Einträge mit dem Tag: fulda

フルダの冬

Winter in Fulda bzw. Furuda no fuyu. ^^

Fulda im WinterFulda im WinterFulda im Winter

Fulda im WinterFulda im WinterFulda im Winter

Fulda im WinterFulda im WinterFulda im Winter

Fulda im WinterFulda im WinterFulda im Winter

Fulda im WinterFulda im WinterFulda im Winter

Fulda im WinterFulda im WinterFulda im Winter

Fulda im WinterFulda im WinterFulda im Winter

Fulda im Winter

Frauenquote

So ist in einer Stellenausschreibung der Hochschule Fulda zu lesen:

“Die Hochschule Fulda strebt einen gleichen Anteil von Frauen und Männern am Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich dazu auf, sich zu bewerben. Es besteht eine Verpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils [...]“

So etwas macht doch gleich Lust und weckt das Interesse, sich dort zu bewerben. Wenn man bereits im Vorfeld weiß, dass Frauen bevorzugt werden um die Quote zu erfüllen. Und so etwas nennt sich dann “Gleichberechtigung”.
Dabei ist es doch allgemein bekannt, dass Quoten nie gut sind und immer nur Versager fördern statt Leistung objektiv zu beurteilen.

Da werde ich glatt zum Misanthropen

Denn ich habe den Fehler gemacht und bin heute zu den Kaiserwiesen gefahren. Und mir ist schlagartig wieder bewusst geworden, warum ich das sonst nie mache. Denn dort tummelt sich Samstags die degenerierte, menschliche Masse, welche wie eine gigantische Schafherde ziel- und antriebslos in den Tag hinein lebt und genauso Auto fährt oder sich zu Fuß bewegt. Da wird Einkaufen echt zur Qual.

Geocaching in Johannesberg (Fulda)

Ein kleiner Cache (GC12C22) für zwischendurch. :)

Geocaching Geocaching Geocaching

Geocaching Geocaching Geocaching

Geocaching Geocaching

Aber dann, nun ja, Fulda

In diesem Spiegel Online Artikel bekommt Fulda mal wieder sein Fett weg. So heißt es in dem Artikel über unleidliche Fahrgäste:

“Natürlich steigen sie in Fulda zu. In der katholischen Exklave inmitten hessisch-protestantischer Kernlande geht es ja traditionell etwas härter zu. Von hier stammen Kaliber wie der verstorbene rechtskonservative Bischof Johannes Dyba oder der aus der CDU verstoßene Martin Hohmann.”

Nachdem also bereits die Hulda aus Fulda durch die deutsche Talkshow-Landschaft getourt ist, die Firma Sixt der Stadt Fulda erst attestierte, sie sei “Deutschlands deprimierendste Stadt” und sie anschließend zur Hauptstadt ernennen wollte, Bischof Johannes Dyba Fulda durch seine erzkonservativen Ansichten sogar über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt gemacht hat, Fulda der Wahlkreis des wegen antisemitischen Äußerungen aus der CDU ausgeschlossene Martin Hohmann war, wegen Schändung der Leiche von Bischof Adolf Bolte in den Schlagzeilen war (das ist schon etwas her, aber ältere Semester dürften sich noch sehr gut daran erinnern) und eine große Werbeanzeige für das Disneyland Paris in der Frankfurter Allgemeine Zeitung festgestellt hat “Fulda, zu langweilig!” (ich bedauere, dass ich die Werbung nicht aufgehoben habe), scheint es so, dass Fulda - sofern man dem Artikel glauben darf - wohl auch die griesgrämigsten und unfreundlichsten Rentner der Republik beheimatet.
Was soll man dazu noch sagen, außer vielleicht…

“Aber dann, nun ja, Fulda.”

E-Sixt Werbespot - Fulda depremierenste Stadt Deutschland
Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Samstag

Samstag sind wir erstmal in die Stadt gegangen und über den Fuldaer Weihnachtsmarkt geschlendert und (wie sollte es auch anders sein) im Anschluss an einem der Glühweinstände hängen geblieben.

Später haben wir die Gunst der Stunde genutzt um das neue japanische Restaurant - Little Tokyo - aufzusuchen und zu testen. Doch leider wurde ich maßlos enttäuscht. Erst einmal hat es 15 Minuten gedauert, bis wir überhaupt bedient wurden. Danach mussten wir noch eine dreiviertel Stunde auf unser Sushi (寿司) warten. Anscheinend war die Armut ausgebrochen, dass dieses dann für 2 Personen auf einer einzelnen Sushi Holzplatte serviert werden musste und dementsprechend zusammengequetscht aussah. Zu allem Überfluss war es auch noch so schlecht gerollt, dass es auseinander gefallen ist. Das Auge hat also nicht mit gegessen und jeder ordentliche japanische Sushikoch hätte sich für solch eine “Leistung” in Grund und Boden geschämt bzw. nicht zugelassen, dass so etwas überhaupt vorkommt. Außerdem wurde meine Misosuppe (味噌汁) vergessen und das Personal war unfreundlich. Und was ist das für ein japanisches Restaurant, in dem es nur eine Sorte Sake ausgeschenkt wird, der sich als irgendeine merkwürdige Brühe nur eben nicht als Sake entpuppt?
Die einzigen Lichtblicke waren die moderne und sehr geschmackvolle Einrichtung und das es Asahi Bier gab.
Aber vielleicht kann man es auch darauf schieben, dass das Restaurant erst frisch eröffnet hat und sich erst noch alles einspielen muss. Daher werde ich zu einem späteren Zeitpunkt einen zweiten Anlauf starten und das Teppanyaki (鉄板焼き) probieren.

Anschließend sind wir dann in den Neidclub, was dem Abend dann doch noch ein richtig cooles Partyende beschert hat. :)

Little Tokyo in Fulda

Es kann gut sein, dass sich meine Lieblingslokation bald von der Chi Chi Bar an den Gemüsemarkt verlagert. Denn in den Räumlichkeiten, welche vorher Icontro und Moccacino beherbergte entsteht momentan ein japanisches Restaurant, welches den klangvollen Namen Little Toyko tragen wird. So kann Fulda endlich lernen, dass die japanische Küche viel mehr zu bieten hat als nur Sushi. Bleibt zu hoffen, dass sich das Geschäft auch lohnt und nicht etwa wegen Kundenmangel wieder zu machen muss. Denn ich kann da ja leider nur am Wochenende essen. ^_^

Chi Chi Bar

Cocktailbars gibt es ja auch in Fulda wie Sand am Meer. Die Location meiner Wahl ist allerdings schon seit geraumer Zeit die Chi Chi Bar, welche sich nicht weit vom Dom - am Abtstor 2 - befindet. Sie besticht durch eine chillige Atmosphäre, sehr nette Bedienungen und wirklich gute Musik. Ach ja… und die Cocktails schmecken auch. *g*
Seit neustem wird an ausgewählten Tagen auch Sushi angeboten. Ein Service, den ich sehr zu schätzen weiß und von dem ich hoffe, dass er uns erhalten bleibt. :)

Verstaubt wie eh und je

Nachdem ich meine erste Anfrage bekommen habe, ob ich nicht über ein bestimmtes Thema bloggen könnte (danke Resi), will ich meinen geneigten Lesern diesen Gefallen hiermit gerne tun.

Fulda ist schwarz. So schwarz, dass selbst SPD Politiker (die ich an dieser Stelle nicht namendlich nennen werde) unter der Hand zugeben, dass sich an der Übermacht der CDU wohl nie etwas ändern wird. Dementsprechend verwurzelt sind viele Menschen auch mit der Kirche. Doch auch dies nimmt mitunter sehr merkwürdige Formen an. Ich persönlich bin ja froh, dass ich als Evangelischer noch nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, aber das nur am Rande.
In der Vergangenheit gelangte Fulda schon des öfteren deutschlandweit zu Berühmtheit. Egal, ob nun durch provokante Werbung (Sixt), Leichenschändung, reaktionäre Äußerungen Bischof Johannes Dybas order irgendwelchen irren Talkshowgästen (Hulda aus Fulda), die Reaktion vieler Einwohner auf die Frage ihrer Herkunft waren stets ausweichend: “Aus der Nähe von Frankfurt”.

Seit dem Tod Bischof Dybas schien es jedoch ruhig um Fulda geworden zu sein. Zumindest so lange, bis sich die Gemeinde Künzell dazu erdreitet hatte das Musical “Nase, Bauch und Po” aufführen zu wollen. Dabei handelt es sich um ein Stück, welches Kindern spielerisch das Tabuthema Sexualität näher bringen soll. Außerdem sei erwähnt, dass dieses Stück der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bereits seit 4 Jahren durch Deutschland tourt und nur positive Kritiken bekommen hat.
Um so rätselhafter erscheint es da, dass Bischof Algermissen etwas gegen dieses auszusetzen hat. Aber nicht nur, dass er angesichts immer früherer sexueller Aktivitäten von Kindern gegen eine frühe Aufklärung zu sein scheint. Nein, er hat auch noch zum Boykott aufgerufen. Dies hat natürlich dazu geführt, dass einige Katholische Kindergärten ihren geplanten Besuch umgehend abgesagt haben. Und ich bin mir sicher, dass es auch die ein oder anderen verstörten Eltern gegeben hat, die diesem Beispiel gefolgt sind.

Im Endeffekt wurde dadurch wiedereinmal die erschreckende Erkenntnis untermauert, welche Macht die Kirche in Fulda immernoch ausüben kann und dass es auch Bischof Algermissen versteht anzuecken. Aber bis er es das Format eines Johannes Dyba erreicht, muss er noch viel üben.

Namensänderung

Angeblich zum Wohle der Hochschule und im Interesse der Studierenden wurde eine Namensänderung von Fachhochschule Fulda in Hochschule Fulda beschlossen. Diese Änderung und die Veränderung des Grüntons hat zur Folge gehabt, dass sämtliche Broschüren, Schilder, Briefköpfe, Texte, Fahnen und sonstige öffentliche Präsentationen geändert bzw. ersetzt werden mussten. Das ganze hat Kosten im fünfstelligen Bereich verursacht.

Logo FH FuldaNatürlich liegt es in der Logik der öffentlichen Bürokratie, Gelder, welche noch nicht ausgegeben wurden, noch in irgendeiner Form zu verwenden, um zu verhindern, dass diese beim nächsten Etat gekürzt werden. Aber auch, wenn wir - die Studierenden - uns grundsätzlich nicht über die Ausstattung an unserer Hochschule beklagen können, kann mie niemand erzählen, dass diese Gelder nicht hätten sinnvoller angelegt werden können. So hätte unsere Bibliothek sicherlich von neuen Büchern und das ein oder andere Gebäude von einem neuen Anstrich profitiert.

Logo HS FuldaDas Interessanteste ist allerdings, dass sich der AStA in keiner Weise zu dieser Namensänderung geäußert hat. Ganz im Gegenteil: So habe ich nun erfahren, dass der AStA sogar aktiv an dieser Namensänderung mitgewirkt hat. Auf der anderen Seite wird aber kräftig gestreikt und gegen die bevorstehenden Studiengebühren protestiert. Diese sollen ja - zumindest laut offizieller Aussage - den Hochschulen zu Gute kommen. Das damit zu rechnen ist, dass entsprechende Zuschüsse vom Land gekürzt werden ist, ist wieder eine ganz andere Sache. Wie kann es also sein, dass diese Allgemeine Verschwendung kommentarlos gebilligt wird? Wahrscheinlich ist der eigene Geldbeutel doch näher als das Interesse aller Studierenden.