Torii von Itsukushima - Insel Miyajima

Reservoir Dogs

19.07.07

Reservoir Dogs ist der erste Film von Quentin Tarantino, der es auf die Kinoleinwand geschafft hat. Schon öfter habe ich gehört, dass er auch sein Bester sein soll. Nun kam ich endlich in den Genuss, den Film zu sehen und diese Behauptung zu prüfen.

Reservoir Dogs Joe Cabot (Lawrence Tierney) hat sich eine Gruppe von sechs Gangstern zusammengesucht, welche sich gegenseitig nicht kennen und für ihn einen Juwelenraub durchführen sollen. Bei diesem geht jedoch so einiges Schief. Als die Überlebenden beim vereinbarten Treffpunkt ankommen liegen die Nerven blank und jeder verdächtigt die anderen, potenzielle Verräter zu sein.
Während Mr. White (Harvey Keitel) und Mr. Pink (Steve Buscemi) sich streiten droht Mr. Orange (Tim Roth), welcher angeschossen wurde, zu verbluten. Unerwartet taucht Mr. Blonde (Michael Madsen) auf, welcher einen Polizisten als Geisel genommen hat und erhofft von ihm die nötige Antwort auf die Frage, wer sie bei der Polizei verpfiffen hat, zu bekommen. Doch auch Joe Cabot und sein Sohn “Nice Guy” Eddie Cabot (Chris Penn), welche mit dem Verlauf der gesamten Operation alles andere als zufrieden sind, sind bereits auf dem Weg in das Versteck.

Wie man es von Tarantino gewohnt ist überzeugt der Film mit einer rasanten Kameraführung, guten Schnittsequenzen und einer unortodoxen Zeitlinie. So wird die Planung und die Flucht der Gangsterbande ausschließlich in Rückblenden behandelt während dauernd wieder in die Gegenwart zurückgesprungen wird. Der eigentliche Überfall wird dagegen überhaupt nicht gezeigt.

Reservoir Dogs Der Soundtrack fügt sich bei seiner teilweisen Gegensätzlichkeit der 70er Jahre Klängen zu den gezeigten Bildern unglaublich gut in den Film ein und untermahlt die Stimmung ungemein. Dabei unterstützt er, die zum Teil sehr witzigen Dialoge.

Reservoir Dogs ist sicherlich ein sehr guter Film. Trotzdem bin ich persönlich einfach der Meinung, dass Pulp Fiction sowohl stilistisch als auch vom Handlungsbogen her besser ist und würde daher das Prädikat “Beser Film von Quentin Tarantino” nicht vergeben.

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