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9

Es kam zum Krieg zwischen der Menschheit und der Maschine. Wobei die Menschheit den Kürzeren gezogen hat. Nun liegt die Welt in Schutt und Asche und verkommt zu einer trostlosen, toten Einöde.
In dieser Situation erwacht die kleine Puppe 9. Ohne zu wissen, wie es zu seinem Erwachen gekommen ist begibt sich 9 in die unwirkliche, zerstörte Welt. Dort trifft er auf 2, welcher ihm hilft. Doch bevor dieser dazu kommt ihm irgend etwas zu erklären wird er von einer mechanischen Bestie gepackt und entführt.
9 trifft noch auf andere seiner Art, welche sich aus Angst vor der Bestie verstecken. Doch 9 will dies nicht akzeptieren. Er ist fest entschlossen 2 zu retten. So beginnt sein Abenteuer mit vielen Fragen: Warum wurden die Puppen geschaffen und von wem? Was hat zur Auslöschung der Menschheit geführt? Warum wurde 2 entführt? Und welche unentdeckten gefahren lauern noch in der Welt?

9 gehört ohne zweifel zu den besten Animationsfilmen der letzten Jahre. Der Film basiert auf dem gleichnamigen (und nicht weniger genialen) Kurzfilm von Shane Acker aus dem Jahre 2005. Dieser war sogar für den Oscar nominiert, was dazu führte, dass Tim Burton auf ihn aufmerksam wurde, der schließlich einen Spielfilm daraus machte.
Die Geschichte ist spannend und sehr gut erzählt. Der Soundtrack ist gut und die Animationen erstklassig. Zusammen ergibt sich ein fantastischer Film, der mehr als sehenswert ist!

9

Zombies (und mehr) in 3D

Spätestens seit der Hommage an das Grindhouse Kino durch Robert Rodriguez und Quentin Tarantino in Form von Planet Terror und Death Proof (wobei mir Rodriguez’ Planet Terror wesentlich besser gefallen hat als Tarantinos Death Proof) dürfte das trashige Splatterkino wieder in Mode gekommen sein.
Und nun gibt es Nachschub! In Form eines Film, der mich als Freund des japanischen-Kinos und auch von Zombiefilmen, mehr als begeistert.

BIG TITS ZOMBIE aka KYONYU DRAGON
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Präsentiert von Regisseur Nakano Takao (中野貴雄), der bereits für “bekannte Meisterwerke” wie

  • Sexual Parasite: Killer Pussy (寄生蟲 キラープッシー (Kiseichū: kirā pusshī)) oder
  • The Glamorous Life of Sachiko Hanai (花井さちこの華麗な生涯 (Hanai Sachiko no karei na shōgai))

verantwortlich war.

Kann man das noch besser machen?! Stripperinnen, die gegen Zombies kämpfen (wobei es das auch schon in Strippers vs. Zombies gab). Aoi Sora (蒼井そら), bewaffnet mit einer Kettensäge. Und dann auch noch in 3D… Ich denke, den Film muss man sich geben! xD

Offizielle Homepage: kyonyu-dragon.com

Übrigens wasche ich meine Hände in Unschuld. Schließlich hat mich Diruku-san (unter Freunden auch Fanservice Dirk genannt) auf den Streifen gebracht. :P

Big Tits Zombie

Pandorum

Dank Dead Space Extraction bin ich wieder Feuer und Flamme für Science-Fiction Horror. Weshalb die Sichtung von Pandorum direkt am deutschen Kinostart quasi ein Muss war. Die Amerikanisch-Deutsche Co-Produktion wurde in den Babelsberg Studios in Berlin gedreht und kann sich - entgegen aller Vorurteile gegenüber deutschen Filmen - wirklich sehen lassen.

Pandorum

In der Zukunft des Jahres 2173 sieht sich die Menschheit mit unlösbaren Problemen konfrontiert. Die immense Überbevölkerung und der Mangel an Ressourcen verschlechtern die Lebensbedingungen zunehmend. Doch es gibt Hoffnung in Form des erdähnlichen Planeten Talis. Aus diesem Grund wird ein gigantisches Raumschiff - die Elysium - gebaut um 60.000 Passagiere und unzählige Pflanzen- und Tierarten in einem 120 Jahre andauernden Kälteschlaf auf den weit entfernten Planeten zu bringen. Doch irgendetwas geht während des Fluges schief…
Corporal Bower (Ben Foster) erwacht aus dem Kälteschlaf. Bedingt durch den damit verbundenen Gedächtnisverlust muss er sich erst einmal orientieren und herausfinden, wer er eigentlich ist, wo er sich im Moment befindet und was er dort zu suchen hat. Kurze Zeit später wacht auch sein kommandierender Offizier Lt. Payton (Dennis Quaid) auf und beiden ist klar, dass etwas nicht stimmt. Zum einen vermissen sie die letzte Schicht, welche sie eigentlich wecken sollte. Zum anderen gibt es Probleme mit dem Reaktor, wodurch die Stromversorgung größtenteils unterbrochen ist. Da sie so allerdings nicht in der Lage sind die Brücke zu betreten beschließt Bower über Lüftungsschächte zum Generator zu gelangen um das Problem zu beheben, während Payton ihm über Funk den Weg weist. Schnell muss Bower jedoch feststellen, dass er nicht alleine auf dem Schiff ist und, dass das was sich noch an Bord befindet, ihn als Beute betrachtet…

Pandorum hat mich tatsächlich begeistert und kommt aufgrund der spannenden Atmosphäre, welche den Film vom Anfang bis zum Ende beherrscht, nahe an einen Klassiker wie Event Horizon heran. Vergleicht man die beiden endgültige Storys miteinander, bin ich sogar der Meinung, dass die von Pandorum besser ist. Also ab in die Kinos und gruseln! :)

Pandorum - Deutscher / German Teaser (Trailer)
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Star Trek

Anfangs stand ich dem neuen Star Trek Film äußert skeptisch gegenüber. Dafür sorgten unter anderem (falsche) Gerüchte wie jenes, dass Ben Affleck und Matt Damon Kirk und Spock verkörpern sollten. Nun habe ich mir den Film jedoch angeschaut und gebe zu, dass ich mich geirrt habe. Und Simon bekommt sein Bier. ;-) Es handelt sich um einen wirklich guten Film. Noch nie zuvor war Star Trek so actionreich, spannend, zuschauerfreundlich und sah dabei auch noch so unglaublich gut aus.
Einziges Manko, welches den meisten Zuschauern wahrscheinlich egal sein sollte ist die Tatsache, dass der Film eine Parallele Zeitlinie eröffnet, welche nicht mehr mit der ursprünglichen der Originalserie übereinstimmt. Dabei hat mir an Star Trek (und vor allem Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart) gefallen, dass Zeitreisen nicht zwangsweise auf Parallelen Zeitlinien basierten und daher auch frei von Paradoxen waren.

Star Trek

Das Föderationsraumschiff U.S.S. Kelvin wird von einem unbekannten, übermächtigen Gegner angegriffen. Bei diesem Angriff wird das Schiff vollständig zerstört und der Vater (Chris Hemsworth) vom gerade in der Geburt befindlichen James Tiberius Kirk (Chris Pine) kommt dabei ums Leben.
25 Jahre später erreicht das Hauptquartier der Sternenflotte ein Notruf vom Planeten Vulkan. Dieser wird von Eruptionen heimgesucht, bevor der Kontakt vollständig abbricht. Das Raumschiff U. S. S. Enterprise unter Kommando von Captain Pike (Bruce Greenwood) - Kirks Mentor, da er Kirk davon überzeugen konnte der Sternenflotte beizutreten - wird mit den neuen Kadetten der Akademie zu einer Hilfsmission ausgeschickt. Vulkan erreichend sieht sich die Enterprise mit dem selben Schiff konfrontiert, welches auch schon die Kelvin mühelos zerstört hat und gerade dabei ist, den Kern des Planeten anzuboren. Mit der aussichtslosen Situation eines Kampfes konfrontiert liefert sich Captain Pike dem Kommandanten des anderen Schiffes - Nero (Eric Bana) - aus, ernennt seinen Ersten Offizier, den Vulkanier Spock (Zachary Quinto), zum neuen Kapitän und James T. Kirk zu dessen Stellvertreter.
Zwar gelingt es, den Bohrstrahl des fremden Schiffes zu vernichten; jedoch zu spät. Der Planet Vulkan wird mit den meisten seiner 6 Milliarden Bewohner zerstört.
Uneins über das weitere vorgehen wird Kirk von Spock auf einem nahe gelegenen Planeten ausgesetzt. Dort trifft er unter anderem einen alten Spock (Leonard Nimoy), welcher aus der Zukunft stammt. Dieser klärt Kirk darüber auf, dass im Jahre 2387 eine Supernova den Planeten Romulus zerstören wird. Er - Spock - habe den Romulanern Hilfe zugesichert, sei aber zu spät gekommen. Aus diesem Grund hat Nero seinen Rachefeldzug gegen ihn persönlich und die Föderation gestartet. Dabei wurden die Schiffe eher zufällig mit einer Differenz von 25 Jahren in die Vergangenheit geschleudert. Also hat Nero auf Spocks Ankunft gewartet, konnte schließlich sein Schiff kapern und hat sich dessen Technologie zur Zerstörung ganzer Planeten aneignen. Aber statt Spock zu töten setzte er ihn aus, um die Zerstörung seines Heimatplaneten mit anzusehen. Neros nächste Pläne sind die Zerstörung der Erde und anschließend jedes weiteren Planeten der Föderation.
Also liegt es an Kirk, das Kommando über die Enterprise zu übernehmen und Nero ein für alle mal aufzuhalten und so die Föderation zu retten.

Star Trek

Der Film enthält sehr viel Handlung, auf die ich jetzt nicht im Detail eingegangen bin wie z. B. das Bestehen des Kobayashi-Maru-Test durch James T. Kirk. Obwohl diese dem Zuschauer in kürzester Zeit vermittelt wird, wird er jedoch nicht überfordert. Zwar mögen die genauen, späteren Verflechtungen zwischen den Charakteren jemandem, der sich der sich mit dem Star Trek Universum nicht auskennt, verborgen bleiben. Jedoch erhalten alle wichtigen Personen eine kurze, individuelle Einführung.
Auf die Zeit als Kinder und die Ausbildungsjahre bei der Sternenflotte von Kirk und Spock wird zum Glück nicht übermäßig lange eingegangen. Es reicht, um dem Zuschauer einen anschaulichen Blick auf die Gefühlsregungen und Beweggründe der Charaktere zu gestatten ohne seine Geduld übermäßig zu strapazieren und auf irgendwelche Nebensächlichkeiten abzuschweifen. Selbes gilt für die Liebelei zwischen Uhura (Zoe Saldana) und Spock, welcher nicht der Schmalz anheftet, mit dem Hollywood sonst so gerne um sich wirft.
Die am am Computer entstandenen Bilder der Raumschiffe im Weltraum sind einfach nur als beeindruckend zu bezeichnen. Vor allem das Spiel mit dem Licht ist äußert gelungen und sehr gut in Szene gesetzt.
Leider ist Herbert Weicker, die deutsche Synchronstimme von Leonard Nimoy (alter Mr. Sprock), bereits 1997 gestorben. Norbert Gescher tut zwar sein Bestes, aber es ist wie immer ungewohnt einen vertrauten Charakter mit einer anderen Stimme zu hören.
Mein Fazit: Sehenswertes Science-Fiction Kino für jedermann! Kleiner Tipp: Einfach vorher noch einmal die alten Star Trek Kinofilme mit Kirk & Co. anschauen. Denn der neue Film ist mit etlichen Bemerkungen und Hinweisen auf diese gespickt. Zumindest ich hatte da meine wahre Freude und bin ganz sicher alles andere als ein Trekkie. :)

Star Trek

Martyrs

Laut mehrerer Quellen handelt es sich bei Martyrs um einen Horrorfilm. Ich habe also einen guten, europäischen Horrorfilm im Stil von [Rec] erwartet. Was auch äußerst viel versprechend anfängt entpuppt sich ab der Mitte des Films allerdings nicht als Horrorfilm sondern als Psycho-Thriller, der sich vor allem zu einem Martyrium für die Psyche der Zuschauer entwickelt. So werden die Folterszenen immer brutaler und abstoßender. Mit dem Ergebnis, dass man sich am Ende fragt, warum man sich diesen Film eigentlich angetan hat. Im Nachhinein betrachtet hätte ich auch sehr gut darauf verzichten können.

Martyrs

Ein junges, völlig verstörtes Mädchen wird von der Polizei aufgegriffen. Sie ist vollkommen verdreckt, halb verhungert, dehydriert und war offensichtlich körperlicher Gewalt ausgesetzt. Wie sich herausstellt wurde dieses in einem alten Schlachthof gefangen gehalten. Die Gründe bleiben allerdings im Dunkeln und auch die Drahtzieher können nicht ausfindig gemacht werden. Das Mädchen (Lucie) wird in ein Waisenhaus gebracht, wo sie sich mit Anna anfreundet. Sie erzählt Anna, dass sie von einer merkwürdigen Kreatur verfolgt und verletzt wird.
15 Jahre später. Eine vierköpfige Familie sitzt gemütlich beim Frühstück. Doch Lucie (Mylène Jampanoï) stört die Idylle. Sie töten erst die beiden Elternteile und anschließend die beiden Kindern mit einer doppelläufigen Schrotflinte. Danach ruft sie Anna (Morjana Alaoui) an und berichtet ihr, dass sie “SIE” gefunden hätte und was sie getan hat. Anschließend wird sie von einer merkwürdigen, nackten, deformierten Kreatur angegriffen.
Im Laufe des Films stellt sich heraus, dass diese Kreatur nur eine Einbildung Lucies ist, welche aus dem traumatischen Ereignissen ihrer Flucht resultiert. Nachdem sich Lucien das Leben genommen hat findet Anna in dem Haus zufällig den Zugang zu einem versteckten Folterkeller. Dort findet sie die Kreatur aus Luciens Vergangenheit, welche all die Jahre eingesperrt war und gequält wurde. Früher ebenfalls ein Mädchen ist dieses körperlich wie seelisch gebrochen und degeneriert. Anna befreit sie und versucht sie medizinisch zu versorgen.
Da sich Anna immer noch in dem Haus der Familie aufhält wird sie von einer Gruppe Bewaffneter überrascht und gefangen genommen. Eine alte Dame erscheint und klärt Anna über den Zweck dieser Experimente auf. Nämlich zu erfahren, was die Menschen nach dem Tod erwartet. Aus diesem Grund werden seit Jahren Menschen gequält um sie dem Märtyrertod auszusetzen.
So wird Anna ihr nächstes Opfer, welches unbeschreibliche Qualen erdulden muss. Wird ihr die Flucht gelingen oder werden ihre Foltermeister gar ihr Ziel erreichen?

Martyrs

Religulous

Es ist Osterzeit. Also eine Zeit, in der man medial von christlichen Filmen, Jesus Dokumentationen und historisch inspirierten Spielfilmen wie Spartakus oder Ben Hur bombardiert wird. Will man dem entgehen, bleibt einem nichts anderes übrig als das TV Gerät ausgeschaltet zu lassen.

Aber es ist auch die ideale Zeit, um sich den Dokumentarfilm Religulous (oder alternativ Das Leben des Brian) anzuschauen. In diesem reist der US-Amerikanische Komiker Bill Maher um die halbe Welt (Salt Lake City, Amsterdam, Jerusalem, London, Vatikan Stadt, etc.) um sich mit den verschiedensten Menschen (einer Gruppe Trucker, einem antizionistischen Rabbi, schwulen Moslems, einem US-Senator, etc.) über ihren Glauben und die Religion zu unterhalten.

Religulous

Ich hoffe sehr, dass der Film bei uns in die Kinos kommt. Denn seit Michael Moores Bowling for Columbine hat es keinen so guten, kinowürdigen Dokumentarfilm mehr gegeben. Ich würde sogar sagen, dass der Film Moores Format noch übertrifft. Dabei betrachtet er das Thema weder von einem Wissenschaftlichen Standpunkt wie ein Richard Dawkins es machen würde noch geht er so taktlos und plump vor wie ein Michael Moore. Ganz im Gegenteil! Durch seine freundliche und ungezwungene Art Fragen zu stellen und Dialoge zu führen wirkt er von Anfang an sympathisch und weder beleidigend noch provozierend.

Wenn man zum ersten mal von Religulous hört könnte man meinen, dass es darum geht die Religionen zu verarschen. Aber das der Film so furchtbar humoristisch ist liegt im Großen und Ganzen an den Antworten der verschiedenen Leute. Und nicht daran, dass Maher zwanghaft versucht die Religion durch den Kakau zu ziehen. Dafür sorgen ihre Fürsprecher schon zu genüge.
Eine meiner Lieblingsstellen ist beispielsweise die, wenn Senator Mark Pryor dämmert, dass er gerade etwas entsetzlich dummes gemacht hat, als er sagte:

“You don’t have to pass an IQ test to be in the Senate”

– Mark Pryor, Senator des US Bundesstaates Arkansas

Man kann sogar die genaue Sekunde erkennen, wo ihm die Erkenntnis dämmert, dass er das besser nicht gesagt hätte.

Religulous

Der Rundumschlag gegen die Religion, der sich nicht nur gegen die in dem Film aufgegriffenen richtet, hat nicht das Ziel die Religion ins lächerliche zu ziehen. Vielmehr soll der Film wachrütteln und zum Nachdenken anregen. Und richtet sich somit vor allem an rationalen, nicht religiösen Menschen und diese, welche im Allgemeinen als “gemäßigte Gläubige” bezeichnet werden könnten. Daher schlägt Maher gegen Ende auch ernstere Töne an.

Grundsätzlich ist Religulous ein Muss für jedern, der keine Angst davor hat, sich auch einmal kritisch mit dem Thema Religion auseinanderzusetzen. Und bekommt von mir das Prädikat: Besonders Wertvoll!

Battlefield Earth

“A million monkeys with a million crayons would be hard-pressed in a million years to create anything as cretinous as Battlefield Earth.

– Rita Kempley (Washington Post)

The Curious Case of Benjamin Button

Eine alte Frau liegt in einem Krankenhaus im Sterben und bittet ihre Tochter ihr aus einem Tagebuch vorzulesen. So beginnt Der Seltsame Fall des Benjamin Button. Erzählt aus der Sicht von Benjamin Button…

Am 11. November 1918 - dem Ende des 1. Weltkrieges - wird ein kleiner Junge in New Orleans geboren. Während seine Mutter bei der Geburt stirbt ist sein Vater - Thomas Button (Jason Flemyng) - von ihm abgestoßen und angewidert. Denn das Kind ist nicht normal. Zwar gleicht seine Statur einem Neugeborenem, doch ist es zugleich alt und gebrechlich.
So reißt er es an sich und stürmt aus dem Haus. Nachdem der erste Versuch es zu ertränken an der Aufmerksamkeit eines Polizisten scheitert und er fliehen kann, legt er es kurzentschlossen auf die Treppen eines Altenheims.
Dort wird der Junge von der Krankenschwester Queenie (Taraji P. Henson) gefunden, welche selbst keine Kinder bekommen kann. Daher beschließt sie, das Kind bei sich aufzunehmen und wie ihren eigenen Sohn groß zuziehen; sie nennt ihn Benjamin.

Entgegen der Prognose eines Arztes, der allerlei Alterskrankheiten wie Gicht oder Rheuma diagnostiziert, überlebt Benjamin. Er ist zwar alt und gebrechlich. Doch scheint sich sein Zustand zunehmend zu stabilisieren. Denn im Gegensatz zu allen anderen altert er nicht sondern wird beständig jünger. Eines Tages begegnet er einem kleinen Mädchen namens Daisy, welches ihre Großmutter besucht und verliebt sich sofort in sie.

Benjamin heuert irgendwann auf einem Kutter an um etwas Geld zu verdienen. Später verlässt er New Orleans und bereist mit diesem die ganze Welt. Bis schließlich der 2. Weltkrieg ausbricht und das Schiff samt Besatzung in den Dienst der US Navy gestellt werden…

Benjamin Button

Selbstverständlich kommen Benjamin und Daisy nach einigen Widrigkeiten zusammen und werden ein paar. Doch das wirklich interessante ist der Umgang mit Benjamins Bürde, dass er immer jünger wird. Denn während es ihm immer besser geht sterben um ihn herum all die Menschen, die er liebt und die ihm wichtig sind. Doch auch er kann nur bis zu einem gewissen Punkt jünger werden…

Der Seltsame Fall des Benjamin Button basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald aus dem Jahre 1921 und ist eines der schönsten Dramen / Liebesgeschichten, die ich seit langem auf der Leinwand bewundern konnte. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Filmen des Genres trieft dieser Film nicht vor Schmalz und übertriebener Romantik. Dabei hilft unter anderem die autobiografische Erzählweise des Films, die den Zuschauer immer wieder in die Gegenwart zurück holt und unweigerlich an Forrest Gump erinnert, den ich in die selbe Filmkategorie einordnen würde und dem der Film in nichts nachsteht.
Die drei Oscars für Art Direction, Makeup und Visual Effects hat der Film übrigens zu Recht erhalten.

Benjamin Button

The Spirit

Der junge Polizist Denny Colt (Gabriel Macht) wurde erschossen. Doch auf wundersame Weise ist er ins Leben zurückgekehrt und unsterblich geworden. Unwissend um die Umstände seiner Wiederauferstehung lässt er sein altes Leben hinter sich und verschreibt sich der Verbrechensbekämpfung in seiner Heimatstadt Central City. Um in Zukunft als Maskierter Superheld - der Spirit - für Recht und Ordnung zu Sorgen. Dabei bekommt er es mit dem Octopus (Samuel L. Jackson) zu tun. Einem Superschurken der - ebenfalls unsterblich - zu Spirits Erzfeind wird und Andeutungen macht, er wüsste warum Spirit und er so sind, wie sie sind.
Während Sand Saref (Eva Mendes), eine alte Jugendliebe von Denny, es auf den Schatz der Argonauten abgesehen hat, will Octopus mittels Herakles’ Blut zu einem Gott und somit zum Herrscher der Welt werden. Dabei kommen sich beide in die Quere und vertauschen die Kisten mit dem jeweiligen Inhalt.
Nun liegt es am Spirit den Austausch der beiden Kisten zu verhindern und somit die Welt zu retten.

The Spirit

Mein erster Eindruck von diesem Film war furchbar. Was unter anderem daran lag, dass er so starkt mit den Filmen 300 und Sin City beworben und assoziiert wurde. Dementsprechend war auch meine Erwartungshaltung, die in keiner Weise befriedigt wurde.
Zwar ist der Film stilistisch an die anderen beiden Filme angelehnt und die Bilder sind künstlerisch betrachtet erstklassig. Doch wirken die Charaktere und Dialoge ziemlich flach und kühl. Die ganze Szenerie ist sehr surreal und - zumindest meiner Meinung nach - eher als Komödie zu verstehen. Ob dies im Comic genauso ist? Es wäre interessant, dies einmal herauszufinden…

Harold & Kumar 2

Angesichts des drohenden Terrors aus unserer Nachbarschaft kann man nicht vorsichtig genug sein! Aber zum Glück gibts ja diesen Film, der genau das auf die Schippe nimmt. Außerdem ist Neil Patrick Harris cool. ^_^

harold and kumar escape from guantanamo bay official trailer
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