Duc, Eri und Shion haben mir 2 Pakete mit allerlei leckerem Essen (GUNDAM NUDELN!!! :D) und coolen T-Shirts geschickt. Damit lässt sich das Fernweh besser aushalten. Ich danke euch vielmals und hoffe, dass wir uns 2012 wieder in Tokyo treffen!
Der etwas schüchterne 小磯 健二 (Koiso Kenji) willigt ein, seine ältere Mitschülerin 篠原 夏希 (Shinohara Natsuki) zu dem Geburtstag ihrer neunzigjährigen Großmutter 陣内 栄 (Jinnouchi Sakae) nach 上田市 (Ueda) zu begleiten. Er ahnt nicht, dass sie ihn dort als ihren Freund vorstellen wird, weil sie ihrer Oma versprochen hat, sich einen anständigen Partner zu suchen.
Verdattert und überrascht willigt er schließlich ein, bei dieser Scharade mitzuspielen. Zumal er anfängt die etwas kauzige Großfamilie immer mehr in sein Herz zu schließen. Einzig das unerwartete Auftauchen von 陣内 侘助 (Jinnouchi Wabisuke) - dem Schwarzen Schaf der Familie - sorgt für Ärger und Unruhe innerhalb des sonst so glücklichen Familienidyll.
Doch plötzlich gibt es ganz andere Probleme: Das weltweite Computernetzwerk OZ wurde kompromittiert, was zu allerhand Chaos in der realen Welt führt: Ampelsysteme spielen verrückt, GPS Daten stimmen nicht mehr, etc. Schließlich melden Nachrichten, dass 小磯 健二 darin verwickelt sei, welcher sich allerdings keiner Schuld bewusst ist.
Schnell stellt sich die Frage, wer wirklich hinter all dem steckt. Und niemand ahnt, dass sich Japan und die Welt bald mit einer noch viel größeren Gefahr aus dem Cyberspace konfrontiert sehen; der sich die Familie 陣内 schließlich gemeinsam entgegen stellt.
Als ich 2009 in Japan war, lief Summer Wars gerade in den japanischen Kinos und es war bereits offensichtlich, dass der Film einer der großen Kinohits des Jahres werden würde. Wer 時をかける少女 von 細田 守 (Hosoda Mamoru) kennt, weiß bereits, worauf man sich einstellen kann: Exzellente Anime-Kunst der Extraklasse. Spannend erzählt und animiert, beginnt man schnell, sich für die etwas abgedrehte, aber actionreiche und auch herzzerreißende Story zu begeistern. Das Gesamtbild wird durch viele liebenswerte Charaktere und einen wirklich guten Soundtrack von Akihiko Matsumoto abgerundet und perfektioniert.
Ich habe mich ja bereits äußert positiv über die letzte Nippon Connection und Gamushara Oendan geäußert. Inzwischen ist auch das Video online, welches letztere gedreht haben um eine Botschaft der Unterstützung und der Zuversicht nach Japan zu senden. Und ich durfte mitwirken! Meine Silbe war が (ga). ^_^
我武者羅應援團 第九応援歌 ~Gamushara Oendan die neunte Anfeuerungshymne~
Eine von Karl Alberti zusammengetragene Sammlung von japanischen Sagen und Fabeln. Die Übersetzung erfolgte dabei nicht wortwörtlich sondern ziemlich frei um die die Geschichten auch einem jüngeren Publikum zugänglich zu machen.
Aufgrund des Alters des Buches enthält es auch einige koreanische Mythen, da Korea - nach der Annexion durch das Japanische Kaiserreich (大日本帝國) am 29. August 1910 - bis zum Ende des des Zweiten Weltkriegs als die Provinz Chōsen (朝鮮) ein Teil Japans war.
Ich bin ja wirklich alles andere als ein Fußball-Fan und lasse diesen Kelch regelmäßig an mir vorüber gehen. Nur bei so mancher WM oder EM kann ich mich begeistern, auch einmal mitzufiebern. Und basierend auf diesen Erfahrungen hat mich das gestrige Endspiel der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft (übrigens die erste, die ich wirklich mitbekommen habe) total begeistert.
Selbstverständlich habe ich mich sehr über den Sieg der なでしこジャパン über die Amerikanerinnen gefreut, nachdem ich ihnen das ganze Spiel über die Daumen gedrückt hatte. Für die Japanerinnen war das Spiel allerdings alles andere als ein Zuckerschlecken, weshalb sie sich den Pokal ehrlich verdient haben.
Eigentlich habe ich schon in der 1. Halbzeit mit den ersten Toren durch die amerikanische Mannschaft gerechnet. Die US girls haben eindeutig besser gespielt, kontinuierlich Druck gemacht und so den Ball vor dem japanischen Tor gehalten. Doch wie durch ein Wunder ist es ihnen nicht gelungen, eine der vielen Chancen zu verwandeln.
In der 2. Halbzeit erwachte die japanische Mannschaft langsam zum Leben. Doch es half nichts, denn nach einem erstklassigen Konter schoss Alex Morgan das erste Tor der Partie in der 69. Minute. Doch bereits in der 81. Minute folgte der Ausgleich durch Aya Miyama, nach einem Patzer der amerikanischen Abwehr.
Es ging also in die Verlängerung. Wobei “das Kopfballmonster” Abby Wambach bewies, wo ihre Stärken liegen, indem sie kurz vor dem Ende der ersten Hälfte (104. Minute) das 2:1 erzielte. Nur noch knapp 15 Minuten zu spielen. Doch Homare Sawa schoss das zweite Tor zum erneuten Ausgleich in der 117. Minute.
Was folgte ist Geschichte. Ein spannendes Elfmeterschießen, bei dem sich aber schnell abzeichnete, dass die Japanerinnen die stärkeren Nerven haben. Zwei mal den Ausgleich geschafft und dann noch beim Elfmeterschießen gewonnen: So sieht ein verdienter Sieg aus. Ein echter Fußballkrimi, der bis zum Ende Spaß gemacht hat.
In Zombie Self Defense Force hat der Besuch eines außerirdischen Wesens unerwartete Nebenwirkungen: Die Toten erheben sich als Zombies und fallen über die Lebenden her. Ein kleiner Armeetrupp stellt sich der Horde von Untoten entgegen und kämpft ums nackte überleben.
Die Handlung wird dann noch etwas verworren und abgedreht, aber das ist etwas, was ich nicht verraten möchte und das jeder, der japanische Filme mag, irgendwie erwarten sollte.
Definitiv nur etwas für Freunde des Zombie-Splatter-Genre. Jedoch finde ich die Handlung bisweilen etwas schleppend und würde z. B. einem Film wie Tokyo Zombie, der mehr Esprit hat, den Vorzug geben. Für zwischendurch aber ganz okay.
Nachdem ich es in ピアッシング gelesen hatte musste ich erst einmal ein bisschen Recherchieren. Und in der Tat… in Japan isst man Knorr Fertigsuppen! :D
Interessant ist, dass Unilever - die britisch-niederländische Muttergesellschaft - in Japan nicht die Namensrechte an Knorr hat. Diese liegen bei Ajinomoto Co., Inc. (味の素株式会社 (Ajinomoto Kabushiki-gaisha)). Wie viel davon also made in Germany ist, sei einfach mal dahin gestellt. Aber ich finde es trotzdem irgendwie lustig. ^_^
Ich bin ganz sicher kein ドラゴンボール Fan und kann auch mit dem Opening Cha-La Head-Cha-La nicht viel anfangen. Aber wenn es von 平野 綾 (u. a. 泉 こなた aus らき☆すた) mit solch einer Inbrunst gesungen wird, mache ich gerne mal eine Ausnahme. SPARKING! ^_^
Ich habe mal wieder eines dieser japanischen Worte entdeckt, welches die Vielfalt der japanischen Sprache repräsentiert und mich fasziniert, da es - meines Wissens - kein deutsches Äquivalent gibt und man wieder einen Satz braucht um das Wort zu erklären: Kareishu (加齢臭) ist der unangenehme Geruch, der älteren Männern über 40 anhaftet.