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Mickey Blue Eyes

Mickey Blue Eyes Cover Als Michael Felgate (Hugh Grant), Angestellter eines New Yorker Auktionshauses, um die Hand seiner Freundin anhält, gesteht ihm diese, dass ihr Vater Mitglied der ortsansässigen Mafia ist. Anfangs will Gina (Jeanne Tripplehorn) die Beziehung beenden. Läßt sich aber, unter der Bedingung, dass Michael keine Geschäfte mit ihrem Vater oder anderen Teilen “der Familie” macht, davon überzeugen, die Beziehung aufrecht zu erhalten. Natürlich kommt es anders und Michael hilft “der Familie”, Geld zu waschen, indem er beginnt, für diese Bilder zu versteigern. Als Gina dann aus Versehen den Sohn des Mafiabosses erschießt, will dieser blutige Rache.

Es gibt einige Filme mit Hugh Grant, welche ich nicht wirklich mag. Zum Beispiel Four Weddings and a Funeral (Vier Hochzeiten und ein Todesfall), den den ich sehr langweilig fand. Bei Mickey Blue Eyes handelt es sich jedoch - meiner Meinung nach - um einen seiner besten Filme.
Leider geht bei der deutschen Synchronisation sehr viel Komik verloren, da der Wortwitz zwischen britischem Englisch und dem amerikanischen Mafia-Slang, den Hugh Grant versucht zu imitieren, wenn er als Mickey Blue Eyes “der Familie” vorgestellt wird, kaum bzw. nicht zu vermitteln ist.

Joe ViterelliMit dabei ist auch Joe Viterelli (hier als Vinnie D”Agostino), dem die Rolle des Italo-Mafioso geradezu auf den Leib geschneidert zu sein scheint und den wir bereits aus vielen anderen Filmen dieser Art kennen. Kann es sein, dass es in Hollywood ein ungeschriebenes Gesetz gibt, dass dazu verpflichtet Joe Viterelli eine Rolle anbieten zu müssen, wenn man einen Mafia-Film drehen will? ;-)

Unterm Strich handelt es sich also um eine sehr gelungene Mafia-Komödie, welche den Vergleich zu Filmen wie Analyze This (Reine Nervensache) nicht zu scheuen braucht.