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Scheiße Zombies Trailer

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Horror

“Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realität.”

– Alfred Hitchcock

Uzumaki

Uzumaki (うずまき), was übersetzt “Spirale” bedeutet, basiert auf dem gleichnamigen Manga von Junji Ito.
Wie man es vom japanischen Horror-Kino gewohnt ist, wird weniger mit schockierenden Bildern, als mit der Angst an sich gespielt. Auch, wenn Uzumaki mit ab und an recht ekligen Bildern nicht gerade geizt. So, z. B. wenn eine Person in den Radkasten eines Autos zu einer Spirale gerollt wird. Und genau darum - um Spiralen - geht es in dem gesamten Film.

Uzumaki FrontDie junge Schülerin Kirie Goshima (Eriko Hatsune) bemerkt das Merkwürdige Verhalten des Vaters, ihres besten Freundes, Shuichi Saito (Fhi Fan). Dieser scheint von Spiralen und allem, welches diese Form besitzt, besessen zu sein. So weit, dass dieser sich, bei dem Versuch, mit Hilfe einer Waschmaschine, ebenfalls eine Spirale zu werden, das Leben nimmt. Als dieser dann verbrannt wird, bildet sich aus dem Rauch ebenfalls eine Spirale und Shuichis Mutter wird mit einem Nervernzusammenbruch ins Krankenhaus eingeliefert. Shuichi ist davon überzeugt, dass die gesamte Stadt dem “Fluch der Spirale” anheimgefallen ist und drängt Kirie immer wieder, mit ihm die Stadt zu verlassen. Doch der Zustand Shuichis Mutter ist noch zu instabiel. Diese beginnt immer mehr, genauso wie Kiries Vater und andere Bewohner der Stadt, dem Fluch zu verfallen. So beginnt sie z. B. alles an (oder in) ihrem Körper, welches die Form einer Spirale hat, zu entfernen.

Die Spannungskurve wird kontinuierlich gehaltan und weiter ausgebaut. Nur der letzte Akt kann leider nicht mithalten und ist somit auch der schlechteste. Wurde bis dahin noch mit dem psychischen Wahnsinn gespielt, wirkt dieser leider etwas aufgesetzt und zu abgedreht. So verwandeln sich manche Menschen, welche Spiralen auf dem Rücken haben, zu Schnecken und der “Fluch der Spirale” zeigt sich ganz offen (so, z. B. beim Tod Shuichis), was allerdings nicht wirklich spannend ist.

Auch das eigentliche Rätsel des gesamten Films bleibt bis zum Schluß ungelöst. Wie bei vielen japanischen Filmen endet auch dieser, mit einem für Europäer unbefriedigenden Ende. Der Grund für den “Fluch der Spirale” wird in keiner Weise aufgeklärt. Das Thema des Films - die Spirale - ist allerdings allgegenwertig. Und oft entdeckt man sie nur beim zweiten hinsehen. Obwohl der Film gegen Ende etwas an Spannung verliert bin ich der Meinung, dass er äußerst sehenswert ist und sicherlich zu den Top-Filmen des japanischen Horror-Genres gehört.

Doom

Doom ist genau das Richtige, wenn man nach einem geistig anspruchvollen Tag, nichts weiter sucht, als Zerstreuung und sinnlose Berieselung. Allerdings sollte man darauf achten, ohne irgendwelche Erwartungen an diesen Film heran zu gehen. Denn dann läuft man auch nicht Gefahr, in irgendeiner Form enttäuscht zu werden.

Doom - Der FilmDie Handlung ist alles andere, als Anspruchsvoll und auch Gruselstimmung kommt nicht wirklich auf. Mit dem Spiel vertraut zu sein, läßt bei der Umgebung und den Monstern zumindest ab und an humorvolle Wiedererkennungsmomente aufkommen. Allein bei der BFG, im Film liebevoll “Big Fuckung Gun” genannt, haben sich die Filmemacher, meiner Meinung nach, zu sehr am Spiel orientiert. Das hätte man sich auch sparen können.
Ich persönlich bin der Meinung, dass die Story vom Film definitiv besser ist als vom Spiel. So ist es eben nicht so, dass sich einfach nur die Hölle aufgetan hat und unsere Helden nichts besseres zu tun haben, als den diabolischen Schergen den Garaus zu machen.

Der eigentliche Hintergrund ist, dass die Forscher, auf dem Mars, Überreste einer untergegangenen, humanoiden Alienkultur gefunden haben. Dabei wurde festgestellt, dass die Aliens 1 Chromosom mehr besaßen, als die Menschen. Was sie zu einer art “Supermensch” werden ließ. Allerdings auch die Umstände ihres Untergangs weiter mystifiziert. Wie sich schließlich herausstellt, ist es den Wissenschaftlern gelungen, dieses eine “Superchromosom” zu extrahieren. Als dieses an, zum tode verurteilten Massenmörder getestet wurde, nahm das Unheil seinen Lauf. Denn aus Infizierten werden nicht nur “Supermenschen”, sondern all zu oft auch “Supermonster”.
Selbstverständlich kommt der eigentliche Held des Films in die unabwindbare Situation, sich dieses Chromosom zu injizieren. Und wie es der Zufall so will erzielt es auch noch die erwünschte Wirkung und er beginnt, den Monsterhorden einzuheizen. Erwähnenswert ist, dass dies dann vollkommen in der Egopersbektive geschieht (ja, das Spiel läßt grüßen), bis es zum Endkampf kommt.

Kurzum: Wenn man das Spiel kennt und nicht wirklich Wert auf Tiefgang legt (das Gehirn abschalten will) ist Doom genau der richtige Film!