Einträge mit dem Tag: akihabara

In einem Maid Cafe sind nicht alle gleich

So schnell erfüllt Autor, Regisseur und notorischer Nörgler Michael Moore das Klischee des intoleranten Amerikaners. Nicht nur, dass er auf die obligatorische “Willkommen zurück, Meister”-Begrüßung den Maids zu erklären versucht, dass doch alle gleich seien. Er fürchte sich auch - weil es solche Orte nicht in den USA gäbe - dass das Cafe jeden Moment von der Polizei gestürmt werden würde.

michael maid cafe 2
Medium: www.youtube.com
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Und was lernen wir daraus?
1. In Maid Cafes sind nicht alle gleich.
2. Michael Moore sollte lieber in den USA bleiben.

Music Day

Bin in den letzten Tagen leider nicht zum bloggen gekommen. Ein nachträgliches Statement zum diesjährigen No Music Day am 21. November muss jedoch sein. Denn entsprechend der “Licht aus“-Aktion gilt:

Die Musik bleibt an! :)

In meinem Fall übrigens auf dem Sony Walkman NW-E040 mit 8GB. In Deutschland leider nicht erhältlich; ich habe meinen im Yodobashi-Akiba in Akihabara gekauft.

Holsten Tor

Akihabara

Zu meiner Überraschung und meiner Erheiterung hatte meine Aussage “Heute habe ich Akiba beim Aufwachen zugesehen.” bei einigen Leuten unerwartete Assoziationen hervorgerufen und die Frage, wer denn nun diese “Akiba” sei wurde mir ein paar mal gestellt. *lol*
Um das Missverständnis aufzuklären: Akiba (アキバ) ist nichts weiter als die verkürzte Form von Akihabara (秋葉原), einem der berühmtesten Stadtviertel Tokyos, welches auch als Akihabara Electric Town bzw. Akihabara Denki Gai (秋葉原電気街) bekannt ist.
Zuerst einmal trägt Akihabara diesen Beinamen zu Recht. In dem berühmten Elektronikviertel bekommt man alles, was mit Strom betrieben wird. Vom hochmodernen LCD Bildschirm bis zu einzelnen Transistoren. Besonders erwähnenswert ist hierbei Yodobashi-Akiba, welches zur Yodobashi Camera Co.,Ltd. (ヨドバシカメラ) gehört und im Frühling 2005 eröffnet wurde. Japans größter Elektronikmarkt ist einfach nur als GIGANTISCH zu bezeichnen. In 9 Stockwerken und auf insgesamt 23.800 Quadratmetern Verkaufsfläche findet man wirklich alles an elektronischen Gerätschaften, was man sich vorstellen kann.

Yodobashi-AkibaYodobashi-AkibaYodobashi-Akiba

Yodobashi-AkibaYodobashi-AkibaYodobashi-Akiba

1997 begann sich das Aussehen Akihabaras allerdings zu ändern. Immer mehr Manga- und Anime-Shops eröffneten und so ist Akihabara heute nicht nur ein Elektronikviertel sondern auch ein Mekka der Otaku- und Nerdkultur. Diese Entwicklung beruht wahrscheinlich hauptsächlich darauf, dass Otaku - aus offensichtlichen Gründen - in der Regel nicht mit Frauen zu Recht kommen. Und da Frauen traditionell wenig Interesse an technische Spielereien haben, lag die Idee nahe, ausgerechnet in Akihabara solche Geschäfte zu eröffnen. Inzwischen ist alles, was in der Szene Rang und Namen hat (Toranoana, Mandarake, Gamers, etc.) auch in Akihabara vertreten und andere Auswüchse dieser Subkultur haben in Akiba ihren Anfang genommen.
Zum Beispiel eröffnete 2001 das erste permanente Maid Cafe (メイドカフェ), d. h. ein Cafe, in dem man von Frauen bedient wird, welche wie französische Dienstmädchen angezogen sind. So, dass Otaku wenigstens ein bisschen Kontakt zum weiblichen Geschlecht haben. Man sei allerdings gewarnt. Zum einen ist der Spaß nicht gerade billig und alles kostet extra (z. B. pro Photo 500 円). Zum anderen stehen die wirklich hübschen Mädels in ihrem Kostüm auf der Straße um für das jeweilige Cafe zu werben.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Photos mit den wenigen Menschen und Autos sind morgens entstanden, als Akiba gerade aufgewacht ist. ^_^

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Japan

Ein kleiner Auszug aus über 3 Gigabyte an Bildern von meinem Japan-Urlaub.

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