Heute war es wiedereinmal soweit. Die individuelle Zusammenstellung der Stundenpläne im System2Teach wurde freigeschaltet. Diese hochgelobte “Universelle E-Learning Plattform” wurde von der Hochschule Fulda sogar auf der CeBIT vorgestellt. In einem Werbetext dafür heißt es:
“System2Teach ist eine webbasierte und modulare E-Learning Plattform, die zusätzlich zu den grundlegenden E-Learning Funktionalitäten wie die Erstellung und Veröffentlichung von Lernmodulen und Lehrmaterialien insbesondere “prozessorientierte” Funktionen realisiert. Dazu gehören eine elektronische Abbildung des “studentischen Workflows” und Funktionen zur administrativen und kommunikationsunterstützenden Verwaltung von Studium und Lehre.
Zusätzliche Instrumente zur Teamarbeit unterstützen studentisches Arbeiten. Genau diese Unterstützung der prozessorientierten Aufgabenstellungen unter Hinzuziehung organisatorischer Aspekte macht den Erfolg von System2Teach aus. Durch die Abbildung lernprozessorientierter, didaktischer und organisatorischer Prozesse wird eine hohe Akzeptanz bei den Benutzern erzielt.
System2Teach entstand im Rahmen der BMBF-Initiative “Neue Medien in der Bildung” innerhalb des hochschulübergreifenden Konsortiums “Multimedialer Kooperationsverbund - Hochschulen für Gesundheit”. Zurzeit kommt die Plattform an diversen Hochschulen des Konsortiums zum Einsatz und wird an der Hochschule Fulda administriert und weiterentwickelt.”
Das hört sich zwar alles schön und gut an. Aber unterm Strich ist das System2Teach, seit ich an der Hochschule Fulda studiere, alles andere als ausgereift und im Grunde nicht mehr als eine überladene Mailing List, da über dieses die meisten (leider nicht alle) wichtigen Aushänge der Professoren auch an die Studenten weitergeleitet werden. Zu etwas anderem ist das System2Teach nicht wirklich zu gebrauchen und würde nicht die Notwendigkeit bestehen, seinen Stundenplan über dieses zusammenzustellen würde es wahrscheinlich überhaupt nicht frequentiert werden.
Grundsätzlich finde ich es sehr gut, dass wir die Möglichkeit haben, unsere Stundenpläne individuell zu gestalten. Andere Studenten haben diese Freiheit leider nicht. Doch wie dies seit der Abschaffung der schriftlichen Listen über System2Teach gehandhabt wird ist jedes Semester aufs neue eine Qual, da das System total überlastet ist und teilweise zusammenbricht. Es wurde bereits versucht, unterschiedliche Zeiten der Freischaltung für verschiedene Gruppen (z. B. Diplom- und Master-Studiengang) zu etablieren. Aber auch das hat nicht merklich zur Besserung beigetragen. Und das an der Hochschule Fulda, welche die kleinste Hochschule Hessens ist. Nicht auszudenken, was an einer Universität wie Frankfurt passieren würde.
Im Gegensatz zu einigen Kommilitonen hatte ich diesmal Glück und mein Stundenplan sieht nach 1,5 Stunden wirklich so aus, wie ich es mir gedacht hatte. Der AStA hat angekündigt eine Beschwerde zu den entsprechenden Stellen zu tragen, da die Situation untragbar sei. Ob es zu einer Besserung kommen wird, wird sich wohl erst im nächsten Wintersemester zeigen. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.


Das Interessanteste ist allerdings, dass sich der 


Name: Marc













