Moe Moe Niji Taisen ist ein Franchise, nach meinem Geschmack. Die Spiele sind in Japan für PSP, PS2 und Nintendo DS erschienen. Und der Name ist Programm! Nie zuvor war der 2. Weltkrieg so 萌え. Die Screenshots und das Video zu dem Nintendo DS Ableger sollten Erklärung genug sein.
Übrigens ist das ganze ein taktisches Rollenspiel, welches stark an Panzer General erinnert. Aber das ist bei dem Spiel doch irgendwie Nebensächlich. ^_^
Seit dem 19. März 2010 wird durch Big Ben Interactive in Frankreich das Spiel Dokapon Kingdom für die Nintendo Wii Spielekonsole vertrieben.
Dieses kann bspw. über Amazon.fr erworben werden:
http://www.amazon.fr/Big-Ben-Dokapon-kingdom/dp/B002JTWNW8/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=videogames&qid=1270062886&sr=8-1
Da ich der französischen Sprache jedoch leider nicht mächtig bin lautet meine Frage nun, ob - und wenn ja, wann - ein Erscheinungstermin für Deutschland oder zumindest England geplant ist?
Nachdem mich bereits Dokapon Journey für den Nintendo DS über alle Maße begeistert hat bin ich natürlich über die folgende Aussage der Firma Big Ben Interactive, welche die Rechte für den europäischen Vertrieb von Dokapon Kingdom erworben hat, mehr als erfreut.
Das Spiel wird im August 2010 in Deutschland erscheinen. Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben.
Der KORG DS-10 PLUS Synthesizer ist eine Software für den Nintendo DS um (wer hätte es gedacht) Musik zu machen. Das Programm selber habe ich zwar nicht getestet, mir allerdings dessen Ergebnisse in Form der Gruppe DG-10 (Device Girls on The Analog Synthesizers) angehört, welche bisher 4 CDs veröffentlicht haben:
DG10
LOVE SYNTHESIZER!
GOLDEN SYNTHESIZER!
GREEN SYNTHESYZER!
Nicht ganz so cool wie 初音 ミク, wie ich finde. Man kann es sich aber trotzdem anhören. ^_^ Die Sängerinnen sind übrigens Imai Asami (VCO), Hasegawa Imai (VCF) und Matayoshi Ai (VCA).
Die Puzzle Quest Reihe zählt zu den erfolgreichsten Spielen auf dem Nintendo DS. Ich persönlich mag besonders den Galactrix Ableger. Meiner Meinung nach wurde der König des Genred nun allerdings von deinem Thron gestoßen. Nicht nur als Fan der Heroes of Might & Magic Serie - wobei Teil IV der schlechteste und Teil V bisher der beste war - muss ich sagen, dass mich Clash of Heroes absolut überzeugt und begeistert.
Ähnlich Puzzle Quest ist die Kampagne des Spiels wie ein kleines Rollenspiel aufgebaut. Man sollte jetzt allerdings keine rollenspieltechnischen Höhenflüge erwarten. In erster Linie ist und bleibt Clash of Heroes ein Puzzelspiel.
Zeitlich vor den Geschehnissen von Heroes of Might & Magic V angesiedelt schlüpft man in die Rollen von 5 Jugendlichen, welche versuchen müssen die Welt Ashan vor den Dämonischen Horden aus Sheogs zu schützen. Die Schicksale und Suchen der einzelnen Charaktere, welche jeweils dazu führen, dass diese mächtige Armeen in die Schlacht führen, sind die einzelnen Kapitel der Kampagne und jeweils einer Fraktion gewidmet.
Hier beginnen bereits die Gemeinsamkeiten, welche die Bezeichnung “Heroes of Might & Magic” im Namen rechtfertigen. Denn bereits der Name Godric müsste die Erinnerung bei jenen wecken, welche HoMM 5 gespielt haben. Die Armeen bestehen größtenteils aus bekannten Einheiten der Spiele und unterscheiden sich vor allem durch ihre Elite- und Champion-Einheiten und das Errichten von Mauern. Darüber hinaus verfügt jeder Charakter über eine besondere Zauberfähigkeit, welche er im Laufe einer Schlacht einsetzen kann und eine Auswahl an Artefakten (von denen immer nur eines getragen werden kann).
Das Spielprinzip ist so einfach, wie genial. Es gilt, seine Einheiten zu aktivieren, damit sie angreifen. Dazu bildet man vertikale Reihen aus 3 Einheiten des selben Typs und der selben Farbe. Anschließend steigt die Angriffsstärke der Einheit x Runden lang an. So sind z. B. elfische Bogenschützen sehr schnell und müssen eine Runde warten, verfügen aber mit über weniger Angriffskraft (7) als Gremlins (18), welche vor einem Angriff 2 Runden aufladen. Wesentlich mächtiger und mit speziellen Attacken ausgestattet sind die Elite-Einheiten, welche aktiviert werden, indem man 2 Standard-Einheiten hinter ihnen platziert. Bei den noch stärkeren Champion-Einheiten müssen sogar 4 Standardeinheiten hinter diesen platziert werden. Wenn man seine Einheiten horizontal platziert werden diese zu Mauern, welche gegnerische Angriffe wirkungsvoller als untätige oder gerade aufladende Einheiten abwehren.
Es gilt also die Verteidigung des Gegners zu durchbrechen und dessen Angriffe möglichst effektiv abzuwehren. Denn immer, wenn Einheiten das Schlachtfeld erfolgreich überqueren, werden die Lebenspunkte des Helden angegriffen.
Das Spielfeld ist zweigeteilt. Seine eigenen Einheiten kontrolliert man auf dem unteren bei beiden DS Bildschirme, während auf dem oberen der Gegner spielt. Die Züge verlaufen abwechselnd und jedem Spieler stehen jeweils 3 Aktionen zur Verfügung. Diese sind entweder das rufen von Nachschub, das verschieben einer Einheit (immer nur die letzte einer Spalte) oder das Löschen einer Einheit. Durch Kombos, d. h. wenn mehrere Einheiten aktiviert und / oder zu Mauern werden, erhält man zusätzliche Aktionen.
Wie bereits gesagt hält sich der Rollenspielaspekt in Grenzen. Zwar erhalten Einheiten und Helden nach einer Schlacht Level, und werden stärker, doch ist deren Maximum sehr schnell erreicht und in Multiplayer-Kämpfen ohne Belang.
Die Kampagne ist interessant und Abwechslungsreich. Neben vielen Standardkämpfen müssen auch Puzzle (vernichte alle Gegner in einem Zug mit x Aktionen) und andere Herausforderungen (z. B. betätige 2 Schalter Gleichzeitig) gemeistert werden. Vor allem die Bosskämpfe sind kreativ und eine besondere Herausforderung. Neben der Haupthandlung hat man die Möglichkeit kleinere Nebenschlachten zu schlagen. So kann man z. B. bei einem Kopfgeldjäger Prämien für besiegte Feinde erhalten oder man bekommt das Angebot für einen Trainingskampf. Oftmals winken bei solchen Kämpfen hilfreiche Artefakte.
Zwischen den Schlachten bewegt sich mit einem Begleiter (den man für den Multiplayermodus freispielen kann) durch die Welt. Der Graphikstil, welcher an alte JRPG-Klassiker erinnert gefällt mir sehr gut. Genauso, wie die Musikalische Untermalung, bei der man genau das bekommt, was man von Heroes of Might & Magic V gewohnt ist.
Eine absolute Kaufempfehlung von mir, da Clash of Heroes definitiv eines der besten Spiele für den Nintendo DS ist! Übrigens ist es in den USA am 1. Dezember 2009 erschienen. Geplanter Europa-Release ist bisher Januar 2010.
Bereits 2008 wurde Culdcept DS in Japan von Sega veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Art taktisch-strategischen Karten- und Brettspielmix, der an eine Mischung der beiden Spiele Monopoly und Magic erinnert. Man übernimmt dabei die Rolle eines Cepter, welcher im Wettstreit gegen andere Cepter antritt.
Aus einer großen Auswahl verschiedener Karten (Kreaturen, Zauber, Gegenstände) stellt man sich im Vorfeld sein Deck zusammen. Anschließend bewegt man sich würfelnd über das Spielbrett und besetzt Gebiete mit seinen Kreaturen - idealerweise entsprechend dem Element des Gebiets. Sollte man auf ein Feld mit einer Kreatur eines Gegners kommen kommt es ggf. zum Kampf (wenn man eine eigene Kreatur ausspielt). In diesem kann jeder seine Kreatur durch Gegenstände unterstützen. Sollte man verlieren (oder auf den Kampf verzichten) muss man Tribut an den Besitzer des Feldes abgeben. Im Laufe des Spiels beginnt man die Level seiner Felder zu erhöhen. Wodurch nicht nur die Tribut-Zahlungen erhöht werden sondern auch die Kreatur, welche das jeweilige Feld verteidigt, stärker wird.
Nach dem Ende einer Partie erhält man neue Karten und ist in der Lage sein Deck zu überarbeiten. Klingt alles in allem ziemlich simpel und ist es auch. Allerdings wäre die Bezeichnung “Suchterzeugend” bei weitem untertrieben! :)
Angeblich soll Culdcept DS im 1. Quartal 2010 auch in Europa erscheinen. Leider habe ich dazu bislang nur eine einzige Quelle gefunden, weshalb der Wahrheitsgehalt dieser Aussage durchaus zu bezweifeln ist. Sollte es jedoch tatsächlich so kommen ist Culdcept ein absoluter Nintendo DS Pflichtkauf.
Die Alternative - für alle nicht Japanisch Sprechenden - besteht aus einem engagierten Fanprojekt, welches das Spiel ins Englische übersetzt und bisher sehr gute Arbeit abgeliefert hat.
かわいい!! Das Spiel für den Nintendo DS wird den Sprung in die USA oder Europa wohl nie schaffen. Trotzdem finde ich, jeder sollte eine Kuma-tan haben. ^_^
Das Spiel Space Invaders (スペースインベーダー) der Taito Corporation (株式会社タイトー) ist ein Urgestein der Videospiele-Industrie und hat diese durch seine unglaubliche Popularität und seinen Erfolg nachhaltig geprägt. Es ging sogar so weit, dass nach der Veröffentlichung der Arkade-Version 1978 in Japan, die 100 円 Münzen im Land knapp wurden. Außerdem trug die Umsetzung des Spiels für den Atari 2600 im Jahre 1979 maßgeblich zum Durchbruch der Heimkonsole bei.
Space Invaders (Atari 2600) (How To Beat Home Video Games 1)
Die neuste Reinkarnation von Space Invaders erschien in Form von Space Invaders Extreme 2 am 26. März 2009 in Japan und am 02. Oktober 2009 in Europa für den Nintendo DS. Wie man unschwer erkennen kann hat sich einiges geändert. Während das Ursprüngliche Konzept und vor allem das Aussehen der Space Invaders beibehalten wurde, gibt es neben einer verbesserten Grafik viele Neuerungen. Nicht nur, dass alles bunter, lauter und irgendwie abgedrehter geworden ist. Außerdem wurden neue Elemente in Form von Bonusrunden, Bosskämpfen und Sonderwaffen hinzugefügt.
Ist sicherlich Geschmackssache. Aber mir gefällts. ^_^
Passend dazu ist in Japan auch der entsprechende Soundtrack erschienen. Für all jene, welche nicht genug davon bekommen können: Space Invaders Extreme 2 Audio Element (スペースインベーダーエクストリーム2 オーディオエレメント)
Nachtrag: Es gibt tatsächlich Leute, welche die Kombination der bunten Animationen und der Musik als psychodelisch bezeichnen. Die waren wohl noch nie in einer japanischen Spielehalle! *lol*
Es hat lange gedauert, bis ein Ableger der 伝説のスタフィー (Densetsu no Sutafī) Serie der Firma TOSE (株式会社トーセ (Kabushiki-gaisha Tōse)) seinen Weg von Japan in den Westen angetreten hat. Nach Densetsu no Starfy 1-3 für den GBA und Densetsu no Starfy 4 für den Nintendo DS, hat es erst der 5. Teil der Serie, nämlich 伝説のスタフィー たいけつ!ダイール海賊団 (Densetsu no Starfy Taiketsu! Daiiru Kaizokudan (Legendary Starfy Confrontation! Dire Pirate Squad)) geschafft auch für den nordamerikanischen Markt veröffentlicht zu werden. Der Grund war die Befürchtung von Nintendo of America, dass Starfy zu japanisch sei. Dabei ist es genau dieses eine Wort - japanisch - welches das Spiel besonders zutreffend beschreibt. Und ich meine das nicht im negativen Sinne.
Starfy (スタフィー, Sutafī) ist ein Prinz und lebt im Pufftop Palast (Tenkai Palace). Eines Tages kracht ein Hase in einem Raumanzug in den Palast, welcher von einem Haufen schattenhafter Gestalten verfolgt wird. Starfy und sein Freund Moe (Kyorosuke (キョロスケ)) können diese zwar vertreiben. Doch der Hase hat sich inzwischen ins Meer geflüchtet. Also beschließen die beiden ihm zu folgen um herauszufinden, was eigentlich los ist.
Nachdem Sie ihn gefunden, aus einer misslichen Lage gerettet und ihn davon überzeugt haben, dass sie nicht zu seinen Verfolgern gehören, stellt sich heraus, dass dieser sein Gedächtnis verloren hat. Kurzerhand entscheiden Starfy und Moe ihrem neuen Freund zu helfen seine Erinnerungen wieder zu finden und vor den fiesen Gestalten zu beschützen.
So beginnt ein neues Abenteuer für Starfy, welches ihn von den Tiefen des Ozeans bis in die Weiten des Weltraums führt.
Starfy ist ein putziger und freundlicher Franchise, welcher trotz der anderen Zielgruppe auch für Nicht-Japaner geeignet ist. Man bekommt ein buntes und abwechslungsreiches Jump and Run geboten, welches äußert einsteigerfreundlich und für jede Altersgruppe geeignet ist. Eine große Herausforderung bietet das Spiel allerdings nicht. Jede der 8 Stages besitzt 4 Level und 3 Bonuslevel, welche freigespielt werden können. Nach Beendigung der Kampagne wird auch noch Stage 9 freigeschaltet, in der man Starfy Schwester - Starly (Starpy (スタピー) - spielen kann. Die Kampagne selbst hat man aufgrund des geringen Schwierigkeitsgrades sehr schnell durchgespielt. Wer allerdings alle Bonusitems, Level, Fähigkeitenupgrades und Minispiele freispielen möchte braucht bedeutend länger.
Alles in allem ein gelungenes und ordentliches Spiel. Wem das ganze nicht zu knuddelig ist, der wird seine Freude daran haben. Oder mit Starfys Worten: “Feeee!”
Densetsu no Stafy Taiketsu! Dire Kaizokudan TV Spot 3
In Japan als Luminous Arc 2: Will (ルミナスアーク2 ウィル (Ruminasu Āku Tsū Wiru)) erschienen ist dies der zweite Teil der Luminous Arc Reihe für den Nintendo DS. Dabei handelt es sich um ein taktisches Rollenspiel, ähnlich Final Fantasy Tactics. Im Vergleich zum ersten Teil fällt vor allem die verbesserte Steuerung, die (wie ich finde) verbesserte Grafik und das “Engage”-System als neue Funktion auf. Mit diesem ist der Rune Knight in der Lage sich mit einer anwesenden Hexe zu verbinden und so Zugriff auf zusätzliche Fähigkeiten und Zauber zu erhalten und seine Stats zu verbessern.
Der 4.000 Jahre andauernde Frieden, der vom Königreich Carnava und seinen Rittern sowie von der von Hexen und (ganz wenigen) Zauberern geleiteten Magic Association, gesichert wurde beginnt zu zerbrechen. Nicht nur, dass vor 16 Jahren monströse Kreaturen - die so genannten Beast Fiends - aufgetaucht sind und seither das Land heimsuchen. Zu allem Überfluss tobt seit kurzem auch noch ein Krieg zwischen der Magic Association und Fatima, der mächtigen Shadow Frost Witch.
Roland, sein Bruder Rasche und ihre Freundin Rina trainieren hart um eines Tages ebenfalls stolze Ritter des Königreich Carnava zu werden. Doch durch eine Verkettung unglücklicher Umstände gerät Roland in Kontakt mit der Runic Engine, eines vom Wissenschaftler Steiner entwickelte Maschine, welche auch normalen Menschen magische Kräfte und Stärke geben soll. So wird Roland zum ersten Rune Knight seit 4.000 Jahren und von seiner Königin damit beauftragt die Magic Association zu unterstützen, um den Krieg der Hexen endlich zu beenden.
So beginnt ein Konflikt um Freundschaft, Vertrauen, Loyalität und die Rettung der Welt.
Wie auch der erste Teil lebt das Spiel von seinen zahlreichen Dialogen. Und zu meiner Freude gibt es für diese 2 neue Funktionen. “Skip” auf der L-Taste, um Dialoge schneller abzuhandeln; was ich persönlich nicht empfehle, sofern man etwas von der sehr guten Story mitbekommen möchte. Und “Auto” auf der R-Taste um Dialoge automatisch ablaufen zu lassen. Sehr angenehm, da man nicht jeden Satz mit einem Tastendruck bestätigen muss.
Man merkt früh, dass sich hinter der offensichtlichen Geschichte mehr verbirgt. Daher ist es bis zu deren Enthüllung etwas frustrierend, dass die Wortgefechte vor und nach den Kämpfen immer nur das selbe “bla bla” enthalten und niemand in der Lage ist, mal Tacheles zu reden.
Auch, wenn es ein wirklich gutes Spiel ist kann es meiner Meinung nach leider nicht mit Final Fantasy Tactics mithalten. Dafür hätte ich mir gewünscht, dass es etwas länger dauert und die Gilde mehr Missionen anbietet und nicht immer immer die selben 2-3, bis man die Handlung wieder weiter vorangetrieben hat.
Trotzdem eine absolute Kaufempfehlung für alle Taktik-Fans!
Das Spiel von Nippon Ichi Software, Inc. (日本一ソフトウェア (Nippon Ichi Sofutowea)) erschien zum ersten mal am 17. Dezember 1998 für die Playstation One in Japan mit dem Titel The Puppet Princess of Marl Kingdom (マール王国の人形姫 (Māru-ōkoku no Ningyō-hime)) und stellte damit den Auftakt der Marl Kingdom Rollenspiel-Reihe dar. Die beiden anderen Teile der Serie, welche nie außerhalb Japans veröffentlicht wurden, sind Little Princess: Marl Ōkoku no Ningyō Hime 2 (リトルプリンセス マール王国の人形姫2 (Ritoru Purinsesu Māru Ōkoku no Ningyō Hime Tsū)) und Angel Present: A Marl Kingdom Story (天使のプレゼント マール王国物語 (Tenshi no Purezento Māru-ōkoku Monogatari)). Nach zwei Reinkarnationen des Spiels für die Playstation im Jahre 1999 (The Adventure of Puppet Princess + 1) und 2001 (The Adventure of Puppet Princess (PSOne Books)) folgte die Umsetzung für den Nintendo DS am 6. Juni 2008, welche grundlegend überarbeitet wurde. So änderte sich das Kampfsystem von einer taktischen, isometrischen Ansicht auf den klassischen, runden basierten 2D Kampf und Kururu wurde von einem NSC zu einem spielbaren Charakter.
Cornet lebt als Waisenkind bei ihrem Großvater. Sie kann sich nicht an ihre Eltern erinnern und träumt wie viele Mädchen davon irgendwann ihren Traumprinzen zu treffen. Allerdings ist sie kein normales Mädchen. Sie hat die Gabe mit Puppen zu reden. Daher wird sie auch immer von der fliegenden Puppe und ihrer besten Freundin Kururu begleitet.
Eines Tages begeben sich Cornet und Kururu in den Wald, um etwas Inotium (die gängige Währung) zu suchen. Dort treffen sie auf Myao, ein merkwürdiges Mädchen, welches von einer Schaar Katzen begleitet wird. Sie fordert von Cornet, dass diese ihr umgehend all ihr Inotium aushändigt. Da Cornet sich weigert beschwört sie einen Drachen um es sich gewaltsam anzueignen. Doch Cornet und Kururu werden unerwartet von Ferdinand, dem Prinzen von Marle und zukünftigen König gerettet. Cornet ist vollkommen sprachlos verliebt sich hals über Kopf. Doch genauso schnell, wie der Prinz aufgetaucht ist, verschwindet er auch wieder.
Kururu überredet Cornet am königlichen Schönheitswettbewerb teil zu nehmen. Da die Gewinnerin einen Tanz mit dem Prinzen gewinnt. Trotz allerhand Widrigkeiten gelingt es Cornet am Ende tatsächlich, den Wettbewerb zu gewinnen. Doch gerade als sie und der Prinz alleine auf einem Balkon des Palastes stehen passiert etwas vollkommen unerwartetes.
Myao kracht - nach Rache sinnend - mit einem Drachen und in Begleitung ihrer Anführerin Marjoly und weiterer Schergen in den Palast. Marjoly, eine bösartige aber eitle und ziemlich schusselige Hexe ist hin und weg, als sie den Prinzen sieht. Sie wählt jedoch den falschen Zauber aus und verwandelt ihn in Stein. Nichts desto trotz entführen sie den Prinzen um sich später in aller Ruhe zu überlegen, wie sie ihn zurückverwandeln kann.
Cornet beschließt, den Prinzen zu retten. Dafür sucht sie den alten, weisen Polansky in seinem Turm auf. Dieser erzählt Cornet, sie müsse um den Fluch zu brechen fünf magische Steine finden. Also begibt sich Cornet zusammen mit Kururu auf den Weg und das eigentliche Abenteuer beginnt. Dabei wird sie viele Freunde gewinnen, Puppen finden, welche sie begleiten und Entscheidungen treffen, welche weitreichende Folgen haben. Außerdem umgibt Kururu auch noch ein Geheimnis, welches es zu lüften gilt.
Wem die musikalischen Zwischensequenzen zu lange dauern oder wer keine japanische Musik mag, kann diese kurzerhand abbrechen. Das Spiel ist also nur so viel Musical, wie man es selber möchte.
Auf den ersten Blick wirkt Rhapsody: A Musical Adventure sehr verspielt, kindisch und zuckersüß. Was wahrscheinlich der Grund ist, weshalb es vielen Leuten nicht gefällt. Jedoch verbirgt sich hinter dieser kunterbunten Fassade ein erstklassiges Rollenspiel, mit einer mitreißenden Story, liebevoll in Scene gesetzten Charakteren und vielen witzigen und ironischen Dialogen. Ich empfehle also jedem über den knuddelig-süßen Look mit fliegende Kuchenstücke und Pfannkuchen als Spezialattacken hinwegzusehen und dem Spiel eine Chance zu geben.