ohne Enix - als sie noch echte Meisterwerke wie Chrono Trigger oder Secret of Mana produziert haben, endgültig vorbei sind.

ぎゃる☆がん

Es ist schon interessant, dass solche Spiele mit fragwürdigem Inhalt immer nur auf der XBox 360 erscheinen. Ich persönlich denke inzwischen, dass es schlicht und ergreifend an der Tatsache liegt, dass sich die Konsole - im Gegensatz zur Wii und PS3 - im Land der aufgehenden Sonne einfach nicht ordentlich verkauft.
Während also Nintendo sowieso peinlich genau auf sein Saubermann-Image achtet, sorgt auch Sony dafür, dass alle Software einer eingehenden Prüfung unterzogen und nicht alles zugelassen wird. Nur Microsoft scheint als einzige Firma (so verzweifelt zu sein?) sich unbedingt gewisse Käuferschichten erschließen zu müssen.

Xbox360 『ぎゃる☆がん』 PV
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