Einträge mit dem Tag: china

The Tank Man

Zum 20. mal jährt sich heute das Massakers am Tian’anmen-Platz (天安門廣場 / 天安门广场 (Tiān’ānmén Guǎngchǎng)) vor dem Tor des himmlischen Friedens (天安門 / 天安门, Tiān’ānmén) in Peking (北京 (Běijīng)). Als das chinesische Militär gewaltsam die Studentenproteste beendete, welche sich gegen die herrschende Kommunistische Partei richteten und Demokratie und Pressefreiheit forderten.
Heute läuft die chinesische Zensur auf Hochtouren. Um jegliches Gedenken der Opfer und die bloße Erinnerung an die Ereignisse zu unterbinden. Um so wichtiger ist es, dass sich der Rest der Welt daran erinnert, was am 4. Juni 1989 passiert ist.
Damals gingen die Bilder eines einzelnen Mannes, welcher gewaltlos eine Kolonne von Panzern zum Stehen brachte um die Welt. Doch niemand weiß, wer dieser Mann eigentlich war und was aus ihm geworden ist. Trotzdem sollten wir ihn nie vergessen. Die englische Dokumentation The Tank Man befasst sich eingehend mit den Geschehnissen vor 20 Jahren, ihren Auswirkungen und dem dem Mythos des “Tank Man”.
Zwar wirkt die Volksrepublik China (中華人民共和國 / 中华人民共和国 (Zhōnghuá Rénmín Gònghéguó)) heute totalitärer und kontrollierter als jemals zu vor. Doch sind dies die Zeichen dafür, dass die Regierung seit dem 4. Juni 1989 ganz genau weiß, wie wackelig ihr Stuhl eigentlich ist.

The Tank Man 1/8
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The Tank Man 2/8
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The Tank Man 3/8
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The Tank Man 4/8
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The Tank Man 5/8
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The Tank Man 6/8
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The Tank Man 7/8
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The Tank Man 8/8
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Warum Entwicklunsghilfe für China und Indien?

Ich wusste garnicht, dass Indien ein Weltraumprogramm hat. Um so verwunderter war ich gestern, als ich lesen konnte, dass es geplant ist, am 22. Oktober eine Sonde auf den Mond zu schießen.

Spontan ist mir eingefallen, dass Indien immer noch ein bitterarmes Land ist, in dem jeden Tag Menschen auf offener Straße verhungern. Und es daher - übrigens genau wie China - Entwicklungshilfe bekommt. Allerdings wird das heute lieber “Entwicklungszusammenarbeit” genannt. Ist aber inhaltlich das selbe.
Die Ziele von Entwicklungshilfe sind: “Armut bekämpfen, Frieden sichern und Demokratie verwirklichen, die Globalisierung gerecht gestalten und die Umwelt schützen.” (Tagesschau)

Löbliche Ziele. Aber in Anbetracht dessen, dass sowohl in China als auch in Indien die große Mehrheit der Bevölkerung in Armut lebt und die Machthaber das Geld offensichtlich für Spielereien wie ein Weltraumprogramm oder die Entwicklung eigener Atombomben (wie war das mit dem Frieden?) ausgeben, vollkommen unangebracht. In Länder, welche sich durch solche Staatsausgaben quasi selbst disqualifizieren sollte kein einziger Cent mehr fließen.
Denn es gibt noch genügend andere arme Länder auf der Welt - besonders in Afrika - die Entwicklungshilfe ebenfalls bitter nötig hätten. Wo Brunnen gebohrt, Krankenhäuser und Schulen gebaut und versucht werden sollte eine landwirtschaftliche Infrastruktur aufzubauen.

Von der Idee, das Geld zu nehmen um die immer weiter wachsende Staatsverschuldung Deutschlands abzubauen, ganz zu schweigen.

Olympische Spiele 2008

Die Olympischen Sommerspiele 2008 sind nun bereits seit einiger Zeit beendet und waren ein riesen Erfolg. China konnte sich der Welt präsentieren, das IOC war mit Ablauf und Organisation voll zufrieden und der DOSB freute sich über die zahlreichen Medaillen. Ist doch alles wunderbar, oder? Zumindest, wenn man es vermeidet an die Zeit vor- und während der Spiele zu denken.

Erst wurde die Vergabe der Spiele damit gerechtfertig, dass diese zu einer Besserung der Menschenrechtslage in China beitragen könne. Als dann das Wort “Boykott” in den Mund genommen wurde, wurde jedoch sofort darauf hingewiesen, dass die Spiele nicht für politische Ziele instrumentalisiert werden düften. Schade nur, dass dies Wunschdenken war und ist. Die Spiele waren schon immer politisch. Egal, ob es sich um die Propagandaspiele 1936 in Berlin, die Boykottspiele während des kalten Krieges oder eben um die olypmischen Spiele 2008 in China handelt. Neu war allerdings, dass es diesmal nicht hieß West gegen Ost, sondern China gegen den Rest der Welt.
Und an der Menschenrechtslage hat sich selbstverständlich überhaupt nichts verändert.
Was die versprochene Pressefreiheit anbelangt, so haben die vielen Quärelen und Einschränkungen denen sich westliche Reporter aussetzen mussten gezeigt, dass man es mit dieser, je nach Bedarf, mal mehr und mal weniger genau genommen hat.
Von Tibet ganz zu schweigen…

Aber wie schon der ehemalige IOC-Präsident Avery Brundage sagte: “The games must go on.”
Denn bei all dem Geld, was hinter den Spielen steckt wird niemand auch nur im Traum daran denken, diese weiter zu hinterfragen. Und ihre Propagandawirkung unumstritten. Ich bin mal gespannt, wann sie an Nordkorea vergeben werden.

Geschäfte in Fernost

“Das Geschäft läuft in Japan. China ist im Grunde die Grabstätte mittelständiger Unternehmen die gedacht hatten in China wächst das Gold. Das wirkliche Geschäft, auch heute noch in der Tradition, wird in Japan gemacht.”

Prof. Dr. Manfred Pohl

Lächeln

“Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.”

– Aus China

Armeen

“Eine von gerechtem Zorn beseelte Armee ist unbesiegbar, eine selbstgefällige Armee wird unweigerlich geschlagen werden”

– Chinesisches Sprichwort

Langsames Vorwärtsgehen

“Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen, fürchte dich vor dem Stehenbleiben.”

– Chinesisches Sprichwort

Lächeln

“Das Leben meistert man entweder lächelnd oder überhaupt nicht.”

– Chinesiches Sprichwort