Dank der BPjM (damals noch BPjS) wurde aus Contra (魂斗羅) für das NES in Europa und Australien Probotector und die menschlichen Protagonisten durch Roboter ersetzt. Dies wurde auch für den 2. Teil der Serie beibehalten und hat so auch ihren Weg auf die Virtuelle Konsole der Wii gefunden. Die unveränderte und als Gryzor bekannte Version für diverse Heimcomputer wurde hingegen in Deutschland indiziert.
In Japan unter dem Titel スーパー魂斗羅 エイリアンの逆襲 (Sūpā Kontora: Eirian no Gyakushū (Super Contra: Die Aliens schlagen zurück)) und in Amerika als Super C bekannt zählt Probotector II zu einem echten Spieleklassiker der 80er Jahre, welcher sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut. Contra ist zu Recht für ihren hohen Schwierigkeitsgrad bekannt und der 2. Teil der Serie bildet da keine Ausnahme. Mit ein Grund, weshalb sich eine ganze Gamer-Generation voller Nostalgie an die Stunden von Spielzeit erinnert, die man in dieses Spiel investiert hat. :)
Die Aliens aus dem 1. Teil sind zurück. Also müssen auch wieder Lance und Bill ran um ihnen in klassischer Contra-Manier - d. h. bis an die Zähne bewaffnet und wild um sich schießend - zu zeigen, wo der Hammer hängt. So spiegelt das Spiel den Zeitgeist einer vergangenen Epoche wieder, wie es sonst nur Filme wie Rambo III vermögen. Als Männer noch echte Männer waren und es bei der Lösung eines Problems zuerst einmal darauf ankam, wie groß das Kaliber der Waffe war. ;-)
Ein echter Klassiker, packend wie eh und je, den man definitiv gespielt haben sollte.
Im Jahre 1987 veröffentlichte Capcom (株式会社カプコン) das Spiel Top Secret (トップシークレット) in Japan, welches nachfolgend auch für einige Heimcomputer umgesetzt und im Westen unter dem Titel Bionic Commando vermarktet wurde. Das Spiel zeichnet sich durch die Eigenheit aus, dass der Protagonist nicht springen kann. Statt dessen verfügt er über einen bionischen (Greif)Arm mit dessen Hilfe er sich durch die Level bewegt.
1988 wurde das Spielkonzept übernommen und erschien unter dem Titel Hitler no Fukkatsu: Top Secret (ヒットラーの復活 トップシークレット) für das NES. Das neue Spiel war im Gegensatz zu seinem Vorgänger wesentlich umfangreicher (12 statt 4 Level), graphisch aufwändiger und verfügte über eine ausgefeilte Story:
Der bösartige General Weizmann (Killt in der westlichen Version) und seine Nazischergen der Imperialen Armee versuchen die letzte Geheimwaffe des 3. Reichs - den Albatros - fertigzustellen. Allerdings weiß nur Adolf Hitler, wie die Waffe vollendet werden kann und wird zu diesem Zweck wiederbelebt. Der Geheimagent Super Joe wird von den Federal States of America (FSA) ausgesandt um die Nazis aufzuhalten. Jedoch bricht der Kontakt zu diesem unerwartet ab. Daher wird ein zweiter Agent - Rad Spencer - ausgesandt um Super Joe und die Welt zu retten.
Außerhalb Japans wurde dieser Klassiker der Computerspiele wie sein Vorgänger mit dem Titel Bionic Commando versehen und fiel der Zensur zum Opfer. So wurden z. B. alle Hakenkreuz-Symbole durch Adler ersetzt und Adolf Hitler in Master-D umbenannt. Trotzdem blieb das Spiel umstritten; u. a. wegen dem brutalen Ableben des Endgegners.
Das erste Remake von Bionic Commando erschien 1992 für den Gameboy. Der einzige Unterschied war, dass das Setting von der Gegenwart in die Zukunft verlegt wurde und daher alles etwas futuristischer ist. Der Plot wurde jedoch beibehalten.
Im August 2008 wurde ein weiteres Remake von Bionic Commando veröffentlicht, welches voll überzeugen kann, da es sich sehr an der Spielweise seines Vorgängers orientiert. Selbst die Musik wurde als Remix von Simon Viklund übernommen. Und ist echt fett! ;-)
2009 war dann Schluss mit den Remakes und es ging mit fortgeführter Story in die 3. Dimension:
10 Jahre sind seit der Zerschlagung der Imperialen Armee und der Zerstörung des Albatros vergangenen. Das Programm mit bionischen Körperteilen hat sich als voller Erfolg herausgestellt und immer mehr Agenten der FSA werden mit diesen ausgerüstet. Es kommt jedoch zu einem Zwischenfall, bei dem Spencer sich weigert zwei abtrünnige, bionische Prototypen auszuschalten und in Folge dessen mehrere Agenten ums Leben kommen. Daraufhin wird er vor ein Kriegsgericht gestellt und zum Tode verurteilt.
Während Spencer in seiner Zelle sitzt wächst die Kritik an der bionischen Waffenforschung bis diese 2036 beendet und die Verwendung verboten wird. Was zur Bildung zweier Lager, der Bionic-Gegner und -Befürworter führt. Fünf Jahre nach dem Verbot der Bionic kommt die pro bionische Terrorgruppe BioReign in den Besitz einer mächtigen Waffe. Sie lassen diese über der Stadt Ascension detonieren, welche durch die dadurch hervorgerufenen Erdbeben fast vollständig zerstört wird. Anschließend besetzt BioReign die Ruinen der Stadt und erlangt Kontrolle über das Luftabwehr-Gitter. Nach mehreren fehlgeschlagenen Luft- und Landoperationen zur Befreiung der Stadt liegen die Ziele BioReigns immer noch im Dunkeln und es scheint als wäre Ex-Agent Spencer die letzte Hoffnung der FSA.
Ich bin immer noch am Schwanken ob ich mir nun einen Nintendo DS kaufen sollte oder nicht. Mit Dark Conflict, dem zweiten Advance Wars Spiel auf dem DS ist die Verlockung natürlich noch größer geworden.
Außerdem erscheinen am 14.02.2008 Fire Emblem: Radiant Dawn und am 15.02.2008 Battalion Wars II für die Wii.
Achja… die Qual der Wahl…
Inzwischen haben mit Pantasy Star II (Mega Drive) und Bubble Bobble (NES) auch zwei weitere Spieleklassiker Einzug auf meiner Wii gehalten.
Das 2. Spiel für die Virtuelle Console, welches seinen Platz auf meiner Wii gefunden hat ist Mario Kart 64 für das N64. Im Gegensatz zu Kirby’s Adventure lässt sich dieses allerdings nicht mit der Wii Remote steuern, was mich dazu gebracht hat, endlich mal den Classic Controller auszuprobieren.
Sehr positiv ist, dass dieser zwar ein Kabel hat, dieses aber nicht direkt an die Wii sondern nur an eine Wii Remote angeschlossen wird. Denn ich schätze die kabellose Freiheit einer Wii sehr, weshalb der Nintendo Wavebird Controller auch meine 1. Wahl für Gamecube Spiele war.
Was mich allerdings etwas irritiert hat ist die Tatsache, dass das Kabel zum Benutzer zeigt. Denn ich bin es von anderen Systemen (Gamecube, Megadrive, N64, Playstation I-III, Saturn, (S)NES, XBOX (360)) gewohnt, dass das Kabel vom Anwender weg zeigt. Die Goldene Ausnahme war schon immer die Dreamcast. Aber da hatte jeder Controller einen kleinen Einlaß, in den das Kabel geklemmt wurde, wodurch es im Grunde doch wieder nach vorne zeigte. Also warum ist es ausgerechnet beim Classic Controller anders?