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Freiheit & Tyrannei

“When the people fear their government, there is tyranny; when the government fears the people, there is liberty.”

– Thomas Jefferson (1743-1826)

Wer hat Angst vor der Freiheit?

Martin hat auf einen der besten Artikel aufmerksam gemacht, den ich seit Jahren lesen durfte und der mir wahrlich aus der Seele spricht, da er die wirklichen Probleme der Bundesrepublik Deutschland erkennt und anprangert.

Cicero: Wer hat Angst vor der Freiheit?

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“Zunehmend mischt sich der Staat auch in die geringfügigsten Angelegenheiten ein. Er sorgt für die Gesundheit, die Arbeit, die Erziehung und Bildung seiner Bürger. Aber er sorgt auch für unsere geistige Gesundheit und flößt uns die korrekten Gefühle und Ideen ein. In den modernen Massendemokratien sind die Regierenden keine Tyrannen mehr, sondern Vormunde. Und die Regierten bewegen sich im Hamsterrad der kleinen Lüste und Vergnügungen – gleich, einförmig und rastlos.

Wohlfahrtsstaatspolitik erzeugt Unmündigkeit, also jenen Geisteszustand, gegen den jede Aufklärung kämpft. Und so wie es des Mutes bedarf, um sich des eigenen Verstandes zu bedienen, so bedarf es des Stolzes, um das eigene Leben selbstständig zu leben. Wie für das Mittelalter ist deshalb auch für den Wohlfahrtsstaat der persönliche Stolz die größte Sünde. Vater Staat will nämlich nicht, dass seine Kinder erwachsen werden. Der Paternalismus des vorsorgenden Sozialstaates wird den Menschen aber nicht nur aufgezwungen – sie begehren ihn, denn er entlastet sie von der Bürde der Freiheit. Die verwaltete Welt ist für viele eine Wunscherfüllung.

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Wohlfahrt ist heute eine Droge, von der immer mehr Menschen abhängig werden. Aus der guten, humanen Idee wurde eine Art Opium fürs Volk. Denn die sozialistische Politik, die diese Idee implementieren wollte, hat lediglich die Menschen von der Regierung abhängig gemacht. Das macht zwar die Sozialhilfeempfänger nicht lebenstüchtiger, hält aber den Sozialstaat in Gang. Denn der stabilisiert sich, indem er immer mehr Empfänger öffentlicher Leistungen produziert. Die sozialistische Politik der globalen Sozialfürsorge muss dafür Sorge tragen, dass die Armut nicht knapp wird. Die Bürokraten des Wohlfahrtsstaats haben ein Interesse daran, dass sich die Lage der Abhängigen nicht ändert – sie leben ja davon, dass die anderen nicht für sich selbst sorgen können. „Die Linke“ liebt die Misere.

Die umfassend Betreuten brauchen keinen freien Willen mehr und empfinden die totale Vorsorge als Wohltat. Der demokratische Despotismus entlastet – vom Ärger des Nachdenkens genauso wie von der Mühe des Lebens. Ein Netz präziser, kleiner Vorschriften liegt über der Existenz eines jeden und macht ihn auch in den einfachsten Angelegenheiten des Lebens abhängig vom vorsorgenden Sozialstaat.”

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Cicero: Wer hat Angst vor der Freiheit?

Die Verantwortung der Freiheit

“Es ist die Verantwortung von allen, die in Freiheit leben, ihre Meinung zu äußern. Immer!”

– Morgan Freeman, US-amerikanischer Schauspieler

Sicherheit

“Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave.”

– Aristoteles, griechischer Philosoph

Freiheit

“The spread of freedom is the best security for the free. It is our last line of defence and our first line of attack.”

– Tony Blair

Freiheit

“Eine Gesellschaft die ihre Freiheit zugunsten der Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient.”

– Benjamin Franklin