The Sky Crawlers: Innocent Aces ist ein Luftkampfspiel von Project Aces (Bandai Namcos Entwickler der Ace Combat-Serie), welches exklusiv für die NintendoWii erschienen ist. Wie der Name schon verrät basiert es auf der Sky Crawlers Serie von 森 博嗣 (Mori Hiroshi).
Innocent Aces ist praktisch ein Prequel zum Sky Crawlers Anime. In 17 abwechslungsreichen Missionen wird die Geschichte einer Gruppe von Kampfpiloten erzählt, welche auf der Seite von Rostock gegen den gegnerischen Rüstungskonzern Lauder kämpfen. Schließlich bekommt die Einheit die ersten Kildren zugeteilt, um ihre Verluste auszugleichen.
Besonders interessant ist die Steuerung des Spiels. Denn der Nunchuck fungiert als Steuerknüppel des Flugzeugs, welches man fliegt. Dabei funktioniert das ganze unglaublich gut und sehr intuitiv. Alternativ kann aber auch der Classic Controller und der GameCube Controller verwendet werden.
Der Soundtrack hat die Qualität des Anime und die Story wird sowohl durch die interessanten Charaktere als auch durch Anime-Sequenzen zusammen gehalten und spannend erzählt. Motivierend ist außerdem, dass man im Laufe des Spiels neue Flugzeuge und Modifikationen (Waffen, Lackierung, Motoren, Panzerung, etc.) für diese frei spielt.
Ich persönlich mag das Spiel sehr und kann es jedem nur empfehlen. Allerdings sollte man sich vorher das Sky Crawlers Anime anschauen. Andernfalls steht man schnell vor mehr Fragen als Antworten und kann auch das Ende nicht wirklich würdigen.
Tales of Symphonia: Dawn of the New World bzw. Teiruzu obu Shinfonia: Ratatosuku no Kishi (Tales of Symphonia: Knight of Ratatosk) ist das direkte Sequel von Tales of Symphonia, welches für den GameCube erschienen ist. Dementsprechend finden sich Spieler, welche den 1. Teil kennen sofort zurecht und die Geschichte knüpft unmittelbar an diesen an.
Zwei Jahre ist es her, seitdem es Lloyd Irving, Colette und ihren Freunden gelungen ist die beiden Welten Sylvarant and Tethe’alla zu einer zu vereinen. Doch es liegt einiges im argen:
Die Bewohner der (ehemals) zwei Welten harmonisieren nicht miteinander. Die Tethe’allaner schauen auf die Sylvaranti herab, da sie ihre Technologie als minderwertig ansehen. Gleichzeitig fürchten die Sylvaranti die Macht der Tethe’allaner. Was dazu führte, dass sie die Vanguard, eine Untergrundbewegung, welche gegen die Tethe’allaner und die Kirche von Martel kämpft, gegründet haben.
Außerdem sieht sich die Welt mit außergewöhnlichen, klimatischen Veränderungen konfrontiert. So trocknen z. B. Seen ohne ersichtlichen Grund aus und Wüstenregionen klagen über Mengen aus Schnee und Eis.
Als die Kirche von Martel massiv gegen die Vanguard und ihre Unterstützer vor geht, gerät die Stadt Palmacosta ins Kreuzfeuer. Dieses Massaker - bekannt als Blutreinigung - führt zur Zerstörung der Stadt und dem Tod vieler unschuldiger. Angeführt wurden die Truppen der Kirche von Lloyd Irving. Emil Castagnier, ein Junge aus Palmacosta muss mit ansehen, wie Lloyed seine beiden Eltern kaltblütig ermordet. Traumatisiert wird er zu seiner Tante und seinem Onkel ins kleine Dort Luin geschickt. Dort wird er allerdings von allen Einwohnern mit Missgunst und Argwohn bestraft, welche Lloyed als Helden ansehen.
Emils Leben nimmt eine dramatische Wendung, als er sich mit Marta Lualdin, einem quirligen Mädchen, welches von den Vanguard und einem Mann namens Richter Abend verfolgt wird, anfreundet. Um Marta zu retten nimmt er all seinen Mut zusammen und schließt einen Pakt mit Tenebrae, einem Zenturion und Diener von Lord Ratatosk, um von dessen Kraft zu profitieren. Damit wird Emil zu einem Ritter von Ratatosk.
Nach ihrer Rettung versuchen Marta und Tenebrae die Situation zu erklären: Die ungewöhnlichen Ereignisse, die überall auftreten, hängen mit der Vereinigung der Welten zusammen. Des Geist des alten Kharlan Baumes (im neuen steckt der Geist der Göttin Martel) existiert noch. Doch sein Schlaf stürzt die Welt langsam ins Chaos. Neben Tenebrae existieren noch weitere Zenturio, welche allerdings noch schlafen. So liegt es nun an Emil und Marta, diese zu finden und Lord Ratatosk so zu erwecken und die Welt zu retten. Eine Reise um Rache und Erneuerung beginnt…
Selten hat man so ein Weichei eines Protagonisten gesehen. Trotzdem macht es sehr viel Spaß zu sehen, wie sich Emil und die anderen Charaktere entwickeln und miteinander interagieren. Insbesondere durch die Skits mit kompletter Sprachausgabe!
Außerdem gibt es Wiedersehen mit vielen lieb gewonnen Charakteren aus dem 1. Teil und die Story erweist sich als spannend und abwechslungsreich.
Als zusätzliches Schmankerl dürfen sich die Besitzer der PAL Version über einen zusätzlichen Galerie-Modus freuen, in dem man sich Skits, Illustrationen und Skizzen des Spiels anschauen kann.
Das Kampfsystem ist - wie immer bei einem Teil der Tales-Reihe - gewöhnungsbedürftig. Entweder es gefällt einem oder eben nicht. Trotzdem muss ich sagen, dass ich immer wieder Probleme habe mit dem Schwierigkeitsgrad zurecht zu kommen. Insbesondere die Bosskämpfe sind sehr anspruchsvoll und dementsprechende Frustfaktoren.
Im direkten vergleich mit dem 1. Teil von Tales of Symphonia ergibt sich also folgender Gesamteindruck:
Pro
[+] Bessere Grafik
[+] Vollständige Sprachausgabe (auch in den Skits!)
[+] Erstklassiges Charakterdesign von alten und neuen Charakteren
[+] Die spannende Story wird fortgeführt
[+] Abwechslungs- und Wendungsreich wie eh und je
Contra
[-] Die Kämpfe sind teilweise zu hart.
In meinen Augen hat Bandai Namco größtenteils alles richtig gemacht und einen sehr guten Nachfolger für Tales of Symphonia kreiert. Daher eine klare Kaufempfehlung von meiner Seite! :)