Torii von Itsukushima - Insel Miyajima

Computer

25.09.07

“Ich habe keine Angst vor Computern, sondern vor einem Mangel an ihnen.”

– Isaac Asimov (1920-1992)

Unser größtes Gut

08.04.07

“Des Menschen größtes Gut ist sein unsteter Geist.”

– Isaac Asimov (1920-1992)

Gewalt

03.04.07

“Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen.”

– Salvor Hardin (Die Foundation-Trilogie von Isaac Asimov)

Sieg der Wissenschaft

25.03.07

“Der wohl praktischste und dramatischste Sieg der Wissenschaft über die Religion ereignete sich im 17. Jahrhundert, als die ersten Kirchen Blitzableiter bekommen haben.”

– Isaac Asimov (1920-1992)

Die frühe Foundation-Trilogie

18.03.07

Das Buch ist eine Zusammenstellung dreier älterer Geschichten Asimovs, welche in den 50er Jahren vor der eigentlichen Foundation-Trilogie verfasst wurden. Nach unserem heutigen Wissensstand betrachtet weisen alle Geschichten kleine Mängel auf (z. B. das Unterschätzen schwachradioaktiver Strahlung auf den menschlichen Organismus), für die sich Asimov im jeweiligen Nachwort entschuldigt. Diese Fehler beruhen im Endeffekt nur auf dem Alter der Verfassung und dem damals noch nicht so weit fortgeschrittenen Wissensstand. Allerdings dürfte es niemandem schwer fallen diese zu ignorieren und auf den eigentlichen Kern der jeweiligen Erzählung zu achten. Denn die gesellschaftskritischen Aussagen haben auch heute nicht an ihrer Aktualität verloren. Dabei wurde jede Story mir einer kleinen Liebesgeschichte versehen, welche sich aber dezent im Hintergrund hält.

Die frühe Foundation-TrilogieEin Sandkorn am Himmel
Ein Mann schlendert, nichts ahnend duch den Park. Doch als sich am anderen Ende der Stadt, in einer Forschungseinrichtung, ein Unfall ereignet, wird sein Leben für immer verändert. Er findet sich an einem für ihn völlig unbekannten Ort wieder. So versucht er sich in einer Welt, in der nichts so ist, wie er es kannte und in der er sich nicht verständigen kann, zurecht zu finden.
Bis er schließlich herausfindet, dass er sich immernoch auf der Erde befindet. Diese ist jedoch größtenteils radioaktiv verstrahlt und unbewohnbar geworden. Hinzu kommt, dass die Erde nun Teil eines intergalaktischen Imperiums ist, von diesem aber verachtet und als hinterwäldlerisch eingestuft wird. Aus diesem Klima von Erniedrigung, Angst und Hass hat sich die Bruderschaft entwickelt. Eine radikale, religiöse Sekte, welche die Regierung manipuliert.
Nur ein junger, aufstrebender Archäologe schickt sich an, den Vorurteilen die die restliche Galaxis gegenüber der Erde hat, keine Beachtung zu schenken. Er stellt sogar die, unter Kollegen meist belächelte Behauptung auf, die Erde könnte die “Wiege der Menscheit” sein.

Die Erzählung zeigt, wie irrational Menschen, welche immer verachtet wurden, werden können und zu welch extremen Mitteln diese dann mitunter greifen. Leider hat die Menschheit in ihrer Geschichte schon zu oft bewiesen, wie rassistisch sie sein kann und immer wieder andere Hautfarben, Religionen oder Abstammungen als Minderwertig betrachtet. Und immer war es nur eine kleine Minderheit die sich gegen die allgemeine Strömung gestellt und “die Anderen” vorurteilsfrei behandelt hat.

Sterne wie Staub
Biron Farrill, Sohn eines Gutsherren und Student auf der Erde, entgeht nur knapp einem Mordanschlag. Als wäre das nicht schon genug muss er auch noch feststellen, dass sein Vater als Verräter hingerichtet wurde. Kurzentschlossen verlässt er die Erde und macht er sich auf den Weg in sein Heimatsystem. Dieses wurde bereits vor Jahren von den Tyranni unterworfen. Und die letzten “freien” Planeten sind nicht mehr als Vasallen, welche nurnoch zum Schein eine autonome Regierung haben.
Bei dem Versuch, den Ruf seines Vaters wieder herzustellen erfährt Biron von einer Rebellenwelt, welche im Verborgenen existieren soll, um sich irgendwann gegen das Joch der Tyranni aufzulehnen. So begibt er sich auf die Suche nach dieser. Dich gefolgt von seinen Verfolgern.

Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Nur so viel, dass in dieser Geschichte vieles nicht so ist, wie es auf den ersten Blick vielleicht scheinen mag.

Ströme im All
Sark ist einer der reichsten Planeten überhaupt. Der Grund dafür ist Kyrt, das wohl einzigartigste Material der Galaxis. Die Kyrt-Pflanze wächst und gedeiht jedoch nur auf Florina, einem Planeten, den die Sarkiten bereits vor Jahren erobert und die Bewohner versklavt haben. Diese fristen nun ein Dasein als Kyrt-Bauern, Sklaven und Beamte, im Dienste der Sarkiten.

Bei dieser Geschichte war ich sehr an die Apartheid erinnert. Eine Minderheit nutzt eine Mehrheit aus und bedient sich dabei einfachen Mitteln wie einem Polizeistaat, Einschüchterung und mangelnde Bildung. Nur einige wenige werden weiter ausgebildet um dann in einen höheren Dienst als Verwaltungsbeamte aufzusteigen. Aber genau das ist auch die größte Schwäche dieses Systems. Denn die Verwaltung des selbigen liegt auf den Schultern derer, welche von ihm ausgebeutet werden. Die kleinen Beamten, denen die “leitende Schicht” keine Beachtung schenkt, da sie einzeln nicht dazu in der Lage sind, irgendetwas zu verändern. Aber genau dies kann dann dazu führen, dass sich das System gegen diejenigen stellt, welche meinen es zu kontrollieren.