Einträge aus der Kategorie: Literatur
Was haben ein angehender Schriftsteller, der nebenbei Schüler auf das Studium vorbereitet und eine Fitnesstrainerin, die nebenbei Auftragsmorde erfüllt, gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Trotzdem sollen sich ihre Wege zufällig begegnen, als der junge Tengo von seinem Mentor dazu aufgefordert wird das Manuskript einer siebzehnjährigen Oberschülerin umzuschreiben, welches für einen Schriftsteller-Wettbewerb eingereicht wurde. Er ahnt nicht, dass dies sein bisheriges Leben und die Welt, in der er zu leben glaubt, für immer verändern wird. Denn dieses Buch - Die Puppe aus Luft - über ein junges Mädchen, eine tote Ziege und die “little people” ist viel mehr als nur ein fiktiver Roman.
村上 春樹 (Murakami Haruki) zählt zu Recht als einer der populärsten und einflussreichsten japanischen Schriftsteller der Gegenwart. Mit 1Q84 (ichi-kew-hachi-yon) erzählt er in insgesamt 3 Büchern eine komplexe, spannende und fantastische (aber trotzdem nicht zu abgehobene) Liebesgeschichte, die von Anfang bis Ende einfach nur begeistert.

Noch einmal vielen Dank an Norbert, dass er mir 1Q84 erst empfohlen und dann sogar geschenkt hat! :)
Geschrieben am 06.03.12 um 21:23 Uhr in
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murakami haruki

Nana’s Everyday Life ist ein sehr erfolgreiches Webcomic von Daniel Kim, welches auf Elfen Lied und teilweise auf Gunslinger Girl basiert. Beides zu kennen ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig.
Ich denke, dass Nana’s Everyday Life ein zweischneidiges Schwert ist, da Kim einen tiefschwarzen Humor hat, mit dem sicher nicht jeder zurecht kommt. Ich empfehle jedoch, darüber hinweg zu sehen. Denn am Ende emanzipiert sich das Comic zunehmend davon und entwickelt sich zu einer herzzerreißenden Geschichte um Nana und ihr Streben nach Glück.
Eines der vielen, wirklich lohnenswerten 0,00 Euro Bücher im Kindle Shop von Amazon. Es enthält hauptsächlich Sagen der griechischen Mythologie. Neben zahlreichen (mehr oder weniger bekannten) Erzählungen sind vor allem die Abenteuer des Herakles, die Irrfahrt des Odysseus, die Argonautensage und die Belagerung Trojas echte Highlites. Vor allem letzteres ist in literarischer Form um ein vielfaches spannender und umfangreicher als jeder Film darüber.
Hinzu kommt, dass die Geschichten so aufeinander aufbauen und miteinander verzahnt sind, dass sich ein wunderbares Gesamtbild offenbart. Einzige Ausnahme bildet die Legende von Äneas, die nicht ganz zum Rest passen will. Die Ursache ist hauptsächlich ihr - im Vergleich zu den anderen Sagen - jüngeres Alter und römische Urheberschaft.
Geschrieben am 12.02.12 um 20:21 Uhr in
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gustav schwab
Eine Sammlung zahlreicher Kurzgeschichten von J. G. Ballard und mein erster - bewusster - Kontakt mit diesem Autor und durchaus ein zweischneidiges Schwert. Sicherlich sind die meisten der Geschichten eindeutig dem Genre des Science-Fiction zuzuordnen. Allerdings liegt der Schwerpunkt sehr oft auf der Psyche der Protagonisten, welche sich in einer - oft sehr surrealen - Welt immer weniger zu Recht finden. Vor allem der Aspekt der Zeit und deren Wahrnehmung sowie postapokalytische Szenarien von zerstörten Städten, Sandmeeren, Stränden und Kristalisierung sind immer wiederkehrende Bilder.
Manche Storys sind einfach nur langweilig, während andere wirklich begeistern und innovativ sind. Allen gemein ist, dass sie meist ziemlich verstörend sind. Insbesondere der Aspekt der Isolation und Einsamkeit wird immer wieder aufgegriffen. Dabei wird eine Atmosphäre rüber gebracht, die mich sehr stark an Fragile Dreams erinnert hat.
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Durchgangszeit
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Gefangener des Korallenmeers
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Der verschollene Leonardo
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Der letzte Strand
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Der leuchtende Mann
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Das Delta bei Sonnenuntergang
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Der ertrunkene Riese
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Die Giaconda des Mittagszwielicht
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Der Vulkan tanzt
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Die Morde am Strand
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Der ewige Tag
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Der unmögliche Mensch
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Sturmvogel, Sturmträume
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Morgen ist in Jahrmillionen
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Das Attentat auf John Fitzgerald Kennedy unter dem Aspekt eines Autorennens betrachtet
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Hope Cunard
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Das Wiedererkennen
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Die Wolkenbilder von Coral D
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Warum ich Ronald Reagan ficken möchte
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Der tote Astronaut
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Die COMSAT-Engel
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Das Schlachtfeld
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Aller Tage Abend
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Sag dem Wind Lebewohl
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Die fantastischste Fernseh-Shwo der Welt
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Mein Traum, nach Wake Island zu fliegen
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Die Flugzeugkatastrophe
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Tiefflieger
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Vom Leben und Tod Gottes
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Notizen zu einem geistigen Zusammenbruch
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Der Sechzig-Minuten-Zoom
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Das Lächeln
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Die ideale Stadt
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Die Zeit der Toten
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Der Index
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Familienglück
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Kriegstheater
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Dolce far niente
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Ein Nachmittag am Strandabschnitt Utah
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Tierkreis 2000
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Motelarchitektur
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Wild schwärmende Fantasien
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Nachrichten von der Sonne
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Erinnerungen an das Raumfahrtzeitalter
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Mythen einer nahen Zukunft
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Bericht über eine unidentifizierte Raumstation
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Das Angriffsziel
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Antworten auf einen Fragebogen
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Der Mann, der auf dem Mond spazieren ging
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Die geheime Geschichte des Dritten Weltkriegs
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Liebe unter kälterem Himmel
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Der ungeheure Raum
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Der größte Freizeitpark der Welt
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Kriegsfieber
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Traumfracht
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Anleitung zum virteuellen Tod
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Die Botschaft vom Mars
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Bericht über einen obskuren Planeten
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Geschrieben am 17.01.12 um 12:45 Uhr in
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james graham ballard
Angesichts des Abwurfs der Atombomben im August 1945 über Japan und den aufkeimenden Spannungen zwischen Ost und West, rechnet der exzentrische und chraismatische Milliardär und Großindustrielle Andrew Ryan mit dem schlimmsten: Einem nuklearen Holocaust, der die menschliche Zivilisation vernichten wird.
Allerdings hat er einen fantastischen Plan ersonnen. Er will alle seine finanziellen Mittel und seine Macht einsetzen um eine geheime Unterwasserstadt im Atlantik zu errichten: Rapture.
In dieser autarken Umgebung sollen er und von ihm ausgewählte das Ende der Menschheit überstehen und eine neue, utopische Gesellschaft nach seinen Vorstellungen aufbauen. Rein kapitalistisch, leistungsorientiert und ohne gesellschaftliche oder religöse Zwänge irgend einer Art.
Doch schnell empfinden die Menschen die gewählte Isolation als Gefängnis. Hinzu kommt, dass es viele Verlierer in diesem System gibt, welche sich betrogen und ungerecht behandelt fühlen. Unlautere Geschäftspraktiken nehmen zu, die Zahl der Armen Wächst und mit ihr auch die sozialen Spannungen in Rapture. Selbst vor menschenverachtenden Experimenten wird nicht mehr zurück geschreckt. So zeichnet sich bereits ab, dass das ganze nur in einer Katastrophe enden kann.
Als Fan der Bioshock Spiele von 2K Games habe ich mir das Buch dazu natürlich nicht entgehen lassen (übrigens im Englischen Original). Es spielt zeitlich vor den Ereignissen der beiden Spiele und ich fand es sehr unterhaltsam.
John Shirley orientiert sich sehr genau an der Spiele-Vorlage und hat trotzdem die ein oder andere unvorhergesehene Wendung eingebaut.
In gewisser Weise transportiert das Buch die Atmosphäre besser als das Spiel. Die klaustrophobische Enge in Rapture, die dich ausweitenden Spannungen und die Ängste und Verzweiflung der Menschen, die sie sich in religiösen Irrglauben flüchten lässt oder durch die sie immer unmenschlicher werden.
Die Charaktere kommen einem erheblich näher. So merkt man schnell, dass nicht nur der große Andrew Ryan eine schier unüberwindliche Hybris besitzt, die schließlich zum Untergang seines eigenen utopischen Traums führen wird. Auch viele andere waren daran beteiligt. Und es ist interessant die detaillierten Hintergründe und ihre Motive zu erfahren.
Zu empfehlen das Buch allen, welche die Spiele gerne gespielt haben und jedem, der auf dystopische Zukunftsvisionen steht.
Geschrieben am 15.01.12 um 12:03 Uhr in
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bioshock,
john shirley,
rapture
Das zweite Buch zu Star Wars: The Old Republic, welches mir Nico ausgeliehen hat, hat mich ebenso positiv überrascht, wie das erste. Im Gegensatz zu diesem ist es enger mit dem Spiel verknüpft, da es die direkte Vorgeschichte beinhaltet, welche man auch in einem der Videos sieht.
Für die Republik und die Jedi bricht ihre bis dahin geltende Weltordnung zusammen. Denn das Imperium hat das Herz der Republik, seine Hauptwelt Coruscant erobert und den Jeditempel vernichtet.
Die Hiobsbotschaft verbreitet sich wie ein Lauffeuer durch die Galaxis. Und auch auf dem Planeten Alderaan, auf dem zur Zeit die Friedensverhandlungen zwischen der Republik und dem Impierum laufen, wird die Jedi-Ritterin Aryn Leneer - durch den Tod ihres Meisters Ven Zallow - alarmiert. Entgegen den Grundsätzen ihres Ordens entschließt sie sich, auf eigene Faust nach Coruscant zu reisen um den Mörder ihres Meisters aufzuspüren und seinen Tod zu rächen.
Währenddessen muss sich Darth Malgus - der Eroberer Coruscants - mit den Widrigkeiten der Politik innerhalb der Sith und des Imperiums auseinander setzen.

Ich finde, dass das Buch nach einem fulminanten Start - nämlich die Eroberung Coruscants - in der Mitte etwas abflacht und die Spannung nicht wirklich halten kann. Erst gegen Ende, wenn man erfährt, wie es mit Darth Malgus weiter geht und sich die Konfrontation zwischen ihm und Aryn Leneer anbahnt, wird es wieder richtig gut und lesenswert.
Sehr gut hat mir gefallen, wie innerlich zerrissen die jeweiligen Hauptcharaktere sind. So, dass man sie nicht wirklich in Kategorien wie Schwarz oder Weiß einteilen kann. Am Ende wählt jeder von ihnen seinen eigenen Weg und die Mittel um mit diesem Zerwürfnis seiner selbst fertig zu werden.
Geschrieben am 28.11.11 um 14:30 Uhr in
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star wars
Nico war so freundlich, mir anlässlich des bevorstehenden Release des Star Wars: The Old Republic MMORPG zwei Bücher dazu auszuleihen. Und vom ersten bin ich angenehm überrascht.
Im Weltraum stößt das Schmugglerschiff Auriga Fire unter Befehl seinem Captain Jet Nebula auf ein manövrierunfähiges Schiff unbekannter Herkunft. Das Schiff selber identifiziert sich zwar als Cinzia, aktiviert dann allerdings die Selbstzerstörung, bevor es geentert werden kann.
Kurze Zeit später werden sowohl das Imperium als auch die Republik von den Hutten kontaktiert. Die Überreste des Schiffs - inkl. eines intakten Navigationscomputers - sollen auf Nal Hutta an den Meistbietenden versteigert werden. In der Hoffnung dadurch den Ursprung des fremden Schiffes zu erfahren und diesen bisher unbekannten Planeten zu annektieren, entsenden beide Großmächte diplomatische Vertreter um die Ware zu ersteigern.
Doch sowohl die Sith als auch die Jedi haben ihre ganz eigene Vorstellung davon, wie sie in den Besitz der Überreste kommen. Zu allem Überfluss haben auch noch die Mandalorianer ihre Finger mit im Spiel und sind ebenfalls nicht bereit, für diese Information zu bezahlen. Es bahnt sich nicht nur ein ausgedehnter Konflikt an, der schnell in einen offenen Krieg gipfeln könnte. Keine der beiden Seiten ahnt, dass in den Weiten des Alls noch eine viel größere Gefahr auf sie wartet, welche die gesamte Galaxis bedroht.

Die Handlung wird insgesamt aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt und gibt dadurch interessante Einblicke in der Beweggründe und Ambitionen der einzelnen Hauptpersonen. Zwar dauert es etwas, bis man mit den zahlreichen Charakteren wirklich warm wird und sich die Story so weit ausgeweitet hat, dass sie interessant wird; dann steigert sich das Buch allerdings kontinuierlich und bietet einen ordentlichen Abschluss, der eindeutig Lust auf mehr macht.
Geschrieben am 21.11.11 um 21:03 Uhr in
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star wars
Der Hamburger Geologie Professor Otto Lidenbrock entedeckt in einem alten, in Runenschrift verfassten Buch, ein verschlüsseltes Dokument des isländischen Alchemisten Arne Saknussemm. Mit Hilfe seines Neffen und Assistenten Axel gelingt es, das Schriftstück zu entziffern. Beide staunen nicht schlecht, dass es den Weg zum Mittelpunkt der Erde weisen soll. Kurzerhand brechen beide zu einer abenteuerlichen Expedition nach Island auf, um diesem Hinweis nach zu gehen. Es beginnt eine abenteuerliche Reise voller Gefahren und unglaublicher Entdeckungen.
Ich empfand Reise nach dem Mittelpunkt der Erde weniger wissenschaftlich als Von der Erde zum Mond und Reise um den Mond. Durch die wechselnden Orte und Ereignisse liegt der Schwerpunkt mehr auf einer Abenteuergeschichte, was er Unterhaltung allerdings sehr zuträglich ist.
Geschrieben am 31.10.11 um 20:12 Uhr in
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jules verne
Niccolò Machiavelli analysiert die religiösen und moralischen Prinzipien zur Erhaltung des Staates. Grundsätzlich befürwortet er diese, ordnet sie aber rigoros dem logischen Nutzen unter. D. h. er billigt das Überwinden ethischer Normen, wenn es die jeweilige Situation erfordert. Wichtiger als ein tugendhaftes Leben schätzt er die Fähigkeit ein, politischer Macht zu erwerben und zu erhalten. Dies rechtfertigt auch unlautere Mittel wie Lügen und Verrat, sofern sie dem wohle des Staates in seiner Gesamtheit dienen.
In diesem Buch erläutert Niccolò Machiavelli eine Staatstheorie, welche nicht nur ein Zeugnis seiner Zeit ist, sondern auch heute noch - obwohl das viele nicht wahr haben wollen - sehr aktuell ist. Dabei orientiert er sich an seinem Ideal Cesare Borgia (1475–1507), welcher seinen Machtanspruch mit aller Skrupellosigkeit durchsetzte und die Vereinigung Italiens durch die Vernichtung ganzer Feudal- und Stadtherrschaften voran trieb.
Geschrieben am 30.10.11 um 20:07 Uhr in
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niccolò machiavelli
Auf der Familie Baskerville lastet ein schrecklicher Fluch. In der Region Dartmoor, in dem sich der Familienstammsitz der Baskervilles befindet, soll ein schrecklicher, dämonischer Hund sein Unwesen treiben, der Jagd auf die Familienmitglieder macht. Als Sir Charles Baskerville tot, aber ohne erkennbaren Schaden, aufgefunden wird, macht sich sein Freund Dr. Mortimer auf den Weg nach London. Zum einen, um Sir Henry, der Erbe von Sir Charles, in Empfang zu nehmen und zum anderen um den legendären Detektiv Sherlock Holmes um Rat zu fragen. Dieser nimmt die Angelegenheit sehr ernst; ist jedoch mit anderen Ermittlungen in London beschäftigt. Daher schickt er seinen Freund Dr. Watson nach Baskerville Hall, um der Angelegenheit nach zu gehen und ein Auge auf Sir Henry zu haben.
Mit Der Hund der Baskervilles schuf Arthur Conan Doyle das dritte und vielleicht bekannteste Abenteuer seines Helden Sherlock Holmes. Gekonnt verbindet er Krimi- und Horrorelemente, die einem auch mal einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Das Buch ist auf jeden Fall besser als die meisten seiner Verfilmungen.