Anna Khitrova (Naomi Watts) arbeitet als Krankenschwester in einem Londoner Krankenhaus. Eines Tages wird ein blutüberströmtes, schwangeres, junges Mädchen eingeliefert. Zwar gelingt es den Ärzten das Kind zu retten. Doch die Mutter stirbt bei der Geburt. Einziger Anhaltspunkt auf die Identität der Mutter ist ein kleines Tagebuch. Mit diesem versucht Anna, in der Hoffnung mögliche Verwandte ausfindig zu machen, Nachforschungen anzustellen. Da dieses jedoch in russisch verfasst ist, ist Anna nicht in der Lage es zu lesen. Sie findet jedoch die Visitenkarte eines russischen Restaurants und beschließt, dieses aufzusuchen.
Der Besitzer ist ein älterer Herr namens Semyon (Armin Mueller-Stahl), der sich bereiterklärt das Tagebuch zu übersetzen, weshlab er von ihr Kopien der Tagebuchseiten erhält. Anschließend wendet er sich an Anna und bittet sie, ihm das Tagebuch auszuhändigen, da dieses seinen Sohn Kirill (Vincent Cassel) belasten würde. Inzwischen hat jedoch auch Annas russischer Onkel Stepan (Jerzy Skolimowski) angefangen, dieses zu lesen und ist dabei auf schreckliches gestoßen.
Wie sich nämlich herausstellt war die junge Mutter gerade einmal 14 Jahre alt und in der Gewalt der russischen Maffia, dessen Oberhaupt Semyon selbst ist. So gerät Anna in einen Strudel der Gewalt und der verworrenen Machtverhältnisse innerhalb der Mafia…
Für alle - wahrscheinlich hauptsächlich weiblichen - Fans von Viggo Mortensen aka Aragorn aus Herr der Ringe sei erwähnt, dass der Film über eine ausgedehnte Sauna-Kampfszene verfügt, in der man wirklich alles sieht.
Grundsätzlich würde ich sagen, dass Tödliche Versprechen gut ist. Er hat einige sehr gute Höhepunkte und kann die Spannung kontinuierlich halten. Leider schwächt er am Ende sehr stark ab und man erwartet einfach mehr. Dabei wird mit Blut und brutalen Bildern nicht gegeizt.
Die Besetzung ist sehr gut. Neben Armin Mueller-Stahl glänzen vorallem Vincent Cassel und Viggo Mortensen in ihren Rollen als russische Gangster. Lediglich der Charaktär der Anna wirkt irgendwie hohl und es mutet sehr unrealistisch an, wenn diese vor Semyon Restaurant, auf offener Straße, gegen den Mafiaboss persönlich wettert.
Mein fazit: Tödliche Versprechen ist durchaus sehenswert ist. Aber nicht unbedingt auf der Kinoleinwand.


Name: Marc













