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Slevin Kelevra (Josh Hartnett) wird versehentlich für Nick Fisher gehalten, als er aus seiner Wohnung gezerrt wird. Das ist dem Boss (Morgan Freeman) aber egal, denn er ist auf Rache aus. Sein Sohn wurde erschossen und Der Rabbi (Sir Ben Kingsley) soll dafür bluten. Also soll Slevin dessen Sohn umbringen und damit “seine” Schulden in Höhe von 96.000 Dollar tilgen.
Kaum wieder zu Hause erhält Slevin schon wieder Besuch und wird diesmal (wieder als Nick Fisher) zum Rabbi geschleift. Dieser pocht darauf, dass er ihm 33.000 Dollar zurück zahlt. Ansonsten würde es ihm schlecht gehen.
So gerät er zwischen die Fronten zweier Mafiaorganisationen und des professionellen Auftragkillers Goodkat (Bruce Willis), der im Hintergrund die Fäden zu ziehen scheint. Doch wie so oft, kann der erste Eindruck täuschen.
Ich muss gestehen, dass ich immer wieder überrascht bin, wenn Leute diesen Film aus dem Jahre 2006 trotz Starbesetzung nicht kennen. Dabei handelt es sich um einen herausragenden Mafia-Thriller und zweifelsohne einen der besten Filme der letzten Jahre.
Die Beschreibung des Films habe ich übrigens bewusst knapp gehalten um nichts vorweg zu greifen. Einfach selber anschauen und überraschen lassen. :)

Der etwas schüchterne 小磯 健二 (Koiso Kenji) willigt ein, seine ältere Mitschülerin 篠原 夏希 (Shinohara Natsuki) zu dem Geburtstag ihrer neunzigjährigen Großmutter 陣内 栄 (Jinnouchi Sakae) nach 上田市 (Ueda) zu begleiten. Er ahnt nicht, dass sie ihn dort als ihren Freund vorstellen wird, weil sie ihrer Oma versprochen hat, sich einen anständigen Partner zu suchen.
Verdattert und überrascht willigt er schließlich ein, bei dieser Scharade mitzuspielen. Zumal er anfängt die etwas kauzige Großfamilie immer mehr in sein Herz zu schließen. Einzig das unerwartete Auftauchen von 陣内 侘助 (Jinnouchi Wabisuke) - dem Schwarzen Schaf der Familie - sorgt für Ärger und Unruhe innerhalb des sonst so glücklichen Familienidyll.
Doch plötzlich gibt es ganz andere Probleme: Das weltweite Computernetzwerk OZ wurde kompromittiert, was zu allerhand Chaos in der realen Welt führt: Ampelsysteme spielen verrückt, GPS Daten stimmen nicht mehr, etc. Schließlich melden Nachrichten, dass 小磯 健二 darin verwickelt sei, welcher sich allerdings keiner Schuld bewusst ist.
Schnell stellt sich die Frage, wer wirklich hinter all dem steckt. Und niemand ahnt, dass sich Japan und die Welt bald mit einer noch viel größeren Gefahr aus dem Cyberspace konfrontiert sehen; der sich die Familie 陣内 schließlich gemeinsam entgegen stellt.

Als ich 2009 in Japan war, lief Summer Wars gerade in den japanischen Kinos und es war bereits offensichtlich, dass der Film einer der großen Kinohits des Jahres werden würde. Wer 時をかける少女 von 細田 守 (Hosoda Mamoru) kennt, weiß bereits, worauf man sich einstellen kann: Exzellente Anime-Kunst der Extraklasse. Spannend erzählt und animiert, beginnt man schnell, sich für die etwas abgedrehte, aber actionreiche und auch herzzerreißende Story zu begeistern. Das Gesamtbild wird durch viele liebenswerte Charaktere und einen wirklich guten Soundtrack von Akihiko Matsumoto abgerundet und perfektioniert.

Die introvertierte Aki (範田紗々) wird in das Schwimmteam ihrer Schule aufgenommen. Doch noch ahnt sie nicht, dass dies ihre einzige Chance zu überleben ist. Denn kurze Zeit später greift ein - von einem irren Wissenschaftler verbreitetes - Virus um sich, welches die Schüler und Lehrer in blutrünstige Monster verwandelt. Einzig das Mädchen-Schwimmteam scheint - aufgrund ihres ständigen Kontakts mit Chlor - auf irgend eine Art Immun gegen das Virus zu sein. So bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich zu bewaffnen und den grausigen Zombie-Horden entgegen zu stellen.
Doch vor allem Aki erweist sich als tougher als erwartet. Denn das stille Mädchen hat eine dunkle Vergangenheit…

Im großen und ganzen war es das tatsächlich schon, was die Handlung von Inglorious Zombie Hunters anbelangt. Man bekommt genau das geboten, was man erwartet: Japanischen, etwas trashigen Zombie-High-School-Horror mit literweise Kunstblut, abgedrehten Charakteren, einer merkwürdigen Story und noch merkwürdigeren Wendungen. Definitiv nicht für jedermann geeignet!
Was dem Film an Tiefgang fehlt macht er durch entsprechend viel nackter Haut weg. Was im Falle von AV Star 範田紗々(Sasa Handa) durchaus ansehnlich und in dem Genre auch nicht ungewöhnlich ist. ^_^

Achtung: In Deutschland gibt es eine um ca. 7 Minuten geschnittene FSK18 Fassung. Wer die Uncut-Version haben möchte, dem empfehle ich die auf 2000 Stück limitierte, ungeschnittene DVD von 8-films.
Man beachte im übrigen den schwungvollen Einsatz der deutschen STIHL-Kettensäge auf dem Cover, den es auch im Film zu bewundern gibt. ;-)

Geschrieben am 12.07.11 um 18:42 Uhr in
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sasa handa
Der Film ist ein wirklich gutes Prequel zur X-Men Trilogie, da er besonderen Wert auf das Verhältnis zwischen Prof. Charles Xavier (Prof. X), Raven Darkhölme (Mystique), Dr. Henry Philip McCoy (Beast) und Erik Lehnsherr (Magneto) legt und so tiefere Einblicke in die Freund- und spätere Feindschaft zwischen diesen und ihre eigentlichen Beweggründe bietet. Außerdem erfährt man z. B. wie Magneto an seinen Helm kommt und Beast zu seiner ausgeprägten Mutation.

Insgesamt lässt sich der Film in 3 Phasen unterteilen:
Die Kindheit der Charaktere:
Magnetos ist Häftling in einem KZ der Nazis. Dort werden seine Eltern ermordet und Klaus Schmidt (später Sebastian Shaw) experimentiert mit ihm um seine Kräfte zu erforschen. Währenddessen begegnet Prof. X zum ersten mal Mystique und freundet sich mit ihr an.
Beginn der X-Men:
Magneto - inzwischen erwachsen - macht Jagt auf ehemalige Nazis. Insbesondere sucht er seinen Peiniger Klaus Schmidt.
Prof. X veröffentlicht seine Theorie über Mutationen und zieht so die Aufmerksamkeit der CIA auf sich, welche versucht kommunistische Verschwörungen zu vereiteln. Er und Mystique beginnen für diese zu arbeiten.
Auf einer Mission begegnet Prof. X zufällig Magneto und rettet ihm das Leben. Beide freunden sich an und suchen gemeinsam weitere Mutanten.
Die drohende Gefahr:
Eine aus Mutanten bestehende Geheimorganisation - angeführt von Sebastian Shaw - bedroht die Welt. Sie sorgt für die nuklearen Aufrüstung der beiden Supermächte USA und UDSSR und gegenseitige Provokation. Dies führt schließlich zur Cuba-Krise und es scheint, als könnten nur die X-Men den teuflischen Plan den 3. Weltkrieg auszulösen vereiteln.

Schade ist, dass er von der Handlung her mit dem Anfang von X-Men 3 kollidiert. Dort werden Dr. X und Magneto - bereits deutlich gealtert - noch als Freunde dargestellt. Außerdem sind die anderen Mutanten der X-Men eher unspektakulär. Als schmückendes Beiwerk verblassen sie deutlich gegenüber den genannten Hauptcharakteren.
Insgesamt ein sehr guter Film. Action- und abwechslungsreich steht er der X-Men Trilogie in nichts nach und macht Lust auf mehr.
Wie immer kann ich die O-Ton Fassung nur empfehlen. In dieser kommt man dann auch in den Genuss ausgedehnter Szenen in Deutsch mit Englischen Untertiteln. Wobei Michael Fassbender (Magneto) damit verständlicherweise weniger Probleme hatte als Kevin Bacon (Sebastian Shaw). ;-)
Da der Film auf der Erdsee-Romanreihe von Ursula K. Le Guin basiert, finde ich den deutschen Titel passender als den japanischen, welcher übersetzt Geds Kriegschroniken bedeutet. Denn um Krieg geht es in dem Anime nicht wirklich.
Drachen duellieren sich in den Lüften, mysteriöse Seuchen raffen Mensch und Tier dahin und Zauberer verlieren ihre Macht. Kurzum: Die Welt von Erdsee gerät aus dem Gleichgewicht. Aus diesem Grund begibt sich der Erzmagier Ged - genannt Sperber - auf seine Reise um die Ursache für diese Geschehnisse zu finden.
In der Wüste begegnet er dem jungen Prinzen Arren, welcher nach dem Mord an seinem Vater und dem Diebstahl eines magischen Schwertes, aus seinem Königreich geflohen ist. Sperber kümmert sich um ihn und gemeinsam reisen sie weiter durch das Land.
Sie erreichen schließlich Sperbers alte Freundin Tenar, die mit einem jungen Mädchen, welches von einer Verbrennung im Gesicht gezeichnet ist, zusammen lebt. Im Gegenzug für Verpflegung und Unterkunft helfen Sperber und Arren bei der Feldarbeit.
Doch es gilt immer noch herauszufinden, welche dunklen Mächte die Welt bedrohen und was für Geheimnisse einige der Charaktere noch haben…
Leider ist es 宮崎 吾朗 (Miyazaki Gorō) in diesem Anime nicht gelungen in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Insgesamt ist die Handlung zu schleppend und will nicht richtig in Gang kommen. Außerdem wirkt alles etwas konfus und wild zusammen gestückelt. Vielleicht war auch einfach die Romanvorlage zu episch und das Unterfangen diese in einen einzigen Film zu pressen von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Fakt ist jedoch leider, dass einem die Charaktere bis zum Ende größtenteils verschlossen bleiben. So, dass ein - für Studio Ghibli Verhältnisse - eher unterdurchschnittlicher Film entstanden ist.

Der Animationsfilm basiert auf dem gleichnamigen Comic von Rob Zombie und im Grunde weiß man überhaupt nicht, bei welchen wahnsinnigen Details man anfangen soll um ihm zu beschreiben. Ich werde es trotzdem versuchen…

El Superbeasto (Tom Papa) ist ein erfolgreicher, mexikanischer Wrestler (der nebenbei Pornos dreht) und in einer ziemlich abgedrehten Welt lebt. Seine Stiefschwester ist die sexy Geheimagentin Suzi-X (Sheri Moon Zombie), welche zusammen mit ihrem Roboter Murray (Brian Posehn) das Böse bekämpft und gerne mal Bier trinkende Zombie-Nazis und anderem Gesocks in den Arsch tritt. Alles ziemlich idyllisch. Doch ist der bösartige Dr. Satan (Paul Giamatti) ist auf der Suche nach seiner unheiligen braut, die ihm zu Teufelskräften verhelfen soll, mit deren Hilfe er die Welt beherrschen kann.
Er findet sie in Form der Stripperin Velvet Von Black (Rosario Dawson), welche zufällig einen Auftritt in Beastos Stammclub hat. Er entsendet seinen Gorilla (ja, es ist tatsächlich ein Gorilla und er hat eine Schraube im Kopf, die ihn intelligenter macht) Otto (Tom Kenny) um sie zu entführen. Doch hat er seine Rechnung ohne El Superbeasto gemacht, welcher unverzüglich (nach der Abwägung, ob er nicht besser auf seine Chicken Wings warten soll) die Verfolgung auf nimmt um Velvet Von Black zu retten und zu begatten.

Klingt total abgedreht… ist es auch. Wahrscheinlich kann man diesen Film mit seinem kruden Humor und irrwitzigen Soundtrack entweder lieben oder hassen. Dazwischen gibt es nicht wirklich viel. Wie auch immer: Es ist kein Kinderfilm. ^_^
In Zombie Self Defense Force hat der Besuch eines außerirdischen Wesens unerwartete Nebenwirkungen: Die Toten erheben sich als Zombies und fallen über die Lebenden her. Ein kleiner Armeetrupp stellt sich der Horde von Untoten entgegen und kämpft ums nackte überleben.


Die Handlung wird dann noch etwas verworren und abgedreht, aber das ist etwas, was ich nicht verraten möchte und das jeder, der japanische Filme mag, irgendwie erwarten sollte.
Definitiv nur etwas für Freunde des Zombie-Splatter-Genre. Jedoch finde ich die Handlung bisweilen etwas schleppend und würde z. B. einem Film wie Tokyo Zombie, der mehr Esprit hat, den Vorzug geben. Für zwischendurch aber ganz okay.
Geschrieben am 31.05.11 um 12:21 Uhr in
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In 1972, a crack commando unit was sent to prison by a military court for a crime they didn´t commit. Ups… Da hätte ich doch fast angefangen über das A-Team zu schreiben. Denn die Ähnlichkeiten zu dieser Comicverfilmung sind durchaus gegeben. ;-)

Das von Clay (Jeffrey Dean Morgan) angeführte Black-Ops Team der U.S. Special Forces hat ein Problem. Denn das, was eigentlich ein Routineeinsatz gegen einen Drogenbaron in Bolivien werden sollte verläuft vollkommen anders als geplant. Um unschuldige Kinder zu retten widersetzen sie sich den Befehlen ihres Vorgesetzten Max (Jason Patrick), was zur Folge hat, dass dieser ihren Hubschrauber abschießen lässt. Sie überleben zwar und werden seitdem für Tod gehalten. Jedoch bedeutet es auch, dass sie in Bolivien gestrandet sind und nicht zurück in die USA können.
Einige Monate später wird Clay von der mysteriösen Aisha (Zoe Saldana) aufgesucht. Diese bietet ihm und seinem Team die verlockende Möglichkeit Max zur Strecke zu bringen und ihr altes Leben zurück zu bekommen. Clay willigt ein und so beginnt eine etwas abgedrehte aber actionreiche Jagd…

Da die Vorlage ein Comic ist kann der Film ruhig etwas abgedreht sein. Er übertreibt dabei allerdings nicht, was ihn im Grunde zu einem ordentlichen Actionstreifen macht, der einem aufgrund der sympathischen Charaktere irgendwie sofort ans Herz wächst. Im direkten Vergleich hat mir The Losers besser gefallen als die A-Team Verfilmung aus dem Jahr 2001, da er mehr unerwartete Elemente enthält und dadurch einfach interessanter ist.
Das Ehepaar Barbara und Oliver Rose (Kathleen Turner und Michael Douglas) haben praktisch alles im Leben erreicht. Durch beruflichen Erfolg hat er den Lebensstandard seiner Familie auf ein überdurchschnittliches Niveau angehoben, während Sie sich als perfekte Hausfrau und Mutter um das Privatleben gekümmert hat. Doch irgendwann auf diesem Weg an die Spitze ist etwas verloren gegangen… Irgendwann stellen beide fest, dass sie sich auseinander gelebt haben. Und die latente Spannung zwischen beiden arten immer öfter in offenen Streit - oft über Kleinigkeiten - aus.
Als Oliver Rose ins Krankenhaus eingeliefert wird und seine Frau ihn nicht besuchen kommt und auch nicht die Kinder informiert, beginnt die Situation zu verschärfen. Barbara erkennt, dass sie Oliver nicht nur nicht mehr liebt sondern von ihm angewidert ist. Sie sieht nur noch einen Ausweg und will die Scheidung. Doch da eine gütliche Einigung wegen dem Streit um das Haus nicht möglich ist, eskaliert die Situation.



Mit einer erstklassigen Besetzung (unter anderem Danny DeVito als Erzähler) zeichnet Der Rosenkrieg ein wunderbares Bild der menschlichen Psyche und wie nahe wir doch am Abgrund stehen. Wie Liebe in Hass umschlagen kann, der Menschen zu den irrationalsten Verhaltensweisen verleitet. Und wie man immer tiefer in einen Strudel aus Neid und Rache gerissen wird.
Einem Meisterwerk wie Falling Down in nichts nachstehend spreche ich meine absolute Empfehlung für den Film aus.
Wer gerne Hollywood Blockbuster in 3D und englischem Original schaut, dem kann ich nur das Cinestar Metropolis Kino in Frankfurt ans Herz legen.
Adresse:
Eschenheimer Anlage 40
60318, Frankfurt am Main
Ermäßigt (1,50 Euro pro Abend) parken kann man in den folgenden Parkhäusern:
City-Parkhaus
Querstraße 7-9
60322, Frankfurt am Main
Schiller-Passage
Taubenstraße 11
60313, Frankfurt am Main
Börse
Meisengasse 7A
60313, Frankfurt am Main
Geschrieben am 26.05.11 um 19:02 Uhr in
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