Einträge mit dem Tag: disney

The Black Hole

Im Jahre 2130 befindet sich das Raumschiff USS Palomino auf dem Weg zur Erde. Als sie ein nahes, schwarzes Loch passiert, entdeckt die Crew ein riesiges, unbekanntes Schiff, welches sich zwar im Ereignishorizont des schwarzen Loches befindet, aber merkwürdigerweise nicht hineingezogen wird. Das Schiff stellt sich als die seit 20 Jahren verschollene USS Cygnus heraus, welche damals auf der Suche nach bewohnbaren Planeten war.
Die Mannschaft beschließen das Geisterschiff genauer zu untersuchen und an Board zu gehen. Dort werden sie von Dr. Hans Reinhardt (Maximilian Schell) - Kapitän und Wissenschaftler - empfangen, der wie sie feststellen müssen, der einzige Mensch auf an Bord ist. Er berichtet ihnen, dass das Schiff damals havarierte und daher von der Crew verlassen wurde. Nachdem er die Lage stabilisieren konnte hat er sich weiter seinen Forschungen gewidmet und enorme wissenschaftliche Fortschritte gemacht. Wie z. B. das Antigravitationsfeld, welches das Schiff vor dem schwarzen Loch schützt.
Die Besatzung der USS Palomino ist jedoch misstrauisch. Wieso hatte Reinhardt nicht auf die Funksprüche geantwortet? Wieso ist er alleine zurück geblieben? Und wieso ist die Mannschaft der Cygnus nie auf der Erde angekommen? So beginnen sie Nachforschungen anzustellen, die sie schließlich auf die Spur eines schrecklichen Geheimnisses führen…

Probotector IIProbotector II

Ein echter Science-Fiction Klassiker aus dem Jahre 1979. Schade nur, dass er aus dem Hause Disney stammt. Denn leider denke ich, dass man dem Film seine zwanghafte Jugendfreundlichkeit in Form von knuddeligen, sympathischen Robotern mit großen, aufgemalten Augen, einfach zu deutlich ansieht. Wahrscheinlich mit ein Grund, weshalb der kommerzielle Erfolg relativ gering war.
Doch grundsätzlich hat Das Schwarze Loch mit Verrat, bösen Robotern und einem wahnsinnigen Wissenschaftler eine echt gute Story und - für die damalige Zeit - ziemlich gute Spezialeffekte. Alles in allem lohnt es sich den Film anzuschauen.

Alice in Wonderland

Die 19 jährige Alice Kingsley ist ein verschrobenes Mädchen, welches sich nicht den Gesellschaftlichen Normen unterordnen will und von außergewöhnlichen Ideen nur so strotzt. Daher kommt sie mit anderen Menschen oft nicht klar. Als ihr dann mit 19 Jahren aus heiterem Himmel ein Heiratsantrag gemacht wird, kommt sie damit nicht klar. Alice flüchtet und rennt dabei einem weißen Kaninchen hinterher. Sie folgt ihm, bis sie in seinen Kaninchenbau fällt.
So findet sie findet sich in Wunderland wieder. Dort wurde sie schon sehnlichst erwartet, da es ihr vorbestimmt ist den Jabberwocky (ein Drachenartiges Monster) zu erschlagen und so die Terrorherrschaft der roten Königin zu beenden. Alice selbst ist von diesem Plan allerdings nicht sonderlich begeistert und hält alles nur für einen Traum.

Der Film taugt meines Erachtens weder als Hommage an den alten Disney Zeichentrickklassiker, noch als würdige Fortsetzung. Obwohl Disney und auch Tim Burton (Regie) anscheinend alles an Computergraphiken aufgefahren haben, was sie finden konnten und dem Hype des 3D gefolgt sind, ist der Film wirklich schwach. Die Dialoge sind öde, die Charaktere können nicht überzeugen (was leider auch für Johnny Depp als Hutmacher gilt) und die Story ist einfach zu langweilig. Es fehlt an Spannung und Wendungen. Statt dessen sieht man eine Alice, deren Abenteuer eher einer Kaffeefahrt gleicht. Es läuft einfach alles zu glatt und ist zu vorhersehbar.
Am Ende fragt man sich, ob man diese 1½ Stunden nicht hätte besser verbringen können. Und ich rate jedem, genau das zu tun, statt diesen Film zu sehen.

Alice in Wonderland