フラジール ~さよなら月の廃墟~

In einer postapokalyptischen Zukunft leben ein alter Mann und ein 15 jähriger Junge - Seto - zusammen in einem ehemaligen Observatorium. Dies ändert sich, als der Mann eines Tages stirbt. Von Einsamkeit getrieben und durch den Abschiedsbrief des alten Mannes bestärkt macht sich Seto auf die Suche nach anderen Überlebenden. So begegnet er zufällig einem scheuen, weißhaarigen Mädchen, welche jedoch schnell wieder verschwindet. Mit der Gewissheit nicht der letzte Mensch auf Erden zu sein begibt er sich auf die Suche nach ihr. Von dem Glauben und der Hoffnung beseelt, seiner Isolation so zu entkommen.

So beginnt ein Abenteuer voller Schmerz, Einsamkeit und Tod, welches den Spieler in seinen Bann zieht. Furajīru ~Sayonara Tsuki no Haikyo~ bzw. Fragile Dreams: Farewell Ruins of the Moon ist dabei eines dieser Spiele, die man nicht mehr vergisst. Nicht nur das es graphisch und musikalisch besticht. Vor allem durch die Atmosphäre und die Geschichte wird dieses Spiel zu einem einmaligen Erlebnis.

Fragile Dreams

Grundsätzlich handelt es sich bei Fragile Dreams um ein Mix aus Survival Horror und einem Rollenspiel. Allerdings in keiner Weise, wie man es erwartet. Die Rollenspielelemente sind eher rudimentär. So ist das Kampfsystem äußert Simpel gehalten und es fehlt z. B. an Möglichkeiten Angriffe zu blocken oder per Knopfdruck auszuweichen. Wer also auf viele Levelstufen, Gegenstände und Kämpfe hofft, wird schwer enttäuscht.
Ähnlich ergeht es Spielern, die bei “Survival Horror” nur an Silent Hill oder Resident Evil denken. Blut wird man keines zu sehen bekommen und der Schrecken, der von dem ganzen Szenario ausgeht ist mehr psychologischer Natur. Insbesondere die ureigene Angst des Menschen vor Einsamkeit steht dabei im Mittelpunkt.

Wer mich kennt weiß, dass ich nicht unbedingt zart besaitet bin und auch nicht zu den Menschen gehöre, die immer noch nicht den (virtuellen) Tod von Aeris in Final Fantasy VII überwunden habe… Leute, werdet endlich erwachsen und kommt darüber hinweg!
Trotzdem ist mir Fragile Dreams im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut gegangen und hat mir somit mehr als eine Gänsehaut beschert. Videospiele sind in erster Linie Psychologie. Und die Entwickler von Namco Bandai wissen dies exzellent auszunutzen und haben so eines der besten Wii Spiele aller Zeiten geschaffen.

Zusätzlich sei noch erwähnt, dass mir insbesondere der kluge und praktische Einsatz des Lautsprechers in der Wii Remote und die komplett japanische Sprachausgabe (auf Wunsch ist auch englisch möglich) sehr gut gefallen haben.

Fragile Dreams
Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Kommentare (2)

[...] ich an die mitreißenste und beste Story eines JRPG in den letzten Jahren denke, dann denke ich an Fragile Dreams: Farewell Ruins of the Moon; aber nicht an Final Fantasy XIII. Die ganzen Final Fantasy Fanboys erzählen einem immer und immer [...]

[...] wird immer wieder aufgegriffen. Dabei wird eine Atmosphäre rüber gebracht, die mich sehr stark an Fragile Dreams erinnert [...]

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