Sechs Freunde sind auf dem Weg zur Hochzeit einer Freundin. Unterwegs machen sie Halt in der verschlafenen Kleinstadt Lovelock um zu übernachten und lassen sich in der Privatpension von Mr. Wise (David Carradine) nieder. In der Nacht müssen sie entsetzt feststellen, dass der französische Koch ermordet wurde. Außerdem erleidet Mr. Wise kurz darauf einen Herzinfarkt und stirbt. Unverzüglich alarmieren sie den ortsansässigen Sheriff (Jeffrey Dean Morgan), welcher mit den Ermittlungen beginnt und die Gruppe an einer baldigen Weiterreise hindert.
Sara (Ever Carradine) und Christian (Jeremy Sisto) begeben sich ins Stadtarchiv um mehr über Mr. Wise und sein Gasthaus in Erfahrung zu bringen. Dabei stellt sich heraus, dass Mr. Wise die Leiche seines eigenes Sohnes exhumiert und ein dunkles ritual durchgeführt hat um den Geist seines Sohnes in eine kleine Holzschatulle zu sperren.
Währenddessen muss Johnny (Oz Perkins) feststellen, dass er von seinen Freunden aus dem Haus ausgesperrt wurde und versucht mit einer Leiter durch ein Fenster im ersten Stock zu klettern. Dabei stößt er unbeabsichtigt die Schatulle um und wird von dem bösartigen Geist besessen, welcher nun mordend durch die Stadt zieht. Zu allem Übel ist dieser mit Hilfe der Schatulle auch noch dazu in der Lage weitere besessene Menschen zu erschaffen, welche ihm bedingungslos folgen.
Der Film ist sehr witzig und qualitativ hochwertiger als der Durchschnitt des Genre. Dabei ist die musikalische Untermalung wie der gesamte OST erstklassig und stimmig (Country passt einfach zu Zombiefilmen!). Insbesonders die drei Lieder, welche von Zachariah Selwyn, dem Lead Singer von Zachariah and the Lobos Riders beigesteuert wurden sind sehr gut. Dabei wird die Handlung sehr schön durch Szenen eines singenden Cowboys (Zachariah) zusammengehalten, was den Comedyanspruch unterstreicht und der Stimmung zuträglich ist. Selbstverständlich fließt auch literweise Blut und Dead & Breakfast geizt nicht mit brutalen Szenen. Weggeschossene oder mit einer Kettensäge abgetrennte Köpfe sind eine Selbstverständlichkeit. Was ich jedoch seltsam finde ist, dass es der Film bei all der Gewalt irgendwie geschafft hat, als FSK 16 eingestuft zu werden.
Die deutsche DVD glänzt mit vielen Extras. Darunter ein alternativer Abspann, Outtakes und Audiokommentare der Darsteller.
Dead & Breakfast bietet eine solide B-Movie-Horror-Comedy. Diese kann zwar nicht an das Format eines Planet Terror heranreichen ist meines Erachtens aber besser als Shaun of the Dead.


Oira sukeban (おいら女蛮) bzw. Sukeban Boy basiert auf dem gleichnamigen Manga von Nagai Gō (永井 豪), welcher unter anderem durch seine Werke Shin Devilman (新デビルマン) und Cutie Honey (キューティーハニー) bekannt ist. Ansonsten könnte der Film durch die viele, nackte Haut auch als billiger Softpornostreifen durchgehen, wenn andererseits nicht mit entsprechend viel Kunstblut aufgewarten werden würden. Dabei werden die Szenen im laufe des Films immer abgedrehter. Bis hin zu schießenden Brüsten.




Ganz Klar: 4 Sender waren mehr als genug. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde man auf allen Sendern mit dem selben Einheitsbrei an Musik, Telefon-Gewinnspielen, Klingeltonwerbung und irgendwelchen US-MTV Produktionen zugemüllt.
Mit dabei ist auch Joe Viterelli (hier als Vinnie D”Agostino), dem die Rolle des Italo-Mafioso geradezu auf den Leib geschneidert zu sein scheint und den wir bereits aus vielen anderen Filmen dieser Art kennen. Kann es sein, dass es in Hollywood ein ungeschriebenes Gesetz gibt, dass dazu verpflichtet Joe Viterelli eine Rolle anbieten zu müssen, wenn man einen Mafia-Film drehen will? ;-)
Name: Marc













