Stanley Philipps (John Cusack) lebt mit seinen zwei Töchtern in einem US-Stützpunkt. Während er sich um die Kinder kümmert und in einem Supermarkt arbeitet ist seine Frau als Soldatin im Irak.
Als er eines Tages die Nachricht überbracht bekommt, dass seine Frau bei der Ausübung ihrer Pflicht im Feld gefallen sei, ist er wie gelähmt. Er weiß nicht, wie er es seinen Kindern beibringen soll und beschließt aus der Not der Hilflosigkeit heraus, mit ihnen einen Ausflug in einen Freizeitpark zu unternehmen. So beginnt die mehrere Tage andauernde Fahrt…
Amerika hatte schon immer Probleme damit, Verluste zu akzeptieren. Das war in Vietnam so und das ist auch wieder im Irak so. Grace is Gone ist allerdings eine andere herangehensweise an das Kiregsthema, als man es sonst gewohnt ist. Der Mann, der zu Hause geblieben ist und es nicht übers Herz bringt seinen Töchtern die Hoffnung zu nehmen, dass sie ihre Mutter bald wieder in die Arme schließen können. Allerdings handelt es sich nicht um einen Antikriegsfilm wie beispielsweise Apocalypse Now. Dafür fehlt einfach das passende Statement. Auch ist der Film teilweise einfach zu langatmig und zu klischeebehaftet. Trotzdem würde ich den Film nicht als “schlecht” bezeichnen. Man sollte allerdings im Vorfeld wissen, worauf man sich einläßt, da man sonst nicht viel Freude daran hat. Nämlich ein ernstes Familiendrama um Hoffnung, Lügen und Enttäuschung.


Name: Marc













