Einträge aus der Kategorie: Literatur
Das Evangelium ist die heilige Schrift des Fliegenden Spaghettimonsters und Bobby Henderson ist sein Prophet. Er legt alle offensichtlichen Gründe dar, warum die Religion des Pastafarianismus die einzig wahre ist und bietet viele Einblicke in diese. Zum Beispiel, dass die Piraten das auserwählte Volk sind und wie dies in Zusammenhang zur globalen Erwärmung steht. Oder welchen Einfluss das, mit seinen Nudeligen Auswüchsen alles durchdringende, Fliegenden Spaghettimonster auf wichtige Ereignisse der Weltgeschichte hatte. Wer das Buch gelesen hat, dem bleibt nichts anderes übrig, als zu konvertieren.

Ganz kurz zusammen gefasst halte ich von Religionen folgendes: Ich betrachte sie als Aberglaube und Hirngespinste, welche der Welt bei weitem mehr Leid als Nutzen gebracht haben und deren Überwinden ein essenzieller Bestandteil ist um das Überleben der Spezies Mensch zu sichern.
Das tragische ist nur, dass es immer noch viel zu viele Menschen gibt, die an sprechende Schlangen, fliegende Pferde, intergalaktische Imperatoren oder was auch immer glauben und es für bare Münze nehmen. Ungeachtet der Menschenverachtung, welche Religionen innewohnen.
Nun bewegt man sich als vernünftiger und logisch denkender Mensch immer auf einem schmalen Grad zwischen offener Verachtung und lautem Gelächter gegenüber solch einer Idiotie. Doch zum Glück haben sich einige, clevere Menschen wie Bobby Henderson solche Religionsparodien ausgedacht. Mit ihrer Hilfe kann man mit solchen Leuten auf dem selben intellektuellen Niveau diskutieren. Und äußert amüsant ist das ganze dann auch noch.
Geschrieben am 26.09.11 um 20:46 Uhr in
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Bobby Henderson,
religion
In den Karpaten des rumänischen Transsylvaniens gehen merkwürdige Dinge vor sich, die ein Dorf und seine Bewohner in Angst und Schrecken versetzen. Das Karpatenschloß steht im Mittelpunkt mysteriöser Ereignisse wie geisterhafte Stimmen und schreckliche Lichterscheinungen.
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirken mag bleibt Jules Verne sich treu und hat keinen Gruselroman geschrieben. Weniger Science-Fiction bedeutet in diesem Fall keinen schlechteren Roman. Gekonnt füllt er die Lücke mit interessanten Charakteren und einer Story um eine tragische Liebe zu einer jungen Frau.
Geschrieben am 25.09.11 um 17:51 Uhr in
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jules verne
Der Amerikaner John Madison und seine deutsche Frau Bettina sind Insider der deutschen und amerikanischen Gesellschaft und haben in beiden Kulturen ihre Erfahrungen Gesammelt.
In Nothing For Ungood lässt sich John Madden ausführlich über die Hürden der Deutschen Sprache, Gründe für das schlechte Wetter in Deutschland, die Probleme des hiesigen Verkehrssystems und viele weitere deutsche Eigenarten aus. Außerdem Beschreibt er die Sichtweise der Amerikaner, die z. B. immer nur Bayern mit Deutschland assoziieren und weshalb dieses irgendwie Texas gleicht.


In seinem zweiten Buch And Good Is widmet sich der Autor den Gegebenheiten auf der anderen Seite des Atlantik. Er erklärt dem Leser, warum die USA das beste dritte Welt Land auf dem Globus ist und wieso man jeden einzelnen Bundesstaat einfach nur lieben muss. Außerdem gibt er hilfreiche Reisetipps, die einem das (Über-)Leben im Urlaub erleichtern und viele Details über amerikanische Marotten.
Beide Werke sind sehr lesenswert und äußert humorvoll. Zumindest für all jene, welche es verstehen mit Satire und Ironie richtig umgehen zu können. Alle Lokalpatrioten sollten hingegen besser die Finger von den beiden Büchern lassen. ^_^
Wirklich geizige Menschen können übrigens auch die beiden Blogs lesen, aus denen die beiden Bücher hervorgegangen sind: Nothing For Ungood und And Good Is.
Mit Travels into Several Remote Nations of the World, in Four Parts. By Lemuel Gulliver, First a Surgeon, and then a Captain of Several Ships (Originaltitel) schuf der irische Schriftsteller Jonathan Swift nicht nur eine fantastische Abenteuergeschichte, die Jung und Alt begeistert. Er würzte das ganze mit viel Sozialkritik und Satire über die Umstände der damaligen Zeit.
Insgesamt umfassen Gullivers Reisen vier Bücher. Für jedes seiner Abenteuer eines.
In dem ersten Werk Reise nach Liliput erleidet Gulliver Schiffbruch. Er wird an an dem Strand eines seltsamen Landes angespült, dessen Bewohner nur wenige Zoll groß sind. Doch auch das Ökosystem ist dieser Größe angepasst.
In seinem zweiten Abenteuer - Reise nach Brobdingnag - ergibt sich ein entgegengesetztes Bild. Bei einem Landgang zur Erkundung einer unbekannten Insel lassen ihn seine Kameraden im Stich und suchen das Weite angesichts einer riesenhaften Gestalt. Wie sich herausstellt ist nun Gulliver die Miniaturausgabe einer viel größeren Welt.
Auf seiner Reise nach Laputa besucht Gulliver viele verschiedene Orte, wie z. B. die fliegende Stadt Laputa oder die Insel Luggnagg. Außerdem trifft er viele Gelehrte und sogar einen Geisterbeschwörer, mit dessen Hilfe er mit den Toten reden kann.
Reise in das Land der Hauyhnhnms führt Gulliver nach einer Meuterei in ein Land, welches von edlen, tapferen und erhabenen Wesen regiert wird. Jedoch gibt es dort auch eine Rasse von häßlichen, wilden Tieren, welche äußert zerstörerisch sind.
Geschrieben am 21.09.11 um 21:17 Uhr in
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jonathan swift
Zum Geburtstag habe ich u. a. einen Kindle von Amazon bekommen und bin nach ausgiebiger Testphase immer noch begeistert. Ich habe inzwischen auch einige Bücher gekauft, lese aber hauptsächliche das große Angebot an kostenfreien Klassikern.
Die E-Paper Technologie ist einfach der Hammer. Sie bietet enorme Akkulaufzeiten und es liest sich tatsächlich wie mit einem Buch. Am deutlichsten wird dies in der prallen Sonne, wenn man auf einem herkömmlichen Display nichts mehr erkennt.
Die Bedienung ist kinderleicht und sehr komfortabel. Über WLAN verbindet sich das Gerät mit meinem Netzwerk und die bei Amazon bestellten Titel werden automatisch mit diesem synchronisiert. Ein Musterbeispiel von Benutzerfreundlichkeit ohne die Verwendung irgendwelcher zusätzlicher Software.
Das Gerät bekommt von mir die absolute Kaufempfehlung für alle, die gerne lesen!

Geschrieben am 20.09.11 um 21:01 Uhr in
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amazon,
kindle
Der Abschuss des Projektils ist geglückt und die 3 Reisenden befinden sich auf dem Weg zum Mond. Dabei sehen sie sich mit allerlei Gefahren und Hindernissen konfrontiert. Doch unerschrocken und ohne sich weitere Gedanken über ihre Rückkehr zu machen, setzen sie ihre Reise fort.
Nach dem ersten Teil war es nur eine Frage der Zeit, bis ich auch die Fortsetzung von Jules Vernes berühmten Klassiker lesen würde.
Insgesamt fand ich Reise um den Mond im Vergleich zu seinem Vorgänger langatmiger und Jules Verne verliert sich für meinen Geschmack in zu vielen Details, welche eigentlich nebensächlich sind. Aber alleine um zu Erfahren, wie das Abenteuer aus geht, lohnt sich die Lektüre.
Geschrieben am 28.08.11 um 23:30 Uhr in
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jules verne,
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Eine von Karl Alberti zusammengetragene Sammlung von japanischen Sagen und Fabeln. Die Übersetzung erfolgte dabei nicht wortwörtlich sondern ziemlich frei um die die Geschichten auch einem jüngeren Publikum zugänglich zu machen.
Aufgrund des Alters des Buches enthält es auch einige koreanische Mythen, da Korea - nach der Annexion durch das Japanische Kaiserreich (大日本帝國) am 29. August 1910 - bis zum Ende des des Zweiten Weltkriegs als die Provinz Chōsen (朝鮮) ein Teil Japans war.
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Juki-onna
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Der weiße Fuchs
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Urashima Taro
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Wenn man mit Kobolden Tanzt
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Neid bringt Leid
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Der schlaue Polizist
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Der Abt des Klosters Yakushi
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List geht über Gewalt
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Die Kröte von Osaka und die von Kyoto
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Der Affe und der Sake
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Die Auster
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Der Sperling mit abgeschnittener Zunge
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Die geplagte Krabbe
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Der kluge Hase
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Maorigashima
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Der Hase und der Dachs
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Schlauheit schützt nicht vor Täuschung
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Der bedächtige Reiher
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Belohnte Kindesliebe
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Der bestrafte Tierquäler
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Rai-taro
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Hotaru
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Horaisan
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Die Wünsche des Steinhauers
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Geschrieben am 23.08.11 um 16:17 Uhr in
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karl alberti,
korea
Die flandrischen Stadt Quiquendone zeichnet sich durch ihre Bewohner aus, welche zu einem ganz besonderen Menschenschlag gehören. Äußert gelassen, schon Phlegmatisch, geht alles seinen geregelten, aber langsamen Gang. Die Ruhe und der Frieden, den diese Menschen genießen - es gibt keine Streitereien, keinen Lärm, keine Kriminalität - hat jedoch ihren Preis. So werden z. B. wichtige Entscheidungen bis aufs äußerste aufgeschoben und immer wieder vertagt. Doch die Bewohner der kleinen Stadt stört das nicht im geringsten.
Da grenzt es schon fast an ein Wunder, dass sich Bürgermeister und Stadtrat dazu durchringen konnten dem auswärtigen Doktor Ox den Auftrag zu erteilen ein Stadtweites Beleuchtungsprojekt zu starten. Dabei soll das neu entwickelte Oxy-Hydrogen-Gas verwendet werden, welches eine größere Energieeffizienz und damit höhere Leuchtkraft verspricht. So werden überall in der Stadt die Bauarbeiten begonnen um die nötigen Gasleitungen zu verlegen.
Doch plötzlich ereignen sich unerwartete Phänomene: Die sonst so trägen Bürger haben es plötzlich eilig, geraten schnell in Rage und sind streitlustig. Was ist nur geschehen und wie kann diesem Phänomen Einhalt geboten werden, ehe die Situation eskaliert?
Bei dem ersten Buch, welches ich mir für lau auf meinen Kindle heruntergeladen und gelesen habe. handelt es sich um eine sehr lesenswerte Geschichte aus der Feder des Altmeisters der Science-Fiction. Zwar weniger phantastisch als andere seiner Werke aber nicht minder spannend und sehr humorvoll.
Geschrieben am 22.08.11 um 10:31 Uhr in
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jules verne,
kindle
Das Buch beinhaltet folgende Essays:
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Mensch und Maschine
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Informationsbarriere?
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Phantomatik
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Exformation
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Phantomatik (II)
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Tertium comparationis
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Häresien
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Die Informationszucht
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Maschinen-, Tier- und Menschenviren
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Übernehmen wir die Technologie des Lebens?
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Die Computerisierung des Gehirns
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Die Technologiefalle
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Sprachen und Code
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Brainchips
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Rechenleistung des Lebens
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Die Evolution als paralleler Computer
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Evolutionsmodell
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Rätsel
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Das Geheimnis des chinesischen Zimmers
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Züchtung von Informationen?
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Künstliche Nichtintelligenz
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Künstlicher Intellekt als experimentelle Philosophie
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Verstand und Netz
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Information über die Information
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Quantencomputer?
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Genalgorithmus
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Schlaue Roboter
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Simulation der Kultur
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Die Rechenleistung des Lebens II
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Als bekennender Freund der Belletristik von Stanisław Lem habe ich mich diesmal an eines seiner wissenschaftlichen Werke gewagt. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Es ist zwar interessant zu erfahren, dass viele der Prognosen von Lem inzwischen Realität geworden - oder auf dem besten Weg dazu - sind (wie etwa die Phantomatik, welche wir heute als virtuelle Realität bezeichnen würden), jedoch wirkt das ganze ab und ab zu sehr wie eine Selbstbeweihräucherung.
Dazu bezieht er sich reichlich auf seine früheren Veröffentlichungen, hauptsächlich aber auf seine Summa technologiae aus dem Jahre 1964. Wobei es sich durchaus als hinderlich erweist, wenn man diese - so wie ich - vorher nicht gelesen hat.
Insgesamt kränkelt das ganze dann leider auch an der Knappheit, mit der die einzelnen Themen behandelt werden. Durch die notwendige Kompression (die meisten Themen sollten eigentlich ganze Bücher umfassen) ist das Lesen mitunter etwas holprig und man wünscht sich tiefere Einblicke in gewisse Themengebiete.
Insgesamt ist zu sagen, dass Lem die technologischen Entwicklungen nüchtern und Objektiv betrachtet, neue Prognosen wagt, alte revidiert und keine Schreckensszenarien oder Dystopien heraufbeschwört. Denn am Ende liegt es doch alles in der Hand der Menschen, wie genau sich die Zukunft entwickelt.
Geschrieben am 29.05.11 um 21:39 Uhr in
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stanislaw lem,
summa technologiae
桐野 夏生 (Kirino Natsuo) ist für ihre unorthodoxen Romane bekannt, welche gerne schockieren und konträr zur japanischen Gesellschaft sind. Oft geht es um starke Frauen, welche ihr eigenes Leben leben und so überhaupt nicht in die japanische Männerwelt passen wollen. So auch in ihrem Roman I’m sorry, mama, der in Deutschland unter dem Titel Teufelskind erschienen ist.
Es wird die Geschichte von Aiko Matsushima erzählt, deren Leben alles andere als einen regulären Verlauf genommen hat. So hat sie die ersten Jahre ihrer Kindheit ohne Eltern in einem Bordell verbracht. Später kommt sie dann in ein Waisenhaus. Doch auch dort ist ihr Leben nicht besser und sie wird von den anderen Kindern gehänselt und gepiesackt.
Ausgebeutet und gepeinigt lernt sie sehr schnell ihre eigene Art, sich in der Welt zurecht zu finden. Mit dem Trauma nie die Liebe einer Mutter gespürt zu haben schlägt sie sich durchs Leben. Berechnend, abgebrüht und ohne Vorstellungen von Moral tut sie alles um zu überleben; und geht dabei bereitwillig über Leichen.
Ein interessanter Krimi mit vielen merkwürdigen Charakteren. Durch öfter wechselnde Perspektiven hatte ich zeitweise das Gefühl eine Reihe von Kurzgeschichten zu lesen, deren zentraler Verbindungspunkt immer wieder der weibliche Hauptcharakter ist.
Durchaus lesenswert - aber im direkten Vergleich haben mir die Bücher von 村上 龍 wesentlich besser gefallen.
Geschrieben am 25.04.11 um 20:02 Uhr in
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murakami ryū,
natsuo kirino