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Aber dann, nun ja, Fulda

In diesem Spiegel Online Artikel bekommt Fulda mal wieder sein Fett weg. So heißt es in dem Artikel über unleidliche Fahrgäste:

“Natürlich steigen sie in Fulda zu. In der katholischen Exklave inmitten hessisch-protestantischer Kernlande geht es ja traditionell etwas härter zu. Von hier stammen Kaliber wie der verstorbene rechtskonservative Bischof Johannes Dyba oder der aus der CDU verstoßene Martin Hohmann.”

Nachdem also bereits die Hulda aus Fulda durch die deutsche Talkshow-Landschaft getourt ist, die Firma Sixt der Stadt Fulda erst attestierte, sie sei “Deutschlands deprimierendste Stadt” und sie anschließend zur Hauptstadt ernennen wollte, Bischof Johannes Dyba Fulda durch seine erzkonservativen Ansichten sogar über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt gemacht hat, Fulda der Wahlkreis des wegen antisemitischen Äußerungen aus der CDU ausgeschlossene Martin Hohmann war, wegen Schändung der Leiche von Bischof Adolf Bolte in den Schlagzeilen war (das ist schon etwas her, aber ältere Semester dürften sich noch sehr gut daran erinnern) und eine große Werbeanzeige für das Disneyland Paris in der Frankfurter Allgemeine Zeitung festgestellt hat “Fulda, zu langweilig!” (ich bedauere, dass ich die Werbung nicht aufgehoben habe), scheint es so, dass Fulda - sofern man dem Artikel glauben darf - wohl auch die griesgrämigsten und unfreundlichsten Rentner der Republik beheimatet.
Was soll man dazu noch sagen, außer vielleicht…

“Aber dann, nun ja, Fulda.”

E-Sixt Werbespot - Fulda depremierenste Stadt Deutschland
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