Mit Monster Hunter Tri führt Capcom seine berühmte Monster Hunter Serie weiter und bringt diese auf die Wii. Den Anfang nahm die Serie 2004 auf der Playstation 2 und wurde seitdem immer weiter ausgebaut. Ursprünglich sollte モンスターハンタートライ für die Playstation 3 erscheinen, wurde dann allerdings - aufgrund zu hoher Entwicklungskosten - für die Wii entwickelt.
Grafik
Da es die Wii ist, gibt es leider keine HD Graphik. Sie ist allerdings trotzdem sehr gut und die Monster wirken aufgrund ihrer Animationen lebendig und die Umgebung ist beeindruckend. Einzig die Dialogboxen sind auf unserem 46″ Full HD Fernseher wirklich schlecht zu lesen. Und auch der Einsatz des Wii Component Cable und die Umstellung auf 480p hat nicht wirklich eine Verbesserung gebracht.
Steuerung
Bei mir hat sich schnell herauskristallisiert, dass für mich die Mischung aus Wiimote (zum Eintragen von Monsterinformationen in das Bestiarium) und Classic Controller (1. Steuerung) genau mein Ding ist. Alternativ steht noch eine 2. Steuerungsoption für den Classic Controller zur Verfügung oder man kann auch nur mit Wiimote und Nunchuck spielen. Den Classic Controller Pro braucht man nicht unbedingt. Alles in allem ist die Steuerung sehr gut, einfach und intuitiv.
Story
Im Singleplayermodus gibt es in den einzelnen Abschnitten zwar eine rudimentäre Story. Doch dient diese im Grunde nur dazu, die Verkettung an unterschiedlichen Quests zusammen zu halten.
Sound
Die Soundeffekte sind passend und zahlreich, während die musikalische Untermalung erstklassig und “episch” ist.
Gameplay
Das Gameplay ist ziemlich simpel. In erster Linie erfüllt man Quests, bei denen man Gegenstände sammeln und Monster erlegen oder einfangen muss. Für die Quests erhält man Punkte, durch die mit der Zeit neue, schwerere Quests freigeschaltet werden. Da es keine Erfahrungspunkte und Charakterlevel im eigentlichen Sinne gibt, kann man sich nur durch neue Gegenstände verbessern. Für die verschiedenen Waffen und Rüstungen gibt es ein ausgefeiltes Craftingsystem. Es werden also wieder Items benötigt.
Das Leveldesign ist schön und abwechslungsreich. Es ist jedoch schade (und wahrscheinlich der limitierten Hardware der Wii zu verdanken), dass es zwischen den einzelnen Abgeschnitten eines Gebiets Ladepausen gibt.
Multiplayer
モンスターハンタートライ bietet entweder lokalen Splitscreen Co-op für 2 Spieler oder (im Gegensatz zu Japan kostenlosen) Online-Multiplayer für bis zu 4 Spieler. Insgesamt liegt in beiden Varianten die eigentliche Stärke des Spiels, da es viel mehr Spaß macht, in der Gruppe auf die Jagd zu gehen. Außerdem wird Wii Speak unterstützt, was die Kommunikation enorm vereinfacht.
Fazit
Insgesamt bin ich von モンスターハンタートライ enttäuscht. Mir persönlich ist die Story zu dünn und bessere Gegenstände im Spiel als Motivation zu wenig. Zwar sind die Monster abwechslungsreich und werden im Laufe des Spiels nicht nur größer, sondern auch anspruchsvoller. Unterm Strich ist man jedoch die meiste Zeit am Grinden (wobei die Taschen bei der Fülle an Materialien und Gegenständen grundsätzlich zu klein sind). Wem das nichts aus macht, der bekommt mit dem Spiel eines der besten Online-Spiele für die Wii. Wer damit nichts anfangen kann (so, wie ich), der sollte besser die Finger davon lassen.
Ein Klassiker der Videospielgeschichte wurde nach der altbekannten Formel Street Fighter + Darkstalkers + SD + Puzzle = 可愛い neu aufgelegt. :)
Dabei werden farbige (blau, grün, rot, gelb) Edelsteine geschickt übereinander gestapelt. Damit die Steine allerdings verschwinden (und sich die jeweiligen SD Charaktere prügeln) braucht man Zerstörungssteine der jeweiligen Farbe, welche dann alle damit verbundenen Edelsteine zerstören. Es ist also sinnvoll möglichst viele Steine der gleichen Farbe zu gruppieren.
Das zerstören eigener Edelseine führt zum Erscheinen von Gegensteinen beim Gegner. Diese können wir eine gewisse Zeit nicht zerstört werden, bevor sie sich in normale Edelsteine verwandeln. Verloren hat, wer - ähnlich Tetris - wer am oberen Bildschirmrand angekommen ist und keine neuen Steine mehr platzieren kann.
Gegenüber dem Original fällt beim HD Remix natürlich die aufpolierte Graphik ins Auge. Bei dem HD Update wurden alle Hintergründe und Charaktere neu gezeichnet, die Sprites bilinearen interpoliert und neue Animationen für die Steine (welche jetzt jeweils einem Element entsprechen) entworfen.
Neben dem bereits beschriebenen X’-Modus (Standardspiel) gibt es noch drei weitere Spielmodi (X-, Y-, Z-Modus) mit jeweils anderen Regeln. Außerdem unterstützt Super Puzzle Fighter II Turbo HD Remix 4-Spieler Multiplayer, einen Beobachtermodus, ein Ranglistensystem und Spiele über das Internet.
Vor 100 Jahren wurde der achtköpfige, dämonische Lindwurm Orochi in einer epischen Schlacht von der weißen Wölfin Shiranui und dem edlen Krieger Nagi besiegt. Seit dieser Zeit herrschte Frieden und Wohlstand im Lande Nippon.
Doch als Orochi aus seinem Gefängnis befreit wird, wird das Land von Finsternis und Verzweiflung heimgesucht. Einzig das kleine Dorf Kamiki wurde noch nicht verschlungen sondern von seiner Schutzgötting - Sakuya - vor dem Untergang bewahrt. Sie wendet sich an niemand geringeren als die Sonnengöttin Amaterasu (天照), welche die Welt retten soll. Und so erscheint diese als Shiranuis Reinkarnation um die Dunkelheit und Orochi zu besiegen.
Ōkami ist nicht nur eines der besten Action-Adventure, sondern auch eines der besten Spiele für Wii und Playstation 2. Ehrlich gesagt kann ich mir jedoch nicht vorstellen, wie man die Pinselstriche (siehe Video) mit einem normalen Controller ordentlich ausführen möchte. Während das Spiel für die Wii und ihre Steuerung geradezu prädestiniert ist.
Im Jahre 1987 veröffentlichte Capcom (株式会社カプコン) das Spiel Top Secret (トップシークレット) in Japan, welches nachfolgend auch für einige Heimcomputer umgesetzt und im Westen unter dem Titel Bionic Commando vermarktet wurde. Das Spiel zeichnet sich durch die Eigenheit aus, dass der Protagonist nicht springen kann. Statt dessen verfügt er über einen bionischen (Greif)Arm mit dessen Hilfe er sich durch die Level bewegt.
1988 wurde das Spielkonzept übernommen und erschien unter dem Titel Hitler no Fukkatsu: Top Secret (ヒットラーの復活 トップシークレット) für das NES. Das neue Spiel war im Gegensatz zu seinem Vorgänger wesentlich umfangreicher (12 statt 4 Level), graphisch aufwändiger und verfügte über eine ausgefeilte Story:
Der bösartige General Weizmann (Killt in der westlichen Version) und seine Nazischergen der Imperialen Armee versuchen die letzte Geheimwaffe des 3. Reichs - den Albatros - fertigzustellen. Allerdings weiß nur Adolf Hitler, wie die Waffe vollendet werden kann und wird zu diesem Zweck wiederbelebt. Der Geheimagent Super Joe wird von den Federal States of America (FSA) ausgesandt um die Nazis aufzuhalten. Jedoch bricht der Kontakt zu diesem unerwartet ab. Daher wird ein zweiter Agent - Rad Spencer - ausgesandt um Super Joe und die Welt zu retten.
Außerhalb Japans wurde dieser Klassiker der Computerspiele wie sein Vorgänger mit dem Titel Bionic Commando versehen und fiel der Zensur zum Opfer. So wurden z. B. alle Hakenkreuz-Symbole durch Adler ersetzt und Adolf Hitler in Master-D umbenannt. Trotzdem blieb das Spiel umstritten; u. a. wegen dem brutalen Ableben des Endgegners.
Das erste Remake von Bionic Commando erschien 1992 für den Gameboy. Der einzige Unterschied war, dass das Setting von der Gegenwart in die Zukunft verlegt wurde und daher alles etwas futuristischer ist. Der Plot wurde jedoch beibehalten.
Im August 2008 wurde ein weiteres Remake von Bionic Commando veröffentlicht, welches voll überzeugen kann, da es sich sehr an der Spielweise seines Vorgängers orientiert. Selbst die Musik wurde als Remix von Simon Viklund übernommen. Und ist echt fett! ;-)
2009 war dann Schluss mit den Remakes und es ging mit fortgeführter Story in die 3. Dimension:
10 Jahre sind seit der Zerschlagung der Imperialen Armee und der Zerstörung des Albatros vergangenen. Das Programm mit bionischen Körperteilen hat sich als voller Erfolg herausgestellt und immer mehr Agenten der FSA werden mit diesen ausgerüstet. Es kommt jedoch zu einem Zwischenfall, bei dem Spencer sich weigert zwei abtrünnige, bionische Prototypen auszuschalten und in Folge dessen mehrere Agenten ums Leben kommen. Daraufhin wird er vor ein Kriegsgericht gestellt und zum Tode verurteilt.
Während Spencer in seiner Zelle sitzt wächst die Kritik an der bionischen Waffenforschung bis diese 2036 beendet und die Verwendung verboten wird. Was zur Bildung zweier Lager, der Bionic-Gegner und -Befürworter führt. Fünf Jahre nach dem Verbot der Bionic kommt die pro bionische Terrorgruppe BioReign in den Besitz einer mächtigen Waffe. Sie lassen diese über der Stadt Ascension detonieren, welche durch die dadurch hervorgerufenen Erdbeben fast vollständig zerstört wird. Anschließend besetzt BioReign die Ruinen der Stadt und erlangt Kontrolle über das Luftabwehr-Gitter. Nach mehreren fehlgeschlagenen Luft- und Landoperationen zur Befreiung der Stadt liegen die Ziele BioReigns immer noch im Dunkeln und es scheint als wäre Ex-Agent Spencer die letzte Hoffnung der FSA.
Was ist eigentlich aus den guten, alten Street Fighter (ストリートファイター) Charakteren geworden ist an die man so viele, schöne Kindheitserinnerungen hat? In meinem Fall durch Street Fighter II auf dem SNES. Natsukashii! Diese Frage beantwortet zum Glück Street Fighter: The Later Years. Und sie sind alle dabei: Zangief (ザンギエフ), Dhalsim (ダルシム), Ryu (リュウ), M. Bison, Sagat (サガット), Vega, Edmond Honda (エドモンド 本田), Blanka (ブランカ), Chun-Li (チュンリー,), Balrog, Ken Masters (ケン・マスターズ) und Guile (ガイル).
Übrigens ist dies nur die westliche Bezeichnung der Kämpfer. Im Gegensatz zum japanischen Original haben nämlich Bison (Vega (ベガ)), Vega (Balrog (バルログ)) und Balrog (Mike Bison (マイク・バイソン)) die Namen getauscht damit es nicht zu Verwechslungen zwischen Mike Bison und dem Profiboxer Mike Tyson kommt.