テイルズオブシンフォニア
Tales of Symphonia ist in Europa am 19. November 2004 exklusiv für den Nintendo GameCube erschienen und zählt damit zu einem der (viel zu) wenigen guten Rollenspiele für das System. In Japan erschien es bereits 2003. Die Verwandtschaft zu anderen Tales Spielen, wie etwa Tales of Phantasia für den GBA, ist offensichtlich. Besonders durch das für die Tales-Serie typische Echtzeit-Kampfsystem, bei dem zwar die Gruppe kämpft, man aber immer nur die direkte Kontrolle über einen der Charaktere hat. Das Kampfsystem ist wahrscheinlich auch der Knackpunkt an dem sich die Geister scheiden. Aber wer damit zurecht kommt, dem wird das Spiel sicherlich gefallen.
Die Geschichte ist ziemlich komplex, weshalb ich mich auf eine (sehr) grobe Beschreibung der Rahmenhandlung beschränke.

Die Welt Sylvarant liegt im Sterben, denn das Mana - Quelle der Magie und des Lebens - wird immer schwächer. Es gibt jedoch Hoffnung in Form des jungen Mädchens Colette, welche die Auserwählte der Göttin Martel ist. Denn ihr ist es bestimmt die beschwerlichen Reise der Welterneuerung anzutreten, um zu einem Engel zu werden und dem Manastrom neue Kraft zu verleihen. Durch viele Umstände bedingt, wird sie von Lloyd Irving (dem Spieler), seinem besten Freund Genis, der Lehrerin Professor Raine und dem Söldner Kratos begleitet. Für alle beginnt ein spannendes Abenteuer, bei dem sie vielen Freunden und Feinden begegnen und nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheinen mag.
Neben vielen Cutscenes bietet Tales of Symphonia darüber hinaus so genannte Skits, d. h. Dialoge der Charaktere, welche sich mal mehr, mal weniger um die Story drehen und all zu oft unglaublich komisch sind. Sie tragen maßgeblich zur Entwicklung der Charaktere bei und ich möchte sie nicht mehr missen.
Namco hat bewiesen, dass sie sehr gute Rollenspiele machen können. Und Tales of Symphonia zählt zweifelsfrei dazu. Es ist nicht nur durch liebevoll entworfene Charaktere, sondern auch durch eine fesselnde, umfangreiche und abwechslungsreiche Story geprägt.

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