Torii von Itsukushima - Insel Miyajima

Majo no takkyûbin

06.04.07

Mit 13 Jahren ist es für jede junge Hexe an der Zeit ihr Zuhause zu verlassen und auf eigenen Beinen zu stehe; so will es die Tradition. Also bricht auch Kiki - zusammen mit ihrem schwarzen Kater Jiji - auf, um einen Ort zu suchen, an dem sie sich niederlassen und arbeiten kann.
So findet Kiki Koriko, eine Stadt am Meer und beschließt dort zu bleiben. Zu ihrem Glück begegnet sie Osono und ihrem Mann, welche zusammen ein Backwarengeschäft betreiben. Dort hilft sie etwas im Geschäft aus und kann im Gegenzug bei ihnen wohnen, bis sie alleine zurecht kommt. Es gilt also, selber Geld zu verdienen.
Kiki kann zwar fliegen aber da sie sich noch in der Ausbildung befindet ist Kiki auf dem Gebiet der Zauberei noch nicht sonderlich bewandert. Daher beschließt sie einen Lieferservice zu eröffnen. Trotz der Hilfe und Unterstützung von Osono und ihrem Mann wird Kiki in dieser großen, fremden Stadt doch von Einsamkeit und Heimweh geplagt. Dies ändert sich erst als sie anfängt sich mit Tombo, einem Jungen aus der Nachbarschaft, anzufreunden. Doch plötzlich muss sie feststellen, dass ihre magischen Kräfte zu schwinden beginnen.

KikiBei Majo no Takkyūbin (魔女の宅急便) handelt es sich um das fünfte Anime, welches von Studio Ghibli produziert wurde. Der Film ist kindlicher und verspielter als die neueren Produktionen. Doch wie bei Miyazaki Hayao (宮崎 駿) nicht anders zu erwarten ist er sehr gut.
Der Soundtrack ist schön, kann aber meines Erachtens mit dem von Mononoke Hime (もののけ姫) nicht mithalten.
Auch, wenn es Thematisch um eine junge Hexe geht ist der film weniger “fantastisch” als andere Filme Miyazakis (z. B. Tenkū no Shiro Rapyuta). Kiki hat hauptsächlich mit alltäglichen Problemen zu kämpfen und die Welt um sie herum ist in keiner Weise magisch. Trotzdem wird eine wunderschöne Geschichte erzählt, welche Jung und Alt begeistern kann.

Tenkû no shiro Rapyuta

18.01.07

Pazu ist ein junger Bergarbeiter, der in einer Minenstadt arbeitet. Seit sein Vater gestorben ist, ist er ein Vollweise und hat nur einen Traum: Die Sagenumwogene, fliegende Stadt Laputa zu finden, von der sein Vater immer behauptet hat, er hätte sie gesehen.
An einem späten Abend sieht er, während der Arbeit, etwas leuchtendes vom Himmel fallen. Als er näher kommt erkennt er, dass es sich um ein bewusstloses Mädchen handelt, welche langsam zu Boden schwebt. Pazu fängt sie auf und bringt sie später zu sich nach Hause. Am nächsten Morgen stellt sich ihm das Mädchen als Sheeta vor und die beiden Kinder freunden sich miteinander an. Doch schon bald tauchen die Schergen von Doras Luftpiraten auf, welche hinter Sheeta her sind. Die beiden versuchen zu flüchten und zur nächsten Polizeistation zu gelangen. Doch auf dem Weg dorthin begegnen sie dem Militär. Denn auch dieses, angeführt von Muska, einem Agenten der Regierung, ist hinter Sheeta her.

Castle in the SkyNach einer rasanten Verfolgungsjagd gelingt es Muska, Sheeta in seine Gewalt zu bringen. Wie sich herausstellt kennt er Sheetas wahren Namen (“Lusheeta Toel Ul Laputa”), der sie als direkte Nachfahrin der Königsfamilie von Laputa auszeichnet. Mit Sheetas Hilfe will Muskat nun versuchen, Laputa zu finden.
Da Pazu keinen anderen Ausweg sieht, um Sheeta zu retten, hat er sich unterdessen den Luftpiraten angeschlossen. Diese sind immernoch fest entschlossen, Laputa vor dem Militär zu finden um an die Schätze zu gelangen. In einer halsbrecherischen Aktion gelingt es der Gruppe schließlich, Sheeta zu befreien und sie begeben sich auf die Suche nach Laputa. Jedoch ist ihnen das Militär bereits dicht auf den Fersen, während Muska seine eigenen, finsteren Pläne schmiedet.

Wie bei Miyazaki Hayao (宮崎 駿) nicht anders zu erwarten bekommt man mit Tenkū no Shiro Rapyuta (天空の城ラピュタ) ein wunderschönes, modernes Märchen für die ganze Familie. Mit fantastischen Bildern und einem, Joe Hisaishi sei dank, geradezu unglaublich guten Soundtrack.