Äußerst gering bedeutet nicht ausgeschlossen
Nachdem die Landesbank Berlin (LBB) Kreditkartendaten ihrer Kunden “verloren” hat und diese auf ominösem Wege bei der Frankfurter Rundschau aufgetaucht sind bemüht sich die Bank verzweifelt darum, das ganze herunterzuspielen: “Die Möglichkeit für einen Missbrauch ist nach derzeitigem Kenntnisstand äußerst gering.”
Äußerst gering bedeutet allerdings nicht ausgeschlossen. Wenn also auch nur eine geringe Chance besteht, dass die Daten Missbraucht werden könnten, sollten bei der Bank sämtliche Alarmglocken angehen und die Karten umgehend ausgetauscht werden. Aber wahrscheinlich ist die Angst vor dem (eigentlich bereits eingetretenen) PR-GAU immernoch zu groß.
Immerhin bietet die Bank auf ihrer Webseite selbst an, die Kreditkarten auf Wunsch auszutauschen: “Auf Wunsch erhalten Sie eine neue Kreditkarte – selbstverständlich kostenlos”. Also habe auch ich gestern erstmal die Hotline anrufen um die Weihnachtsmusik der Warteschlange zu genießen…
Nach mehrmaligen, erfolglosen Versuchen (denn irgendwann wurde man einfach aus der Warteschlange geworfen) habe ich endlich eine menschliche Stimme über die Hotline vernommen. Die nette aber anscheinend überlastete und mit der Situation wohl etwas überforderte Sachbearbeiterin versuchte mich zwar noch einmal davon zu überzeugen, dass ein Austausch der Kreditkarte “nicht nötig” sei. Aber ein Hinweis auf die Aussage zum Austausch der Kreditkarte auf der LBB Webseite konnte sie davon überzeugen, dass ich tatsächlich darauf bestehe. Meine Kreditkarten wurden also umgehend gesperrt und ich erwarte nun innerhalb von 7 bis 14 Tagen neue.














und das alles wegen einem Christ-Stollen
[...] am 18. sind meine neuen Kreditkarten gekommen. Das ging ja wesentlich schneller als gedacht. [...]