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M-Bag

Dank Yvonne weiss ich nun, dass “M-Bag” die guenstigste Methode ist, um Dokumente, Zeitschriften oder Buecher von Japan aus zu versenden. Das Papier kommt dabei in eine Box und die Box wiederrum ein einen Postsack (”M-Bag”). Doof nur, dass nicht jede Poststelle diese Art Sendung akzeptiert.

Zu meinem Unglueck ist Tokyo Station im Moment eine einzige Baustelle und auch einige umliegende Gebaude sind davon betroffen. Unter anderem die zentrale Poststelle, welche sich irgendwie verteilt hat. Leider konnte mir niemand sagen, wo genau ich diese nun finden kann. Was dazu fuehrte, dass ich dutzende Leute gefragt habe - und jedesmal erklaeren musste, dass ich keinen Bankautomaten suche und auch kein Geld wechseln moechte - und kreuz und quer durch das Viertel und bis nach Otemachi gefuehrt hat. Und als ich dann endlich eine Poststelle gefunden hatte, war diese selbstverstaendlich zu klein. Also habe ich nach 1 Stunde vergeblicher Suche aufgegeben und mich in den Zug nach Higashi-Ginza gesetzt. Dort - so wurde mir gesagt - solle es naemlich eine groessere Poststelle geben. Ich habe sie auch gefunden. Nur war sie doch zu klein und das Wort “M-Bag” vollkommen unbekannt. Also ging meine Odissey zu Fuss weiter, bis nach Ginza. Etliche Poststationen, viele Hilfreiche Personen und unzaehliche Kilometer spaeter habe ich dann tatsaechlich das Hauptpostzentrum Ginza gefunden und dort kennt man sogar “M-Bag” als Befoerderungsmoeglichkeit. Und mit der Haltestelle Shiodome ganz in der Naehe, wird auch der Transport des Pakets nicht all zu schwer. Der Heimtransport ist also gesichert. Hat nur etwas ueber 3 Std. gedauert und nun tuen mir die Fuesse weh. ^_^