Das nenne ich mal einen guten Grund ins Kino zu gehen! Denn zum vierzigjährigen Jubiläum von Monty Python führten Eric Idle, Terry Jones, Michael Palin und Terry Gilliam das Oratorium Not the Messiah am 23. Oktober 2009 in der Royal Albert Hall in London auf. Und nun ist das Spektakel an einem Tag - nämlich am 25. März - in ausgewählten Lichtspielhäusern in ganz Europa zu sehen. Die Liste der entsprechenden Kinos findet sich auf der offiziellen Webseite.
Dank Dead Space Extraction bin ich wieder Feuer und Flamme für Science-Fiction Horror. Weshalb die Sichtung von Pandorum direkt am deutschen Kinostart quasi ein Muss war. Die Amerikanisch-Deutsche Co-Produktion wurde in den Babelsberg Studios in Berlin gedreht und kann sich - entgegen aller Vorurteile gegenüber deutschen Filmen - wirklich sehen lassen.
In der Zukunft des Jahres 2173 sieht sich die Menschheit mit unlösbaren Problemen konfrontiert. Die immense Überbevölkerung und der Mangel an Ressourcen verschlechtern die Lebensbedingungen zunehmend. Doch es gibt Hoffnung in Form des erdähnlichen Planeten Talis. Aus diesem Grund wird ein gigantisches Raumschiff - die Elysium - gebaut um 60.000 Passagiere und unzählige Pflanzen- und Tierarten in einem 120 Jahre andauernden Kälteschlaf auf den weit entfernten Planeten zu bringen. Doch irgendetwas geht während des Fluges schief…
Corporal Bower (Ben Foster) erwacht aus dem Kälteschlaf. Bedingt durch den damit verbundenen Gedächtnisverlust muss er sich erst einmal orientieren und herausfinden, wer er eigentlich ist, wo er sich im Moment befindet und was er dort zu suchen hat. Kurze Zeit später wacht auch sein kommandierender Offizier Lt. Payton (Dennis Quaid) auf und beiden ist klar, dass etwas nicht stimmt. Zum einen vermissen sie die letzte Schicht, welche sie eigentlich wecken sollte. Zum anderen gibt es Probleme mit dem Reaktor, wodurch die Stromversorgung größtenteils unterbrochen ist. Da sie so allerdings nicht in der Lage sind die Brücke zu betreten beschließt Bower über Lüftungsschächte zum Generator zu gelangen um das Problem zu beheben, während Payton ihm über Funk den Weg weist. Schnell muss Bower jedoch feststellen, dass er nicht alleine auf dem Schiff ist und, dass das was sich noch an Bord befindet, ihn als Beute betrachtet…
Pandorum hat mich tatsächlich begeistert und kommt aufgrund der spannenden Atmosphäre, welche den Film vom Anfang bis zum Ende beherrscht, nahe an einen Klassiker wie Event Horizon heran. Vergleicht man die beiden endgültige Storys miteinander, bin ich sogar der Meinung, dass die von Pandorum besser ist. Also ab in die Kinos und gruseln! :)
Ich habe Hoffnung, dass mit Daybreakers, dank Sam Neil, Willem Dafoe und einer wirklich interessanten Hintergrundgeschichte, endlich mal wieder ein paar coole Vampire auf die Kinoleinwand kommen.