Alice in Wonderland
Die 19 jährige Alice Kingsley ist ein verschrobenes Mädchen, welches sich nicht den Gesellschaftlichen Normen unterordnen will und von außergewöhnlichen Ideen nur so strotzt. Daher kommt sie mit anderen Menschen oft nicht klar. Als ihr dann mit 19 Jahren aus heiterem Himmel ein Heiratsantrag gemacht wird, kommt sie damit nicht klar. Alice flüchtet und rennt dabei einem weißen Kaninchen hinterher. Sie folgt ihm, bis sie in seinen Kaninchenbau fällt.
So findet sie findet sich in Wunderland wieder. Dort wurde sie schon sehnlichst erwartet, da es ihr vorbestimmt ist den Jabberwocky (ein Drachenartiges Monster) zu erschlagen und so die Terrorherrschaft der roten Königin zu beenden. Alice selbst ist von diesem Plan allerdings nicht sonderlich begeistert und hält alles nur für einen Traum.
Der Film taugt meines Erachtens weder als Hommage an den alten Disney Zeichentrickklassiker, noch als würdige Fortsetzung. Obwohl Disney und auch Tim Burton (Regie) anscheinend alles an Computergraphiken aufgefahren haben, was sie finden konnten und dem Hype des 3D gefolgt sind, ist der Film wirklich schwach. Die Dialoge sind öde, die Charaktere können nicht überzeugen (was leider auch für Johnny Depp als Hutmacher gilt) und die Story ist einfach zu langweilig. Es fehlt an Spannung und Wendungen. Statt dessen sieht man eine Alice, deren Abenteuer eher einer Kaffeefahrt gleicht. Es läuft einfach alles zu glatt und ist zu vorhersehbar.
Am Ende fragt man sich, ob man diese 1½ Stunden nicht hätte besser verbringen können. Und ich rate jedem, genau das zu tun, statt diesen Film zu sehen.














