Wiimote
Na, das nenne ich doch mal eine stylische Dose für Kaugummis und Pfefferminz. Genau das Richtige für mich als Nintendo-Kind. ^_^ Danke Nadja und Michael!

Na, das nenne ich doch mal eine stylische Dose für Kaugummis und Pfefferminz. Genau das Richtige für mich als Nintendo-Kind. ^_^ Danke Nadja und Michael!

Die Welt Gran Pulse wird von einer künstlichen Sphäre namens Cocoon umkreist. Die beiden Welten werden von den fal’Cie - mächtigen Maschinen, welche bestimmte Aufgaben erfüllen (z. B. Cocoons künstliche Sonne) - beherrscht. Die fal’Cie können die Menschen zu ihren direkten Dienern machen, indem sie diese in l’Cie verwandeln und ihnen eine Aufgabe (Focus) erteilen. Erfüllt ein l’Cie seinen Focus rechtzeitig verwandelt er sich in einen Kristall und erlangt, der Legende nach, ewiges Leben. Scheitert er jedoch, verwandelt er sich in einen Cie’th, ein hirnloses Monster. Die l’Cie haben Visionen, die sich interpretieren müssen um herauszufinden, was ihr Focus ist.
Vor hunderten von Jahren tobte ein Krieg zwischen Gran Pulse und Cocoon, der sogar dazu führte, dass Cocoons Hülle beschädigt wurde. Die Schäden wurden zwar schon lange beseitigt, doch seit dieser Zeit leben die Menschen in Cocoon in Angst und Schrecken vor Gran Pulse.

Durch die Verstrickung verschiedener Umstände (die in vielen Rückblenden erzählt werden) werden die Charaktere in l’Cie verwandelt. Sie werden zu gejagten ihrer eigenen Regierung und müssen schnell feststellen, dass in ihrer Welt nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Die fal’Cie, welche sich immer als Beschützer der Menschen präsentiert hatten, wollen die l’Cie dazu zu nutzen Cocoon zu zerstören. Sie erhoffen sich dadurch die Rückkehr ihres eigenen Schöpfers. Die Charaktere setzen nun alles daran, diesen Plan zu vereiteln.
Ich bin alles andere als ein Fan der Final Fantasy Reihe und jedem sollte inzwischen klar sein, dass das Spiel dem Hype, der darum gemacht wurde nicht einmal ansatzweise gerecht wurde. Es ist sicherlich kein schlechtes Spiel. Aber auch nicht der große Wurf, als der es verkauft wurde. Zugegeben, die Videosequenzen sind umwerfend und auch die Spielegrafik sieht bombastisch aus. Dazu kommt ein erstklassiger Soundtrack, der einfach ins Ohr gehen muss. Aber in viel wichtigeren Bereichen kann Final Fantasy XIII leider nicht punkten, da entweder schwere Design-Fehler gemacht wurden oder andere Spiele einfach zeigen, wie es besser geht.

Nehmen wir zum Beispiel das Kampfsystem: Furchtbar trifft es nur ansatzweise.
Jeder Charakter bekommt ein Paradigma, das bestimmt, welche Rolle er oder sie im Kampf übernimmt und welches jederzeit gewechselt werden kann. Man steuert dann jedoch nur noch den Gruppenanführer während der Rest autark kämpft. Wobei steuern im Grunde zu viel gesagt ist, da man nichts weiter macht als die vorgeschlagenen Aktionen zu bestätigen.
Das ganze soll mehr Action bringen… von der ich allerdings nichts viel merke. Klar, auf dem Bildschirm kracht es ununterbrochen und man weiß gar nicht, wohin mal vor lauter Farben, Effekte und Schadenszahlen schauen soll. Aber für den Spieler verkommt ein Kampf zum monotonen Drücken der X-Taste und dem gelegentlichen Wechseln von Paradigmen. Resonance of Fate macht da einiges besser und ist sowohl innovativer als auch taktischer.
Das Craftingsystem ist unglaublich dämlich. Es fängt schon damit an, dass man grundsätzlich nur Waffen findet, die schlechter sind, als die, die man bereits hat. Nun hat man die Möglichkeit jede Menge gefundene Items (die sich aber nur durch den Wert an EP, den sie einer Waffe geben, unterscheiden) zu nutzen um ihr Level zu erhöhen. Höhere Level bedeutet höhere Werte und vielleicht auch andere Boni. Und genau hier liegt das Problem: Beim “vielleicht”. Ich finde eine Waffe, die - wenn ich genügend Item rein butter VIELLEICHT besser ist als die, die ich gerade habe. VIELLEICHT auch nicht, wenn ich die Gegenstände weiter in die Waffe packe, welche gerade verwendet wird. Doch VIELLEICHT ist sowieso beides Schwachsinn, wenn ich später noch eine andere Waffe finde, die VIELLEICHT noch besser sein könnte.
Muss man sich erst das verdammte Lösungsbuch kaufen, damit man weiß, was die Waffen, die man findet, überhaupt können? Hier zeigt Star Ocean: The Last Hope auf eindrucksvolle Weise, wie ein gutes Craftingsystem auszusehen hat.

Und zu guter Letzt: Die Story. Wenn ich an die mitreißenste und beste Story eines JRPG in den letzten Jahren denke, dann denke ich an Fragile Dreams: Farewell Ruins of the Moon; aber nicht an Final Fantasy XIII.
Die ganzen Final Fantasy Fanboys erzählen einem immer und immer wieder, dass das Spiel besser werden würde, wenn man sich endlich frei bewegen könne. Ist nur leider nicht so. Man rennt die meiste Zeit durch schlauchartige Levelgebilde. Es kommt dann zwar ein kurzer Abschnitt, in dem man sich frei bewegen kann und von einer Quest zur nächsten hetzt, aber danach geht es wie gewohnt weiter. Ich habe nichts gegen das Leveldesign und auch, dass die Geschichte linear ist stört mich nicht. Aber ich bin kein Fan von interaktiven Filmen und genau so kommt mir das Spiel leider vor. Statt an der Geschichte zu partizipieren und sie mit zu gestalten hetzt man von einer zur nächsten aufgeblasenen Videosequenz, in der alles abgehandelt wird.
Da ein wirklich gutes Spiel mehr enthalten muss als gute Graphik und Musik ist Final Fantasy XIII keins. Klar gibt es schlechtere JRPGs; aber eben auch genug, die besser sind. Vor allem meine Kritik an der Story gibt mir zu denken. Denn es kommt mir fast so vor, als hätte Square Enix verlernt, wie man eine gute Geschichte erzählt. Final Fantasy XIII-2 wird zeigen, ob aus den Fehlern gelernt wurde oder nicht. Wobei ich allerdings leider glaube, dass die Zeiten von Square - ohne Enix - als sie noch echte Meisterwerke wie Chrono Trigger oder Secret of Mana produziert haben, endgültig vorbei sind.
Dank der BPjM (damals noch BPjS) wurde aus Contra (魂斗羅) für das NES in Europa und Australien Probotector und die menschlichen Protagonisten durch Roboter ersetzt. Dies wurde auch für den 2. Teil der Serie beibehalten und hat so auch ihren Weg auf die Virtuelle Konsole der Wii gefunden. Die unveränderte und als Gryzor bekannte Version für diverse Heimcomputer wurde hingegen in Deutschland indiziert.
In Japan unter dem Titel スーパー魂斗羅 エイリアンの逆襲 (Sūpā Kontora: Eirian no Gyakushū (Super Contra: Die Aliens schlagen zurück)) und in Amerika als Super C bekannt zählt Probotector II zu einem echten Spieleklassiker der 80er Jahre, welcher sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut. Contra ist zu Recht für ihren hohen Schwierigkeitsgrad bekannt und der 2. Teil der Serie bildet da keine Ausnahme. Mit ein Grund, weshalb sich eine ganze Gamer-Generation voller Nostalgie an die Stunden von Spielzeit erinnert, die man in dieses Spiel investiert hat. :)
Die Aliens aus dem 1. Teil sind zurück. Also müssen auch wieder Lance und Bill ran um ihnen in klassischer Contra-Manier - d. h. bis an die Zähne bewaffnet und wild um sich schießend - zu zeigen, wo der Hammer hängt. So spiegelt das Spiel den Zeitgeist einer vergangenen Epoche wieder, wie es sonst nur Filme wie Rambo III vermögen. Als Männer noch echte Männer waren und es bei der Lösung eines Problems zuerst einmal darauf ankam, wie groß das Kaliber der Waffe war. ;-)
Ein echter Klassiker, packend wie eh und je, den man definitiv gespielt haben sollte.
Die Ostereier, dass der Protagonist in der WiiWare Version von Cave Story sein Kostüm zu bestimmten Zeiten wie Halloween oder Weihnachten ändert, war mir bereits bekannt. Neu ist mir allerdings, dass man sein Aussehen per Cheatcodes auch bewusst ändern kann. Gleich mal ausprobieren… :)

Nintendo ist ja nicht unbedingt für seine Freundlichkeit gegenüber indie game Entwicklern bekannt. Um so erfreulicher ist es, dass das 2D Action Adventure Dōkutsu Monogatari bzw. Cave Story seinen Weg auf die Nintendo Wii und den Nintendo DSi gefunden hat.
Der Spieler verkörpert den Androiden Quote, welcher in einer Höhe erwacht. Er trifft auf ein kleines Dorf, welches von Mimigas, hasenähnlichen Humanoiden bewohnt wird. Diese werden vom Doktor (Fuyuhiko Date (伊達 冬彦)) bedroht, dessen Schergen Balrog und Misery Jagt auf Sue Sakamoto - ein Mädchen, welche in eine Mimiga verwandelt wurde - machen.
Nun ist es am Spieler Sue und die anderen Mimigas zu retten und einen Ausweg aus dem unterirdischem Höhlensystem zu finden.
Bereits 2004 ist das Spiel als Freeware für Windows erschienen. Im Vergleich dazu wurden die WiiWare und DSiWare Versionen graphisch aufgepeppt. Die Steuerung erfolgt dabei mit der horizontal gehaltenen WiiMote.
Die Entwicklungszeit durch Studio Pixel (開発室Pixel) - welches nur aus der Person Daisuke “Pixel” Amaya besteht - dauerte 5 Jahre. Aeon Genesis hat das Projekt anschließend ins Englische übersetzte. Es folgte die Portierung auf viele andere Systeme wie MacOS und Linux.
Das Spielprinzip ähnelt den alten Metroid Teilen. Man bewegt sich durch große, frei begehbare Levelabschnitte und sammelt dabei neue Waffen, Upgrades und Items ein, womit man neue Bereiche betreten kann.
Cave Story bietet lange Spielzeit, eine ausgefeilte Story, charmante Charaktere und mehrere Enden. Insgesamt steht es anderen Spielen für WiiWare oder DSiWare, welche von großen Entwicklerstudios produziert werden, in keiner Weise nach. Daher gilt: Unbedingt spielen!
In verschiedenen Epochen der Welt lehnen sich die Menschen gegen ihre Götter auf. Sie sind so blasphemisch und errichten einen hohen Turm um ins Reich der Götter vorzudringen und die göttliche Pforte einzureißen. Sollte dies Geschehen würde es das Ende des jeweiligen Gottes bedeuten: Game Over.
Nun liegt es also an dem Spieler bzw. jeweiligen Gott seine Menschlichen Schützlinge von ihrem Vorhaben ab zu bringen. Dazu stehen ihm verschiedene göttliche Kräfte zur Verfügung, um den Turm zu zerstören. Aber Achtung: Rohe Gewalt führt nicht zum Ziel. Denn getötete und unzufriedene Menschen führen dazu, dass der Gott weniger Kraft erhält und die Arbeiter schneller bauen. Während zufriedene Arbeiter langsamer Arbeiten und durch ihren Glauben dem Gott mehr Macht spenden.
Gods vs. Humans
Link: www.youtube.com
4 Verschiedene Kulturen (Nordmänner, Ägypter, Römer und Japaner) mit 16 verschiedenen Göttern; wobei jeder seine eigenen Kräfte besitzt und 80 Level versprechen einiges an Abwechslung.
Leider ist es jedoch so, dass das Spiel recht schnell langweilig wird, da es zu eintönig und immer das selbe ist. Außerdem hätte ich mir eine andere Steuerung (ähnlich wie in Final Fantasy Christal Chronicles: My Life as a Darklord) gewünscht. Insgesamt ist das Spiel mit 1.500 Wii Points zu teuer, da es wesentlich bessere Wiiware Spiele gibt.
Ich hoffe, dass ich nun wieder etwas öfter zum Bloggen komme. Und den Anfang mache ich einfach mal mit dem Opening für Moe Moe Niji Taisen (Ryaku) 2 Chu; als Ergänzung zu dem DS Artikel. Schließlich gibt es die Serie auch noch für PSP, PS2, XBox 360 und den PC. Und das die Japaner weniger Berührungsängste mit dem Thema haben als die Deutschen (wer hat die nicht?) sollte inzwischen bekannt sein.
Um mich selbst zu zitieren: “Nie zuvor war der 2. Weltkrieg so 萌え.” ^_^
萌え萌え2次大戦(略)2 [chu~♪] OP
Link: www.youtube.com
Ausgewählte Wii-Titel für -70%. Da konnte ich einfach nicht widerstehen, als ich heute zufällig im Karstadt war. Denn bei einem Fire Emblem für 15 Euro kann auch Amazon nicht mithalten! Daher erweitert sich meine Wii-Sammlung etwas erweitert:
- Boom Blox Smash Party
- Eledees
- Fire Emblem: Radiant Dawn
- Pikmin (New Play Control)
- Punch-Out
Als alter Civilizations-Hase habe ich mit großen Erwartungen und Spannung der Veröffentlichung des 5. Teils der Serie entgegen gefiebert. Nun habe ich ihn ausführlich getestet und komme zu folgendem Fazit…
The Good:
Die Entscheidung die Aufteilung des Spielfeldes von Rechtecke auf Sechsecke umzustellen finde ich sehr gut. Durch die Beschränkung, dass ein Feld immer nur von einer Armeeeinheit besetzt werden darf entstehen neue, taktische Möglichkeiten, die mir viel besser gefallen als riesige Stapel an Armeen, welche plump aufeinanderprallen.
Ebenso die Tatsache, dass sich Städte auch unabhängig von Militäreinheiten gegen Angreifer verteidigen bzw. diese sogar angreifen können, wenn sie nahe genug an die Stadt heranrücken, halte ich für eine gut durchdachte Neuerung.
Die unabhängigen Stadtstaaten, welche einem Aufgaben erteilen um ihre Gunst zu gewinnen bringen eine zusätzliche Dynamik und diplomatische Möglichkeiten. Außerdem unterstützen sie einen, wenn man mit ihnen verbündet ist, im Kampf, schenken einem Einheiten oder liefern Kultur und Wissenschaft. Besondere Bedeutung erlagen sie, wenn man den diplomatischen Sieg anstrebt, da sie - wie die großen Staaten auch - eine Stimme bei der UN-Wahl haben.
Graphisch ist das Spiel top und man befindet sich ein einer lebendigen und schön animierten Welt.
The Bad:
Beim Interface wurde offensichtlich nicht mitgedacht. So ist die Bauliste umständlich versteckt und nur auf 6 Baufaufträge begrenzt.
Außerdem vermisse ich Videos. Zwar hat das Civilization V ein schönes Intro. Aber weder nach dem Bau von Wundern noch nach dem Sieg gibt es eine Videosequenz.
Irgendwie habe ich das Gefühl, als wenn Firaxis die coolen Zitate ausgegangen wären. Für meinen Geschmack wurde die Bibel zu oft zitiert und verglichen mit Civilization IV kommen diese irgendwie lustlos rüber.
Ich muss gestehen, dass ich meine ICBM vermisse. Nach der Atombombe gibt es zwar die Atomrakete, die stärker ist aber weniger (!?) Reichweite hat. Es ist schon ziemlich befremdlich, dass man zwar einen riesigen, futuristischen Kampfroboter bauen kann aber seine Atomraketen erst per Flugzeugträger ans andere Ende der Welt schippern muss um sie effektiv einzusetzen.
And the Ugly:
Das Spiel war für mich ein Pflichtkauf. Hätte ich allerdings vorher gewusst, dass es nur mit Steam läuft und auch die CD nichts anderes als eine Steam Installation enthält, nach der man sich das Spiel aus dem Internet lädt, hätte ich darauf verzichtet. Ich verachte diese Form des DRM und Civilization V wäre nicht das erste und auch nicht das letzte gute Spiel gewesen, um das ich deswegen einen Bogen gemacht hätte.
Fazit:
Unterm Strich bekommt man ein ordentliches Civilizations geboten. Die Neuerungen sind größtenteils gut aber auch nicht weltbewegend. So, dass es immer noch genug Civ ist, wie man es kennt und liebt. Allerdings wird im Vergleich zu älteren Teilen eben nicht alles besser, sondern manches auch schlechter gemacht.
Wer Civilization mag und nichts gegen Steam hat sollte es auf alle Fälle ausprobieren.

Es ist schon interessant, dass solche Spiele mit fragwürdigem Inhalt immer nur auf der XBox 360 erscheinen. Ich persönlich denke inzwischen, dass es schlicht und ergreifend an der Tatsache liegt, dass sich die Konsole - im Gegensatz zur Wii und PS3 - im Land der aufgehenden Sonne einfach nicht ordentlich verkauft.
Während also Nintendo sowieso peinlich genau auf sein Saubermann-Image achtet, sorgt auch Sony dafür, dass alle Software einer eingehenden Prüfung unterzogen und nicht alles zugelassen wird. Nur Microsoft scheint als einzige Firma (so verzweifelt zu sein?) sich unbedingt gewisse Käuferschichten erschließen zu müssen.
Xbox360 『ぎゃる☆がん』 PV
Link: www.youtube.com