Ich habe mich ja bereits äußert positiv über die letzte Nippon Connection und Gamushara Oendan geäußert. Inzwischen ist auch das Video online, welches letztere gedreht haben um eine Botschaft der Unterstützung und der Zuversicht nach Japan zu senden. Und ich durfte mitwirken! Meine Silbe war が (ga). ^_^
我武者羅應援團 第九応援歌 ~Gamushara Oendan die neunte Anfeuerungshymne~
Bereits mit der 3D Version mit Super Stardust HD haben mich die Entwickler von Housemarque überzeugt. Daher lag es nahe auch einmal ihr neustes Werk genauer unter die Lupe zu nehmen.
Ein Namenloser Mann wird von Träumen aus der Vergangenheit gequält. Als einzigen Ausweg sucht er schließlich einen Schamanen auf. Dieser klärt ihn darüber auf, was seine Visionen zu bedeuten haben: Er erzählt ihm von der alten Sage über den Kampf eines Helden gegen die beiden Schwestern des Chaos - Licht und Dunkelheit - vor 30.000 Jahren. Zwar wurde der Held bei diesem Kampf getötet, doch gelang es ihm vorher die beiden Schwestern einzusperren. Der Schamane berichtet ihm, dass er die Reinkarnation dieses alten Helden sei und es an ihm sei die beiden Schwestern, welche aus ihrem Gefängnis entkommen konnten, aufzuhalten.
Outland überzeugt als actionreicher 2D Platformer mit interessanten Bosskämpfen und einem Grafikstil, der mir sehr gut gefällt. Irgendwie minimalistisch erinnern der Held und die Gegner an Tron. Auch die Spielemechanik, d. h. der ständige Wechsel zwischen Licht und Dunkelheit ist sehr schön umgesetzt.
Einziger Kritikpunkt ist, dass es keinen lokalen sondern nur einen online Kooperativmodus gibt.
Alles in allem erinnert das Spiel irgendwie an die Metroid-Reihe, da die Welt grundsätzlich offen ist und man im laufe des Spiels immer neue Fähigkeiten erhält, welche einem weitere Spielbereiche eröffnen.
Catherine ist ein japanisches Horror-Puzzle-Adventure, von Atlus welches mich begeistert, wie schon lange kein Spiel mehr. Ich habe es mir aus Kanada bestellt und als Pre-Order Bonus gab es noch eine Sound Disc und ein Art Book.
Auf die Puzzle Elemente herunter gebrochen versucht man einen, aus Blöcken bestehenden Turm zu erklimmen, indem man diese Blöcke verschiebt um sich so “Treppen” zu bauen. Klingt erst einmal einfacher als es ist. Man steht jedoch immer unter Zeitdruck und die verschiedenen Arten von Blöcken - Fallen, Blöcke die Explodieren oder aus Eis sind, etc. - machen das ganze auch nicht wirklich einfacher. Es ist anspruchsvoll aber man bekommt immer wieder Tipps zu verschiedenen Taktiken, die einem helfen die Level zu meistern.
Tatsächlich besteht Catherine aber aus viel mehr als nur den Puzzle-Stages und sagt viel über Beziehungen, Ehrlichkeit und Verantwortungsbewusstsein aus.
Das Leben von Vincent Brooks (ヴィンセント・ブルックス) gerät aus den Fugen. Während er keine weiteren romantischen Ambitionen hegt und gerne alles beim alten belassen würde, versucht ihn seine reifere Langzeitfreundin Katherine McBride (キャサリン・マクブライド) davon zu überzeugen, dass es langsam an der Zeit sei erwachsen zu werden und sie zu heiraten.
Als er dann, nachdem er mit seinen Freunden in einer Bar seine Situation diskutiert hat, zu tief ins Glas geschaut hat, begegnet er einer hübschen, mysteriösen, jungen Frau: Catherine (キャサリン). Sie findet gefallen an ihm und schließlich verbringen beide die Nacht in Vincents Appartement. So entwickelt sich eine rasante ménage à trois, die Vincent - da keiner der beiden Frauen voneinander weiß - in arge Bedrängnis bringt.
Zu allem Überfluss häufen sich Berichte, dass es in der Stadt zu mysteriösen Todesfällen unter Männern kommt, die auf unerklärliche Weise im Schlaf gestorben sind. Und auch Vincent kommt Nachts nicht mehr zur Ruhe und wird von seinen Albträumen verfolgt, seit er Catherine begegnet ist.
Zwischen den Puzzle-Level wird die Story in schönen Anime- und CG-Sequenzen erzählt und man kann Vincent frei steuern. Diese treibt sich Abends in einer Bar herum und trinkt, quatscht mit Freunden oder anderen Gästen, macht sich Gedanken über seine Situation oder beantwortet SMS.
Sehr gut gefällt mir, dass viele Entscheidungen, die man während dem Spiel trifft direkte Auswirkungen auf die Story und den Ausgang des Spiels haben. So gibt es insgesamt 8 verschiedene Spielenden.
Einziger Wermutstropfen ist, dass - obwohl alle Dialoge mit Untertiteln versehen sind - es keine Möglichkeit gibt die Audio-Sprache auf Japanisch zu stellen.
In letzter Zeit wird viel über die Krise der japanischen Spieleindustrie gesprochen und das es an kreativen Impulsen mangeln würde. Catherine tritt jedoch den Gegenbeweis an, denn es verkörpert meiner Meinung nach die Quintessenz dessen, was ich von einem japanischen Spiel erwarte: Es ist sexy, aufregend, abgedreht und abwechslungsreich mit einer steilen Lernkurve und einer wirklich guten Geschichte, die spannend erzählt wird. Ordentlicher voice acting und der klassische Soundtrack von Meguro Shōji (目黒 将司) rundet das Gesamtbild ab.
Als Fan der ersten Stunde konnte ich es kaum erwarten mit Golden Sun: Die dunkle Dämmerung endlich den 3. Teil der Golden-Sun Reihe in den Händen zu halten. Und ich sollte nicht enttäuscht werden. :)
30 Jahre nach den Geschehnissen der ersten beiden Spiele haben die Krieger von Vale selbst Kinder bekommen. Diese schlittern, mehr oder weniger freiwillig, in ein Abenteuer, welches sie auf den Pfaden ihrer Eltern wandern und in ihre Fußstapfen treten lässt. Dabei begegnen sie vielen alten Bekannten und besuchen Orte, welche man bereits aus den alten Teilen kennt.
Interessanterweise wird diese Retrospektive nicht langweilig. Ganz im Gegenteil! Neulinge finden sich dank einem sehr guten Enzyklopädie-System sehr schnell zurecht und werden behutsam in die Geschichte eingeführt. So dass sie sehr schnell eine interessante und offene Welt voller Rätsel und Geheimnisse erkunden können. Während sich bei alten Hasen direkt nostalgische Gefühle einstellen, die eindeutig Lust auf mehr machen. Ich persönlich werde wohl meinen alten Gameboy Advance wieder raus kramen um Teil 1 und 2 noch einmal zu spielen. :)
Golden Sun - und da stellt auch Die dunkle Dämmerung keine Ausnahme dar - ist der eindeutige Beweis, dass Nintendo erstklassige JRPGs machen kann, wenn sie wollen. Und niemand sollte sich das entgehen lassen.
Am Freitag waren Christine, Stefan und ich auf dem Jazzkonzert von The Bad Plus in der Centralstation und es war wirklich hörenswert. Die Kombination aus ihrem Sound in Verbindung mit den Interpretationen der hr-Bigband verknüpfte sich zu einem wirklich guten Klangerlebnis.
The Bad Plus ist das 2000 gegründete Jazz-Trio Ethan Iverson (Piano), Reid Anderson (Bass) und Dave King (Schlagzeug) aus Minneapolis, Minnesota. Wobei vor allem letzterer sichtlich Spaß an ihrer Musik hat. ^_^
Zugegeben: Ein Rennspiel wie Asphalt 6: Adrenaline HD muss man nicht unbedingt mit einem Gamepad spielen - obwohl ich es trotzdem angenehmer finde. Bei anderen Genres sieht es jedoch anders aus. Nicht umsonst war der 2. Teil der N.O.V.A. 3D-Shooter-Reihe zuerst exklusiv für das Xperia Play erschienen. :)
N.O.V.A. 2 Near Orbit Vanguard Alliance - Xperia Play Trailer
“Sechs Jahre ist es her, dass die Menschheit sich erfolgreich der Bedrohung durch die Richter erwehrt hat. Doch diese Jahre waren nicht mehr als eine Atempause…
Die Volteriten haben aus unserem letzten Krieg gelernt und sich uns mit scheinbar friedlichen Absichten genähert. Doch das war nur eine Verkleidung, die ihr wahres Vorhaben verbergen sollte. Jetzt haben diese telepathisch begabten Aliens unser eigenes Volk mit utopischen Versprechen und fortgeschrittenen Technologien verdorben und gegen uns aufgehetzt. Die Near Orbit Vanguard Alliance muss sich einem unerwartetem Feind stellen: sich selbst!”
Von den Spielen, die es kostenlos zum Xperia Play dazu gab, gefällt mir Asphalt 6: Adrenaline von Gameloft am besten.
Das Spiel bietet:
- 42 verschiedene Autos + Motorräder (von Ferrari, Mercedes, BMW, Lamborghini, etc…)
- 12 verschiedene Strecken (New York, Tokyo, Los Angeles, Monaco, etc…)
- 11 verschiedene Liegen a 5 Rennen in verschiedenen Modi
Das Wochenende stand im Zeichen des japanischen Films. Auf einem der größten Festivals (außerhalb Japans) gab es einige Deutschland-, Europa- und sogar Weltpremieren zu bewundern. Wobei das Spektrum an Genres und Qualität sehr weit war. Grundsätzlich war also für jeden etwas dabei und ich denke, dass ich auch nächstes Jahr gerne wieder hin fahre. Diesmal nur etwas besser durchorganisiert; vielleicht nehme ich mir sogar Urlaub. ^_^
Mein persönliches Highlite war der Film 電人ザボーガ (Denjin Zaborga) aka Karate-Robo Zaborgar, welcher von Kultregisseur 井口昇 (Iguchi Noboru) - bekannt durch Oira Sukeban (Sukeban Boy) oder Kataude mashin gâru (The Machine Girl) und unglaublich sympathisch - persönlich vorgestellt wurde. In gewohnt abgedrehter Manier und erstaunlich unblutig eroberte der Film die Herzen der Festivalbesucher im Sturm. Dabei hält sich der Film erstaunlich Nahe an der Vorlage, der gleichnamigen TV-Serie aus dem Jahre 1974. Womit wieder mal bewiesen wäre, dass in Japan irgendwie alles anders ist und auch schon immer war. ^_^
Zu Gast waren unter anderem auch die Gamushara Oendan, ein japanisches “cheer performance team”, deren Ziel es alle Leute in der Welt mit ihrer traditionellen (d. h. japanischen) Art des Anfeuern aufzuheitern.
Ich hatte mich ja bereits äußert positiv über die Nintendo DS Version von Might & Magic: Clash of Heroes geäußert. Seit kurzem kann man das Spiel aber auch auf der XBox360 und PS3 in HD genießen.
Grundsätzlich ist alles, wie gehabt. Das Spielprinzip ist bekannt und auch der Verlauf der Kampagne ist gleich geblieben. Was sich jedoch verändert hat ist die Bewältigung bestimmter Aufgaben (nicht Puzzle) und das Ressourcenmanagement. Insgesamt sammelt man mehr Ressourcen und muss keine mehr abgeben, wenn man einen Kampf verliert. Die Kampagne ist also etwas einfacher geworden.
Sehr positiv ist, dass am Balancing gefeilt wurde und damit die einzelnen Fähigkeiten der Einheiten, Helden und Artefakte überarbeitet wurden, damit der Multiplayer-Modus ausgeglichener ist. Dieser kann wahlweise lokal oder online in einer 1vs1 oder 2vs2 Partie bestritten werden. Letzteres erweist sich als interessant, aber auch schwierig, da man nur seine eigenen Einheiten bewegen kann und die Kommunikationsmöglichkeiten doch sehr rudimentär sind.
Wer das Spiel noch nicht kennt, dem kann ich es nur empfehlen. Aber auch für alte Hasen, die das Spiel bereits auf dem Nintendo DS haben, gilt: Der Kauf lohnt sich. Alleine, wegen des verbesserten Multiplayermodus.
Nach dem Tod ihrer Mutter müssen zwei Schwestern um ihr Leben bangen, da es ihr Stiefvater auf ihr Erbe abgesehen hat. Die ältere der beiden wird schließlich von ihrem Stiefvater für den Tod ihrer Schwester verantwortlich gemacht und in die Psychiatrische Anstalt Lennox House for the Mentally Insane eingewiesen. Doch dort warten nur Korrupte Pfleger auf sie, welche dafür bezahlt wurden, sie mittels Lobotomie zu beseitigen. Verzweifelt flüchtet sie sich in ihre eigene Phantasiewelt, welche aber nicht weniger schrecklich ist als die Realität.
Grundsätzlich hat Sucker Punch alles, was einen guten Film aus macht: Knapp bekleidete Mädels mit dicken Wummen, Deutsche Zombie-Soldaten, Drachen, Roboter, japanisch Samurai (mit Gatling gun! *g*), einen super Soundtrack und jeder Menge Action.
Doch irgendwie wollte der Film bei mir nicht so richtig zünden. Die Handlung ist teilweise echt abgedroschen und bis zum Ende vorhersehbar. Und die Actionsequenzen (welche mal wieder zeigen, was moderne CGI-Technik vermag) sind zu inflationär. Spätestens bei dem dritten “Mädchen kämpfen gegen Gegnerhorde X um Missionsziel Y”-Szenario wird es echt langweilig.
Daher lautet mein Fazit trotz der durchaus interessanten “Alice im Wunderland”-Thematik: Ein ganz netter Film, den man sich anschauen kann. Aber ins Kino muss man dafür nicht unbedingt gehen.