Nintendo ist ja nicht unbedingt für seine Freundlichkeit gegenüber indie game Entwicklern bekannt. Um so erfreulicher ist es, dass das 2D Action Adventure Dōkutsu Monogatari bzw. Cave Story seinen Weg auf die Nintendo Wii und den Nintendo DSi gefunden hat.
Der Spieler verkörpert den Androiden Quote, welcher in einer Höhe erwacht. Er trifft auf ein kleines Dorf, welches von Mimigas, hasenähnlichen Humanoiden bewohnt wird. Diese werden vom Doktor (Fuyuhiko Date (伊達 冬彦)) bedroht, dessen Schergen Balrog und Misery Jagt auf Sue Sakamoto - ein Mädchen, welche in eine Mimiga verwandelt wurde - machen.
Nun ist es am Spieler Sue und die anderen Mimigas zu retten und einen Ausweg aus dem unterirdischem Höhlensystem zu finden.
Bereits 2004 ist das Spiel als Freeware für Windows erschienen. Im Vergleich dazu wurden die WiiWare und DSiWare Versionen graphisch aufgepeppt. Die Steuerung erfolgt dabei mit der horizontal gehaltenen WiiMote.
Die Entwicklungszeit durch Studio Pixel (開発室Pixel) - welches nur aus der Person Daisuke “Pixel” Amaya besteht - dauerte 5 Jahre. Aeon Genesis hat das Projekt anschließend ins Englische übersetzte. Es folgte die Portierung auf viele andere Systeme wie MacOS und Linux.
Das Spielprinzip ähnelt den alten Metroid Teilen. Man bewegt sich durch große, frei begehbare Levelabschnitte und sammelt dabei neue Waffen, Upgrades und Items ein, womit man neue Bereiche betreten kann.
Cave Story bietet lange Spielzeit, eine ausgefeilte Story, charmante Charaktere und mehrere Enden. Insgesamt steht es anderen Spielen für WiiWare oder DSiWare, welche von großen Entwicklerstudios produziert werden, in keiner Weise nach. Daher gilt: Unbedingt spielen!
Ich hoffe, dass ich nun wieder etwas öfter zum Bloggen komme. Und den Anfang mache ich einfach mal mit dem Opening für Moe Moe Niji Taisen (Ryaku) 2 Chu; als Ergänzung zu dem DS Artikel. Schließlich gibt es die Serie auch noch für PSP, PS2, XBox 360 und den PC. Und das die Japaner weniger Berührungsängste mit dem Thema haben als die Deutschen (wer hat die nicht?) sollte inzwischen bekannt sein.
Um mich selbst zu zitieren: “Nie zuvor war der 2. Weltkrieg so 萌え.” ^_^
Als alter Civilizations-Hase habe ich mit großen Erwartungen und Spannung der Veröffentlichung des 5. Teils der Serie entgegen gefiebert. Nun habe ich ihn ausführlich getestet und komme zu folgendem Fazit…
The Good:
Die Entscheidung die Aufteilung des Spielfeldes von Rechtecke auf Sechsecke umzustellen finde ich sehr gut. Durch die Beschränkung, dass ein Feld immer nur von einer Armeeeinheit besetzt werden darf entstehen neue, taktische Möglichkeiten, die mir viel besser gefallen als riesige Stapel an Armeen, welche plump aufeinanderprallen.
Ebenso die Tatsache, dass sich Städte auch unabhängig von Militäreinheiten gegen Angreifer verteidigen bzw. diese sogar angreifen können, wenn sie nahe genug an die Stadt heranrücken, halte ich für eine gut durchdachte Neuerung.
Die unabhängigen Stadtstaaten, welche einem Aufgaben erteilen um ihre Gunst zu gewinnen bringen eine zusätzliche Dynamik und diplomatische Möglichkeiten. Außerdem unterstützen sie einen, wenn man mit ihnen verbündet ist, im Kampf, schenken einem Einheiten oder liefern Kultur und Wissenschaft. Besondere Bedeutung erlagen sie, wenn man den diplomatischen Sieg anstrebt, da sie - wie die großen Staaten auch - eine Stimme bei der UN-Wahl haben.
Graphisch ist das Spiel top und man befindet sich ein einer lebendigen und schön animierten Welt.
The Bad:
Beim Interface wurde offensichtlich nicht mitgedacht. So ist die Bauliste umständlich versteckt und nur auf 6 Baufaufträge begrenzt.
Außerdem vermisse ich Videos. Zwar hat das Civilization V ein schönes Intro. Aber weder nach dem Bau von Wundern noch nach dem Sieg gibt es eine Videosequenz.
Irgendwie habe ich das Gefühl, als wenn Firaxis die coolen Zitate ausgegangen wären. Für meinen Geschmack wurde die Bibel zu oft zitiert und verglichen mit Civilization IV kommen diese irgendwie lustlos rüber.
Ich muss gestehen, dass ich meine ICBM vermisse. Nach der Atombombe gibt es zwar die Atomrakete, die stärker ist aber weniger (!?) Reichweite hat. Es ist schon ziemlich befremdlich, dass man zwar einen riesigen, futuristischen Kampfroboter bauen kann aber seine Atomraketen erst per Flugzeugträger ans andere Ende der Welt schippern muss um sie effektiv einzusetzen.
And the Ugly:
Das Spiel war für mich ein Pflichtkauf. Hätte ich allerdings vorher gewusst, dass es nur mit Steam läuft und auch die CD nichts anderes als eine Steam Installation enthält, nach der man sich das Spiel aus dem Internet lädt, hätte ich darauf verzichtet. Ich verachte diese Form des DRM und Civilization V wäre nicht das erste und auch nicht das letzte gute Spiel gewesen, um das ich deswegen einen Bogen gemacht hätte.
Fazit:
Unterm Strich bekommt man ein ordentliches Civilizations geboten. Die Neuerungen sind größtenteils gut aber auch nicht weltbewegend. So, dass es immer noch genug Civ ist, wie man es kennt und liebt. Allerdings wird im Vergleich zu älteren Teilen eben nicht alles besser, sondern manches auch schlechter gemacht.
Wer Civilization mag und nichts gegen Steam hat sollte es auf alle Fälle ausprobieren.
Das rundenbasierte Strategiespiel für PC, Playstation 3 und Xbox 360 lebt hauptsächlich von seiner Landzerstörungsmechanik. Man bekommt dadurch Ressourcen, dass man die bestehende Landmasse ausbeutet, so dass diese unwiederbringlich in sich zusammen stürzt und damit verloren ist.
Meinem persönlichem Geschmack entspricht dies allerdings nicht. Denn dadurch ist die Dauer einer Runden sehr begrenzt (ca. 20-30 Min.) und taktische Fehler zu beginn des Spiels können fatale Auswirkungen haben, wie man aber erst am Ende feststellt. Darüber hinaus sind die taktischen Möglichkeiten an sich sehr begrenzt und zu rudimentär. Mit einem ordentlichen Battle Island ist man wesentlich besser bedient, weshalb ich von Greed Corp. abrate.
Seit einiger Zeit stauben meine Konsolen ungenutzt ein. Denn nach 12 langen Jahren ist endlich der zweite Teil von Starcraft erschienen. In Anbetracht des immer noch anhaltenden Erfolges (die Koreaner sind einfach verrückt nach dem Spiel) würde ich den 1. Teil als das bisher erfolgreichste Echtzeitstrategie aller Zeiten bezeichnen. Und ich bin gespannt, ob der 2. Teil diesen Erfolg wiederholen kann.
Die unangenehmen Dinge vorweg: Um Starcraft II spielen zu können benötigt man eine Internetverbindung und einen Battle.net Account. Wem diese Art des Kopierschutzes nicht gefällt, der lässt besser die Finger von dem Spiel. Ich bin zwar auch kein Fan davon, dass die Industrie versucht uns klar zu machen, dass wir kein Spiel sondern nur noch das Recht ein Spiel zu spielen kaufen, aber im Gegensatz zu Die Siedler 7 ist die Fortsetzung der Starcraft-Reihe ein Ereignis, welches ich auf keinen Fall verpassen wollte.
Graphisch gibt es an dem Spiel in meinen Augen nichts zu beanstanden. Ich finde den leichten Comic-Look sehr passend und vor allem auf schlechteren Rechnern läuft das Spiel ebenfalls problemlos.
StarCraft II: Wings of Liberty ist nur der erste Teil einer Trilogie. Als dies bekannt wurde war ich eher skeptisch. Nachdem ich die Kampagne inzwischen durchgespielt habe, muss ich allerdings sagen, dass dies gar nicht so schlimm ist. Der Preis von ca. 40 Euro ist angemessen für das, was einem geboten wird. Die Story ist abwechslungsreich, spannend und voller Wendungen. Ein würdiger Nachfolger für Starcraft und dessen Add-on Brood War. Dabei wird besonders viel Wert auf die Atmosphäre und die Charaktere gelegt. Nicht nur in wunderbaren Animationen sondern auch in unglaublich vielen Dialogen und kleinen Details. Wer darauf allerdings keine Lust hast kann den Teil auch getrost überspringen. ;-)
Ich freue mich schon darauf die beiden anderen Teile der Kampagne zu spielen und bin gespannt, was als nächstes passiert.
Der eigentliche Reiz liegt allerdings in den Multiplayer-Spielen. Denn diese sind es auch, die den 1. Teil weiterhin am Leben halten und ihm so viele Fans eingebracht haben. Wie gewohnt kann man alle 3 Rassen spielen und in meinen ersten Spielen schien alles sehr ausgeglichen zu sein. Terraner und Protoss spielen sich meiner Meinung nach wie gewohnt. Nur bei den Zerg kommt es noch mehr auf Micromanagement an.
Allerdings ist die Diskrepanz zwischen Einheiten in der Kampagne / dem 1. Teil und den Multiplayerspielen, ziemlich gewöhnungsbedürftig. Denn Wehmut vermisse ich einige Einheiten: Nämlich den Terror (gibt es nur in der Kampagne als Gegner), Lurker und Wächter der Zerg (ich mag den Brütling nicht), sowie den dunklen Archon und Räuber der Protoss.
Der Feuerfresser, Goliath, Medic und das Forschungsschiff der Terraner stehen leider auch nur in der Kampagne zur Verfügung. :(
Ich hoffe allerdings, dass die kommenden zwei Teile nicht nur die Kampagnen für Zerg und Protoss beinhalten sondern auch neue bzw. alte Einheiten für die Multiplayer Schlachten bringen.
Zufällig bin ich darüber gestolpert, dass die Heroes of Might & Magic Reihe endlich ihren Browsergame Ableger erhalten hat. Ich hatte ja nicht mehr wirklich daran geglaubt. Aber inzwischen läuft auch in Deutschland die offene Beta.
Ich persönlich finde das System aus Stadtverwaltung, Armeem- und Ressourcenmanagement, Helden und Quests ziemlich ansprechend. Alles in allem scheint mir das Spiel komplexer als die durchschnittlichen Browsergames. Der Einstieg ist jedoch durch ein Tutorial und eine ausführliche Hilfefunktion ziemlich einfach.
Es ist noch offen, was sich an dem Spiel alles verändern wird und wie das Bezahlmodel (ich gehe schwer davon aus, dass es in Zukunft irgendwelche Premium Optionen geben wird) am Ende aussehen wird. Bis dahin kann man es jedenfalls schon einmal ausführlich unter Might & Magic: Heroes Kingdoms testen.
Gestern war der Start von Legends of Zork. Eigentlich mit dem 1. April ein durchaus passender Termin für ein Zork Spiel. Doch leider muss ich nach meiner Testphase sagen, dass es wie befürchtet, einfach nur langweilig ist. Klar, man läuft durch die Zork Welt und fühlt sich sofort zu Hause. Aber auch das weckt im Grunde nur den Wunsch die alten Adventure wieder zu spielen. Und witzig ist das Spiel auch nicht wirklich.
Also bleibt nur abwarten und zu hoffen, dass es irgendwann wieder ein klassisches Zork Adventure geben wird.
Durch meine eigene Unachtsamkeit hatte ich aus Versehen die Ask.com Toolbar für Firefox installiert. Diese über Add-ons wieder zu deinstallieren war nicht das Problem. Jedoch litt mein Surf-Komfort unter diesem kleinen Fehler. Denn anstatt z. B. wie gewohnt durch die Eingabe des Wortes “leo” in der Adresszeile auf die Webseite des Englisch-Deutsch Wörterbuchs Leo umgeleitet zu werden, landete ich statt dessen auf einer Ask.com Suchseite zu diesem Wort.
Dies liegt daran, dass Firefox standardmäßig alle Eingaben in die Adresszeile, welche nicht als URL identifiziert werden können, als Suchanfrage an Google sendet und man umgehend auf das erste Suchergebnis weitergeleitet wird.
Durch die Eingabe von about:config in der Adresszeile erhält man Zugang zu den Einstellungen von Firefox. Dort findet man den Punkt keyword.URL welcher normalerweise den Eintrag http://www.google.com/search?ie=UTF-8&oe=utf-8&sourceid=navclient&gfns=1&q= enthält. In meinem Fall wurde dieser Eintrag durch die Ask.com Toolbar durch http://toolbar.ask.com/toolbarv/askRedirect?o=101761&gct=&gc=1&q= ersetzt.
Eine Änderung auf die alte Google URL beseitigte das Problem. :-)
Zork ist wieder da. Doch meine anfängliche Euphorie hat inzwischen einen Dämpfer erhalten. Denn Legends of Zork wird kein klassischer Adventure-Titel, wie ich ihn mir wünschen würde. Statt dessen handelt es sich um ein Browser MMO Adventure.
“The Great Underground Empire has recently fallen and the land is in disarray. The stock market has collapsed, leading even mighty FrobozzCo International to fire employees from throughout its subsidiaries. A craze of treasure-hunting has swept through the remnants of the Great Underground Empire. It’s a dangerous time to be a newly-unemployed traveling salesman, but it’s also a great time to try a bit of adventuring.”
Muss denn heute alles MMO sein? Es ist abzuwarten, was man am Ende geboten bekommt und was es kosten wird. Ich persönlich bin noch sehr skeptisch. Und im Zweifelsfall bleibe ich bei den alten Klassikern wie Zork: Der Großinquisitor.
Nachdem Dirk so freundlich war, auf das kostenlose - weil von Fans entwickelte - Adventure-Highlite Zak Mc Kracken 2 hinzuweisen, ist es diesmal an mir auf Baphomets Fluch 2.5 aufmerksam zu machen. Dieses ist ebenfalls ein Produkt von Fans und wird somit kostenlos zum Download angeboten. Ein Muss für alle Liebhaber des Adventure Genres.