Torii von Itsukushima - Insel Miyajima

Iron Sky

03.10.08

“In 1945 the Nazis fled to the moon. In 2018 they are coming back.” sagt eigentlich schon alles über das Filmprojekt Iron Sky aus. Es handelt sich um das zweite Filmprojekt der finnischen Schöpfer von Star Wreck, was definitiv für eine gewisse Qualität - vorallem der Computergrafiken - spricht.
Der erste Teaser ist jedenfalls äußerst vielversprechend und stimmig und ich bin sehr auf den finalen Film gespannt.

Iron Sky teaser - Space Nazis attack!
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Grace is Gone

23.08.08

Stanley Philipps (John Cusack) lebt mit seinen zwei Töchtern in einem US-Stützpunkt. Während er sich um die Kinder kümmert und in einem Supermarkt arbeitet ist seine Frau als Soldatin im Irak.
Als er eines Tages die Nachricht überbracht bekommt, dass seine Frau bei der Ausübung ihrer Pflicht im Feld gefallen sei, ist er wie gelähmt. Er weiß nicht, wie er es seinen Kindern beibringen soll und beschließt aus der Not der Hilflosigkeit heraus, mit ihnen einen Ausflug in einen Freizeitpark zu unternehmen. So beginnt die mehrere Tage andauernde Fahrt…

Amerika hatte schon immer Probleme damit, Verluste zu akzeptieren. Das war in Vietnam so und das ist auch wieder im Irak so. Grace is Gone ist allerdings eine andere herangehensweise an das Kiregsthema, als man es sonst gewohnt ist. Der Mann, der zu Hause geblieben ist und es nicht übers Herz bringt seinen Töchtern die Hoffnung zu nehmen, dass sie ihre Mutter bald wieder in die Arme schließen können. Allerdings handelt es sich nicht um einen Antikriegsfilm wie beispielsweise Apocalypse Now. Dafür fehlt einfach das passende Statement. Auch ist der Film teilweise einfach zu langatmig und zu klischeebehaftet. Trotzdem würde ich den Film nicht als “schlecht” bezeichnen. Man sollte allerdings im Vorfeld wissen, worauf man sich einläßt, da man sonst nicht viel Freude daran hat. Nämlich ein ernstes Familiendrama um Hoffnung, Lügen und Enttäuschung.

Grace is Gone

Hancock

06.07.08

John Hancock (Will Smith) ist kein Superheld, wie man ihn sich vorstellen würde. Er ist ungepflegt, ungehobelt, trinkt, flucht viel, grabscht Frauen an den Arsch und hat auch nicht wirklich Lust seinen Mitmenschen zu helfen. Wenn er sich doch einmal dazu hinreißen lässt sind ihm die Auswirkungen seines Handelns egal und so legt er auch gut und gerne mal einen ganzen Straßenzug in Schutt und Asche. Da verwundert es nicht, dass die Bürger von Los Angeles keine gute Meinung über “ihren” Superhelden haben.

Hancock

Hancocks Leben ändert sich jedoch, als er Ray Embrey (Jason Bateman), einem angesehenen PR-Berater das Leben rettet. Entgegen den Ratschlägen seiner Frau (Charlize Theron) will dieser Hancock dabei Helfen, sein Image aufzubessern. Der Plan, den er dafür entwicklet ist so einfach, wie genial. Neben dem Training Hancocks Umgangsformen und seines Auftretens soll der Superheld freiwillig ins Gefängnis gehen, um der Öffentlichkeit seinen Willen zur Besserung zu beweisen. Gleichzeitig sollen die Leute merken, was sie von Hancock haben und was passiert, sollte er nicht mehr da sein.

Hancock ist zwar, wie der Trailer bereits sugeriert, sehr lustig. Aber ich würde den Film nicht als reine Komödie bezeichnen. Und schon garnicht mit Filmen wie Superhero Movie vergleichen, welche nur auf Klamauk setzen. Vielmehr bietet Hancock eine realistische Darstellung wie es einem mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ausgestatteten, aber auch einzigartigen und daher einsamen Individuum, in unserer Welt ergehen würde. Zwar bleiben am Ende des Films einige offene Fragen. Aber das stört nicht wirklich.
Hancock ist genau das, was das Kino angesichts der anhaltenden Comic-Superhelden-Schwemme gebraucht hat: Nämlich Abwechslung! Fernab der üblichen “Normaler Typ bekommt irgendwie Superkräfte, kämpft gegen Superschurken und rettet damit die Welt”-Story bietet der Film ein interessantes und spannendes Kinoerlebnis, bei dem es viel zu lachen gibt und das ich sehr empfehlen kann.

Hancock

No Country for Old Men

24.05.08

Llewelyn Moss (Josh Brolin) kommt zufälligerweise an den Ort einer wilden Schießerei. Offensichtlich ist der Drogendeal zwischen irgendwelchen Gangstern gründlich in die Hose gegangen. Er findet nur einen schwerverletzten Überlebenen, läßt diesen jedoch zurück und bringt einen Koffer voller Geld in seinem Besitz. In der Nacht plagt ihn dann sein schlechtes Gewissen, was ihn dazu veranlaßt zurück zu fahren um ihm etwas Wasser zu bringen. Jedoch tauchen mexikanische Verbrecher auf, welche kurzerhand Jagd auf ihn machen. Er kann entkommen, weiß jedoch das nicht nur sein Leben sondern auch das seiner Frau in Gefahr ist. So schickt er sie zu ihrer Mutter und versucht selbst mit dem Geld zu entkommen.
No Country for Old Men Neben den Mexikanern hat Moss jedoch die Rechnung ohne die eigentlichen Besitzer des Koffers gemacht. Diese setzen den wahnsinnigen Auftragsmörder Anton Chigurh (Javier Bardem) auf ihn an und statten ihn sogar mit einem Peilgerät aus, mit dem er den Koffer aufspühren kann. So Beginnt die skrupellose Jagd auf Llewelyn Moss.
Schließlich wird auch noch die Polizei in Form von Ed Tom Bell (Tommy Lee Jones) auf das Ganze Aufmerksam. Der Sheriff ahnt, dass sich Llewelyn Moss in ernsten Schwierigkeiten befindet und versucht ihm zu helfen. Da jedoch niemand weiß, wo sich dieser aufhält bleibt ihm nichts anderes übrig als der blutigen Spur Anton Chigurhs zu folgen.

Wie paranoid kann man sein, wenn man mit einem Koffer voller Geld vor einem Haufen Verbrecher, allen vorran einem wahnsinnigen Killer, flüchtet? Wahrscheinlich nicht paranoid genug! Das ist nur eine der vielen Schlussfolgerungen und Überlegungen, denen das Publikum am Ende des Films ausgesetzt wird. Teils irritieren und verstörend ist es am Ende jedoch jedem selbst überlassen, über No Country for Old Men nachzudenken und dessen Botschaft(en) zu interpretieren.
Bei diesem Film stimmt einfach alles. Er ist voller Spannung, schwarzem Humor, Action und charismatischen Charakteren. Die Kameraführung und der Soundtrack sind erstklassig und ein Kinobesuch sehr empfehlenswert um die Atmosphäre des Films zu übertragen.
Mit No Country for Old Men haben Ethan und Joel Coen wieder ein filmisches Meisterwerk abgeliefert welches ihrem Film The Big Lebowski in nichts nachsteht.

Iron Man

06.05.08

Tony Stark (Robert Downey Jr.), Multimiliadär und Kopf des Rüstungskonzerns Stark Industries liebt das Leben und genießt dieses in vollen Zügen. Er ist zielstrebig, intelligent und weiß genau, was er will. Dies ändert sich erst, als er nach dem Test eines neuen Waffensystems in Afghanistan von Terroristen gefangen genommen wird. Angesichts der aussichtslosen Situation voller Verzweiflung schöpft er schließlich durch seinen Mitgefangen Dr. Yinsen (Shaun Toub) neue Hoffnung, als er von den Terroristen dazu gezwungen wird, sein neustes, verheerendes Waffensystem nachzubauen.
Er wird damit konfrontiert, von welchen Menschen und zu welchem Zweck die von Stark Industries produzierten Waffen verwendet werden und der Prozess des Umdenkens und der Verantwortung dafür beginnt. Zusammen mit Dr. Yinsen arbeitet Tony Stark nicht, wie von den Terroristen erhofft, an der Waffe sondern an einem gepanzerten Anzug, der beiden die Flucht ermöglichen soll.
Wieder in den USA verkündet Tony Stark, dass seine Firma in Zukunft keine Waffen mehr produzieren werde. Privat beginnt er seinen frühen Prototypen aus Afghanistan zu verbessern und zu perfektionieren um die durch Stark Industries produzierten Waffen, welche in die falschen Hände geraten sind, zu vernichten. Doch er sieht sich mit einer Verschwörung konfrontiert, welche ihn nicht nur innerhalb der Firma entmachten sondern auch seine Erfindung stehlen und missbrauchen will.

Ich fand den Film sehr gut. Die actionreiche Handlung wird spannend, interessant und teilweise humorvoll erzählt und bietet auch einen sehr guten Einstieg für Leute, die das Comic nicht kennen. Dabei orientiert sich der Film trotzdem stark an der Comicvorlage und gibt dadurch das ein oder andere mal Anlass zum Schmunzeln. Auch, wenn das S.H.I.E.L.D.-Wortspiel im deutschen leider nicht zur Geltung kommt. Als Tipp sei aber gesagt, dass Kenner des Comic besser bis nach dem Abspann sitzen bleiben sollten um eine kleine Nebenrolle nicht zu verpassen.
Der rockige Soundtrack passt hervorragend zum Film und der Prozess des Nach- und Umdenken Tony Starks, was dessen Rolle und die seines Konzerns in der Welt und seine Verantwortung für beides anbelangt, ist gut und nicht zu langatmig umgesetzt. Alles in allem handelt es sich - meines Erachtens - bei Iron Man um die beste Superhelden-Comicverfilmung seit der X-Men Reihe!

IronMan

Kings of Power 4 Billion %

24.03.08

Der neue Film des Australiers Paul Robertson, welcher durch diverse Animationsfilme - insbesonders Pirate Baby’s Cabana Battle Street Fight 2006 - bekannt ist, steht endlich (er sollte eigentlich schon 2007 erscheinen) zum Download bereit! :-D
Die Musik ist übrigens von Cornel Wilczek.

Kings of Power 4 Billion % Trailer
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Virales Marketing

18.03.08

Die meisten Fan-Synchronisationen sind in furchbar schlechter Qualität und nicht witzig sondern allenfalls vulgär. Aber wie so oft gibt es auch hierbei die Ausnahme welche die Regel bestätigt.

Virales Marketing im Todesstern Stuttgart
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Duke Nukem

28.02.08

Es wirkte schon wie ein Ding der Unmöglichkeit. Aber anscheinend gibt es doch noch Hoffnung auf einen weiteren Teil der kultigen Duke-Nukem Spielereihe von 3D Realms. Zumindest verheißt dies der Trailer, welcher am 12. Dezember 2007 veröffentlicht wurde. Selbstverständlich ohne irgendwelche Terminangaben zu machen. ;-)

Official Duke Nukem Forever Teaser Video
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Was jedoch immernoch aussteht ist ein ordentlicher Duke Nukem Film. Immerhin hat selbst Doom mittlerweile seinen eigenen Film bekommen. Und der Erfolg von Rambo hat erwiesen, dass pure Actionfilme mit dem guten, alten “Held macht erbarmungslos alle bösen Buben platt”-Prinzip immernoch funktionieren und auch angesagt sind.
Ein Film würde natürlich als aller erstes die Frage nach einem entsprechenden Hauptdarsteller aufwerfen. Erst kürzlich hat mir ein Freund seine Interpretation der idealen Duke-Besetzung inkl. wichtiger Nebenrollen geschickt. ^_^

Duke Nukem

The next Uri Geller

26.02.08

Schon seit langem ist der Trend zur billigen Eigenproduktion in Deutschland erkennbar. Hauptsache das Produkt kostet in der Herstellung so wenig wie möglich. Der Konsument bzw. Fernsehzuschauer wird es schon akzeptieren.
Auf Pro7 war der letzte Auswuchs dieser Art The next Uri Geller. Was mich an dieser Show jedoch wirklich stört und weshalb ich sie als stumpfsinnig und langweilig empfinde ist dieser verzweifelte Versuch dem ganzen Spektakel, welches teilweise aus billigen Taschenspielertricks besteht, einen Hauch von Mystizismus und Übernatürlichkeit anzuhängen. Das ganze sollte lieber als das präsentiert werden, was es wirklich ist. Nämlich eine Zaubershow bei der mehr oder weniger tallentierte Künstler auftreten. Leider in der Regel weniger tallentiert.

Next Uri Geller - Nicolai Friedrich - entlarvt
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Rambo

15.02.08

Ich war noch nie wirklich für Rocky zu begeistern. Weshalb ich auch nicht dazu zu bewegen war mir Rocky Balboa im Kino anzuschauen. Anders jedoch bei der Rambo-Reihe. Daher habe ich es mir nicht nehmen lassen den 4. Teil direkt zum Deutschlandstart anzuschauen. Und ich kann sagen, dass es Sylvester Stallone mit über 60 Jahren immernoch voll drauf hat und das Musterbeispiel eines Actionhelden abgibt.

John Rambo (Sylvester Stallone) lebt in Thailand als Schlangenfänger und Bootskapitän. Eines Tages kommt eine kleine Gruppe (weltverbessernder) Missionare auf ihn zu und bittet ihn, sie mit seinem Boot in das Nachbarland Birma zu bringen. Sie wollen Lebensmittel und Medikamente in das seit Jahren durch einen Bürgerkrieg zerrüttete Land bringen. Nach anfänglich ablehnender Haltung wird er schließlich doch noch von Sarah Miller (Julie Benz) dazu überredet, die Gruppe zu transprotieren. Auf ihrem Weg werden sie von Piraten überfallen, welchen Rambo schnell und effizient den Gar ausmacht.
Einige Zeit nach dem Absetzen der Missionare und seiner Rückehr nach Thailand wird Rambo von einem Pastor darüber informiert, dass der Kontakt zu den Missionaren, welche bereits längst zurück sein sollten, abgebrochen ist. Denn diese wurden zwischenzeitlich von der birmesischen Armee gefangen genommen als diese das Dorf, in dem die Missionare tätig waren, bis auf die Grundmauern niedergebrannt und ein Massaker unter der Bevölkerung angerichtet hat. John Rambo wird also erneut mit der Aufgabe betraut nach Birma zu reisen. Diesmal jedoch um eine Gruppe Söldner welche die Missionare retten sollen dort abzuliefern. Schnell müssen diese Söldner - welche ihr Handwerk verstehen aber nicht an das Format eines John Rambo heranreichen - feststellen, dass Rambo mehr als nur ein einfacher Bootsmann ist. So beschließen sie heimlich und gemeinsam in das Militärlager einzudringen und die Geiseln zu retten. Die Rettung gelingt und es beginnt die Flucht vor der Armee durch den Jungle Birmas.

Bei manch einem mag der Film vielleicht die Frage aufwerfen ob so viel Gewalt in einem Film denn wirklich nötig ist. Keine Frage, es handelt sich um eine 90 minütige Orgie der Gewalt in der fast ununterbrochen reichlich Blut fließt und diverse Körperteile in Großaufnahme abgetrennt werden. Menschen, egal ob Männer, Frauen oder Kinder werden auf die brutalste Weise vergewaltigt, verstümmelt und abgeschlachtet. Wobei allerhand an Waffen und Kriegsgerät zum Einsatz kommt: Macheten, Bajonette, Mörser, Schußwaffen aller Art und jedes Kaliebers, Minen und noch einiges mehr. Selbst Schweine steuern ihren Beitrag zur Erhöhung der Brutalität, des Schreckens und des Ekels bei. Ich würde jedoch sagen, dass dieser Film gerade durch all seine unverblümte Gewalt zeigt, was Krieg bedeutet. Denn auch wenn wir uns heutzutage gerne einzureden versuchen, dass Kriege humaner geworden wären möchte ich dies bestreiten.
Übrigens ist die deutsche Kinoversion trotz aller Brutalität geschnitten. Auf Anhieb sind mir 4 Szenen aus dem ungeschnittenen US-Trailer aufgefallen, welche in der deutschen Fassung fehlten oder so (gewaltvoll) nicht vorgekommen sind.

Rambo