Torii von Itsukushima - Insel Miyajima

Dark Star

07.12.06

Seit 20 Jahren durchkreuzt das Raumschiff Dark Star das Univerium, um instabile Planeten zu sprengen und vielleicht, irgendwann einmal, intelligentes Leben zu entdecken. Der Kapitän des Schiffes wurde schon vor langer Zeit, durch einen Unfall, getötet und liegt seitdem tiefgefroren im Laderaum. Die restliche Besatzung verfällt - ebenso wie das Raumschiff - immer weiter und treibt sich, durch monotone, immer wiederkehrende Tagesabläufe gepeinigt, gegenseitig in den Wahnsinn. Als die Dark Star jedoch durch einen Asteroidensturm fliegt, wird der Kommunikationslaser, welcher die Bombensteuerung kontrolliert, beschädigt und die Bombe Nummer 20 aktiviert. Welche nun sehnlichst auf die Erfüllung ihres Existenzgrundes - die Explosion - wartet.

DarkStarDie Story dieser Science Fiction Komödie klingt genauso kurz, wie der Film mit Actionelementen ausgestattet ist. In einem Aufzugschacht zu hängen und Gefahr zu laufen zerquentscht zu werden oder in die Tiefe zu stürzen reißt heute nunmal niemanden mehr vom Hocker. Aber darauf kommt es bei diesem Film auch nicht wirklich an. Ebensowenig, wie auf tolle Spezialeffekte, welche man genauso vergeblich sucht. Dem Betrachter wird also relativ schnell klar werden, dass es sich bei Dark Star um eine Low-Budget-Produktion handelt. Nicht zuletzt wegen der außerirdischen Lebensform (die in Dark Star zum ersten mal in der Filmgeschichte als “Alien” bezeichnet wurde. Im Deutschen wurde dies leider mit “Exot” übersetzt), welche nichts weiter als ein aufblasbarer Gummiball ist.

Trotzdem ist Dark Star ein wahrer Kultfilm und sehr sehenswert. Nicht zuletzt wegen dem berühmten Dialog zwischen Bombe Nummer 20 und Lt. Doolittle (Brian Narelle), ob diese nun explodieren soll oder lieber nicht. Leute, die mit 2001 - Odyssee im Weltraum nichts anfangen können, sollten allerdings lieber die Finger von Dark Star lassen.

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