Das nenne ich mal einen guten Grund ins Kino zu gehen! Denn zum vierzigjährigen Jubiläum von Monty Python führten Eric Idle, Terry Jones, Michael Palin und Terry Gilliam das Oratorium Not the Messiah am 23. Oktober 2009 in der Royal Albert Hall in London auf. Und nun ist das Spektakel an einem Tag - nämlich am 25. März - in ausgewählten Lichtspielhäusern in ganz Europa zu sehen. Die Liste der entsprechenden Kinos findet sich auf der offiziellen Webseite.
Nach dem unermüdlichen Raubbau an der Erde ist die Menschheit zu den Sternen aufgebrochen um neue Ressourcenquellen zu erschließen. So hat die Resources Development Administration (RDA), ein geldgieriger Konzern, damit begonnen eine Minenkolonie auf Pandora - einem erdähnlichen Mond - zu errichten. Da die Menschen nichts aus der Vergangenheit gelernt haben, machen sie dort weiter, wo sie auf der Erde aufgehört haben. So ist es verständlich, dass die Na’vi - die Ureinwohner, welche in Koexistenz mit der Natur leben - alles andere als begeistert von der ungehemmten Ausbeutung ihres Mondes sind. Konflikte sind also unvermeidlich.
Ein Team von Wissenschaftlern unter Leitung von Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver) arbeitet am Avatar-Projekt um das Verhältnis zu den Eingeborenen zu verbessern. Mit Hilfe von gedankengesteuerten, künstlichen Na’vi-Mensch-Hybriden (die so genannten Avatare) versuchen sie Zugang zu der Kultur der Na’vi zu erhalten.
Jake Sully (Sam Worthington), ehemaliger Marine und seit einem Einsatz an den Rollstuhl gefesselt, wird zufällig Teil des Avatar-Projekts. Eigentlich war sein Zwillingsbruder an dem Projekt beteiligt, der unerwartet verstarb. Die Anfertigung eines Avatar ist jedoch extrem teuer, zeitaufwendig und auf eine bestimmte Person zugeschnitten. Daher wurde Sully von der RDA - aufgrund der identischen DNA - gefragt, ob er den Platz seines Bruders einnehmen wolle.
Von der Story bietet Avatar: Aufbruch nach Pandora grundsätzlich nichts neues. Alles war schon einmal da und die Story ist doch sehr vorhersehbar. Trotzdem punktet der Film durch seine spannende und actionreiche Erzählweise. Darüber hinaus sind die gebotenen Bilder fesselnd und beeindruckend. Ich persönlich habe den Film in der 3D Variante gesehen und kann jedem nur empfehlen, es mir gleich zu tun. Spannendes, unterhaltsames und sehr schön anzusehendes Popkorn-Kino!
Der Überraschungserfolg an den amerikanischen Kinokassen… und mich hat er auch begeistert! :)
Wie der Name bereits vermuten lässt ist die Erde der Zombie-Apokalypse anheim gefallen und es gibt nur noch eine Hand voll Überlebende. Darunter auch der junge “Columbus” (Jesse Eisenberg), welcher die Zuschauer in seine Überlebensregeln in Zombieland (früher einmal U.S.A) einweiht. Er durchstreift das Land von West nach Ost, in der Hoffnung, dass seine Eltern in seiner Heimatstadt Columbus noch am Leben sind. Auf dem Weg dort hin trifft er “Tallahassee” (Woody Harrelson), einen abgedrehten Haudegen mit einer Obession für Twinkies. Die Reise des Duos geht so lange gut, bis sie zufällig “Witchita” (Emma Stone) und ihrer kleinen Schwester “Little Rock” (Abigail Breslin) über den Weg laufen.
Auch, wenn der Film anscheinend von Hostess (dem Twinkie Produzenten) gesponsert wurde, handelt es sich um eine erstklassige Komödie. Besonders die immer wiederkehrende Erinnerung an die Überlebensregeln ist witzig und nicht zu penetrant in den Film eingebettet. Und Woody Harrelson geht geradezu auf, in seiner Rolle als passionierter Zombiekiller.
Alles in allem ist der Film lustiger als Shawn of the Dead und mit einem kurzen Gastauftritt von Bill Murray ein absolutes Muss für Kinogänger! Deutschlandstart ist übrigens am 10. Dezember 2009.
Am 5. Oktober 1969 - heute vor 40 Jahren - hatte die legendäre und begnadete britische Comedy-Truppe Monty Python mit dem Ministry of Silly Walks und dem Dead Parrot Sketch ihr TV Debüt im britischen Fernsehen. Ihre Sketche sind auch heute noch unerreicht und unglaublich gut!
Dank Dead Space Extraction bin ich wieder Feuer und Flamme für Science-Fiction Horror. Weshalb die Sichtung von Pandorum direkt am deutschen Kinostart quasi ein Muss war. Die Amerikanisch-Deutsche Co-Produktion wurde in den Babelsberg Studios in Berlin gedreht und kann sich - entgegen aller Vorurteile gegenüber deutschen Filmen - wirklich sehen lassen.
In der Zukunft des Jahres 2173 sieht sich die Menschheit mit unlösbaren Problemen konfrontiert. Die immense Überbevölkerung und der Mangel an Ressourcen verschlechtern die Lebensbedingungen zunehmend. Doch es gibt Hoffnung in Form des erdähnlichen Planeten Talis. Aus diesem Grund wird ein gigantisches Raumschiff - die Elysium - gebaut um 60.000 Passagiere und unzählige Pflanzen- und Tierarten in einem 120 Jahre andauernden Kälteschlaf auf den weit entfernten Planeten zu bringen. Doch irgendetwas geht während des Fluges schief…
Corporal Bower (Ben Foster) erwacht aus dem Kälteschlaf. Bedingt durch den damit verbundenen Gedächtnisverlust muss er sich erst einmal orientieren und herausfinden, wer er eigentlich ist, wo er sich im Moment befindet und was er dort zu suchen hat. Kurze Zeit später wacht auch sein kommandierender Offizier Lt. Payton (Dennis Quaid) auf und beiden ist klar, dass etwas nicht stimmt. Zum einen vermissen sie die letzte Schicht, welche sie eigentlich wecken sollte. Zum anderen gibt es Probleme mit dem Reaktor, wodurch die Stromversorgung größtenteils unterbrochen ist. Da sie so allerdings nicht in der Lage sind die Brücke zu betreten beschließt Bower über Lüftungsschächte zum Generator zu gelangen um das Problem zu beheben, während Payton ihm über Funk den Weg weist. Schnell muss Bower jedoch feststellen, dass er nicht alleine auf dem Schiff ist und, dass das was sich noch an Bord befindet, ihn als Beute betrachtet…
Pandorum hat mich tatsächlich begeistert und kommt aufgrund der spannenden Atmosphäre, welche den Film vom Anfang bis zum Ende beherrscht, nahe an einen Klassiker wie Event Horizon heran. Vergleicht man die beiden endgültige Storys miteinander, bin ich sogar der Meinung, dass die von Pandorum besser ist. Also ab in die Kinos und gruseln! :)
“Hans had the potential to be a cool character, (flying pig = awesome) problem was that he really had no relevance to the game’s overall story, and kind of disappeared in most of the game. When speaking of cutesy mascot characters, even ones like Pikachu in Pokémon or Chu Chu in Xenogears had the one awesome scene where the character’s worth to the party is materialized. Hans was there as just a token pointless cute thing that Sega will obviously use to sell plushies.”
Gestern haben Arne, Yvonne und ich den ganzen Nachmittag zusammen in Tokyo verbracht und unter anderem den lebensgroßen Gundam in Odaiba bewundert. Heute haben Arne und ich noch einen drauf gesetzt und sind zur Live-Lasershow mit Musik (OST) und Gundamvideos auf einer großen Leinwand und natürlich jeder Menge Merchandising gegangen. Schließlich muss der 30. Geburtstag der Space-Opera gebührend gefeiert werden. Und Tokyo feiert kräftig mit.
Als Fazit ist zu sagen, dass sich der Besuch auf alle Fälle gelohnt hat und - auch, wenn mir nun die Füße höllisch weh tun - unter “man muss dabei gewesen sein” verbucht werden kann. Denn viele der Lieder habe ich gekannt und war dementsprechend genauso begeistert, wie die umstehenden Japaner. Außerdem ist bewiesen, dass es um die - sonst so abgeklärten und nüchternen - Tokyoter zu begeistern nicht viel mehr braucht als einen lebensgroßen Kampfroboter aus einem der erfolgreichsten Animes aller Zeiten, der den Kopf bewegen kann.
Ich habe Hoffnung, dass mit Daybreakers, dank Sam Neil, Willem Dafoe und einer wirklich interessanten Hintergrundgeschichte, endlich mal wieder ein paar coole Vampire auf die Kinoleinwand kommen.
Zweifelsohne bin ich ein Fan von trashigen Filmen. Dazu zählt selbstverständlich auch das Genre des Zombiefilms. Und was gibt es cooleres als Horden von Zombies? Ganz klar… eine Horde Nazi-Zombies! Und in naher Zukunft gibt in diesem Bereich Nachschub in Form des skandinavischen Films Dead Snow.
Eher schlecht sieht es hingegen mit dem Film Worst Case Scenario von Gorehound aus, da das Projekt aus Geldmangel für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt wurde.
Das hat sich Pro7 schön ausgemalt. Man nehmen einen Haufen Amateure, lasse diese irgendwelche wilden Domino-Parcours bauen - allerdings ohne Domino-Steine, denn den Domino Day gibt es ja schon auf RTL - packe die altbekannten, drittklassigen Moderatoren und C-Prominente, die man schon aus diversen Stefan Raab Shows kennt, dazu und übertrage das ganze dann im TV.
Ergebnis: Eine furchbar billige Produktion und gähnende Langeweile für die Zuschauer. Man konnte diese Sendung einschalten, wann man wollte. Neben den durchs Bild huschenden Assistenten, welche verzweifelt versuchten diese immer wieder stoppende Kettenreaktion wieder in Gang zu setzten sah man sich dem unaufhörlichen und furchbar nervenden Kommentatorengeschwafel ausgesetzt, welches regelmäßig in den Satz “Die Uhr wurde wieder auf 0 zurückgesetzt” gipfelte.